Leitfaden für das schulische Zusammenleben
Definition und Zweck des Koexistenzplans (Art. 18)
Der Koexistenzplan ist in das schulische Bildungsprojekt (PEC) eingebettet. Er ist ein Dokument, das die Identität und Ideologie des Zentrums widerspiegelt, seinen Zweck angibt, die Organisationsstruktur festlegt und die pädagogischen Ansichten erläutert.
Der Plan definiert Grundsätze, Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen, konzentriert auf vier Bereiche:
- Koexistenz zwischen Gleichen
- Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern
- Interkulturelles Zusammenleben
- Koexistenz unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede
Elemente des Plans
- Merkmale des Zentrums
- Stand der Koexistenz
- Ziele und zu erreichende Maßnahmen
- Arbeitsweise und Koexistenz
- Mechanismen zur Verbreitung des Plans
- Jährliche Evaluierung und Verbesserungsvorschläge
Gegenstand, Umfang und Zweck (Art. 14)
Ziel ist die Regelung des Schullebens durch definierte Aktionen und Maßnahmen zur Entwicklung und Verbesserung. Zudem wird die Sternwarte für das Schulleben in der autonomen Region Castilla-La Mancha eingerichtet.
Öffentliche und private nicht-universitäre Einrichtungen sollen einen allgemeinen Rahmen schaffen, der die Menschenrechte achtet und eine demokratische Bürgerkultur fördert.
Allgemeine Grundsätze (Art. 2)
- Wahrung der Rechte und Pflichten aller Mitglieder der Bildungsgemeinschaft sowie deren Schutz und Verteidigung.
- Entwicklung von Lehrprozessen in einem Klima des gegenseitigen Respekts.
- Bewertung präventiver Maßnahmen zur Erziehung im Bereich der Koexistenz, um zur globalen Entwicklung und Werteerziehung beizutragen.
- Mitwirkung bei der Durchführung und Bewertung des Lebensstandards in der Schule und im Klassenzimmer durch Lehrer und Schüler.
- Mediation bei der Konfliktlösung.
- Engagement für den Bildungsbereich und Beratung zur Verbesserung der Koexistenz.
- Verpflichtung der Schulbehörde, Aktivitäten für alle Bürger zu entwickeln.
Unterstützungsmaßnahmen für Schulen (Art. 3)
Die zuständige Bildungsberatung unterstützt verschiedene Initiativen, darunter:
- Individuelle Nachhilfeprogramme und familiäre Verpflichtungen.
- Spezielle Beratungs- und Weiterbildungsprogramme für Lehrer.
- Programmierung von Begegnungstagen für Mitglieder der Bildungsgemeinschaft.
- Seminare zum Austausch zwischen den Mitgliedern der Bildungsgemeinschaft.
- Weitergabe von Protokollen und Support-Materialien an die Schulen.
Die Bewertung erfährt eine spezifische Behandlung. Zudem werden das Zusammenleben sowie die Beratung und Unterstützung auf regionaler Ebene gefördert. Die Schulinspektion organisiert einen speziellen Bereich für diese Beratung.
Bildungsprojekt und Koexistenz (Art. 5)
Das Zentrum definiert seine pädagogischen Grundsätze selbst. Die Grundsätze und Werte, die in der Charta der Koexistenz verankert sind, werden von der Bildungseinrichtung unter Beteiligung von Lehrern, Schülern und dem Elternbeirat (AMPA) erarbeitet und von den Vertretern der Bildungsgemeinschaft unterzeichnet.