Merkmale und Klassifikation quantitativer Hypothesen
Merkmale quantitativer Forschung
Die quantitative Forschung befasst sich mit dem Study-Verband und der Korrelation zwischen quantitativen Variablen. Dabei wird versucht, die Stärke der Assoziation oder Korrelation zwischen den Variablen zu bestimmen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Allgemeingültigkeit, der Objektivität und der Ableitung von Schlussfolgerungen für die gesamte Bevölkerung.
Es sollen Kausalschlüsse gezogen werden, die erklären, warum Dinge auf eine bestimmte Weise geschehen oder nicht. Die fundamentale Methode basiert auf Ergebnissen, Erklärungen und quantitativen Beobachtungen. Unter Verwendung des logischen Positivismus werden probabilistische Hypothesen aufgestellt, wobei der Forscher sicherstellen muss, dass diese Hypothesen testbar sind. Objektivität dient hierbei als Werkzeug, um zur Wahrheit zu gelangen.
Der Prozess wird als eine dynamische und konkrete Kette betrachtet. Es besteht eine Unabhängigkeit zwischen dem Objekt und dem Betrachter während der Studienphase, insbesondere in der Interpretations- und Analysephase. Die Theorie gibt den Rahmen vor, in dem die Untersuchung beginnt und endet. Vorhersagen und Erklärungen besitzen ein hohes Zielpotenzial. Als Strategie dient die Deduktion (vom Allgemeinen zum Besonderen), was durch die Untersuchung einer Stichprobe erreicht wird.
Allgemeine Hypothesen
Hypothesen müssen konzeptionell klar sein, wobei weit hergeholte Bedingungen zu vermeiden sind. Die verwendeten Konzepte müssen eine empirische Realität aufweisen. Zudem gilt:
- Konzeption: Sie müssen empfänglich für Bestätigungen sein und die verfügbaren Ressourcen berücksichtigen.
- Spezifität: Sie sollten bis zu einem gewissen Grad spezifisch formuliert sein.
- Relevanz: Es muss ein direkter Zusammenhang mit dem Gegenstand bestehen.
- Wahrheitsgehalt: Sie müssen in der Regel verifizierbar sein.
- Problemlösung: Sie müssen eine mögliche Lösung für das Problem bieten.
- Falsifizierbarkeit: Es muss möglich sein, sie zu leugnen oder zu bestätigen.
Klassifikation von Hypothesen
1. Nach ihrer Natur
- Gesunder Menschenverstand: Bezieht sich auf gemeinsame Tatsachen des Lebens.
- Wissenschaftlich: Basiert auf theoretischen Konzepten und Experimenten.
- Arbeitshypothesen: Spezifische Untersuchungen, die Ort, Zeit und Bevölkerung definieren.
- Theoretisch: Abstrakt; sie stehen im Gegensatz zur unmittelbaren Realität und sind oft nicht empirisch überprüfbar.
- Metaphysisch: Sehr allgemeine, kosmologische Vermutungen über die Realität.
2. Struktur
- Eine Variable: Bezieht sich auf ein Merkmal einer Population oder des Universums.
- Zwei Variablen: Bezieht sich auf zwei Merkmale einer Population, die eine unmittelbare Beziehung haben müssen.
- Zwei oder mehr Variablen: Bezieht sich auf mehr als zwei Merkmale, wobei zusätzlich ein Grad der Abhängigkeit bestehen muss.
3. Logische und sprachliche Form
- Einfach: Variablen, die leicht zu verstehen und zu verwenden sind.
- Korreliert (Terroir): Variablen, die mit den Attributen des Subjekts korrelieren.
- Beziehungen: Mehrere Variablen beziehen sich auf einen Gegenstand mit einer gewissen Beziehung.
- Zusammengesetztes Verhältnis: Bestimmt durch komplexe Äußerungen.
- Kopulativ: Variablenenden haben eine direkte Relation.
- Austauschbar: Variablen können ohne Signifikanzverlust ersetzt werden.
- Auswahl: Bezieht sich auf zwei Situationen, Zweifel oder Fragen.
- Zustand: Zugriff auf Variablen, die an Bedingungen geknüpft sind.
4. Allgemeingültigkeit
- Einzigartig: Bezieht sich auf ein einzelnes Individuum (attributive Referenz).
- Individuen: Bezieht sich auf eine Stichprobe oder nur einen Teil der Grundgesamtheit.
- Begrenzt universell: Bezieht sich auf die gesamte Bevölkerung, jedoch begrenzt auf einen spezifischen Raum und Zeit.
- Strikt universell: Keine Beschränkungen hinsichtlich Bevölkerung oder Zeit; rein abstrakt.
5. Funktion
- Arbeitshypothese (Home): Stellt eine Beziehung zwischen Variablenkonzepten her und fördert die Forschung.
- Subhypothese: Bezieht sich auf Kriterien, die aus der Haupthypothese abgeleitet wurden.
- Hilfshypothese (Gültigkeit): Vorläufige Beziehung zwischen Variablen mit ersetzbaren Indikatoren.
- Generalhypothese: Eine Verallgemeinerung basierend auf einer Stichprobe.