Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Übungen für Biologie für Weitere Kurse

Histologie endokriner Drüsen: Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Epiphyse und Nebenniere

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Schilddrüse

Herkunft: Die Schilddrüse ist eine Speicheldrüse des Organismus (endokrine Drüse), die sich aus dem Entoderm entwickelt.

Kapsel

Die Kapsel besteht aus dichtem Bindegewebe mit Kollagenfasern (Fibrose) und umgibt die Schilddrüse sowie die Nebenschilddrüsen.

Stroma

Die Septen, die in das Organ einziehen (einschließlich der Nebenschilddrüsen), tragen retikuläre Fasern rund um die Follikel. Das Organ ist sehr gut vaskularisiert (Aa. thyroideae superior und inferior) mit fenestrierten Kapillaren.

Parenchym

Das Parenchym besteht aus Tausenden von Schilddrüsenfollikeln. Das Follikelepithel ist einschichtig kubisch (flach oder zylindrisch) und ruht auf einer dünnen Basallamina. Das Lumen enthält das Schilddrüsenkolloid.

  • Follikuläre
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Insulinwirkung und Stoffwechselregulation

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Hormonwirkung: Interaktion zwischen Hormon und Rezeptor

Hormonwirkung: Interaktion zwischen Hormon und Rezeptor. Effekt: hormonelle Reaktion zur Durchführung der Maßnahme. Hormon: was es produziert (Insulin → niedrige Glukose).

Geschichte der Insulinforschung

Banting und Best isolierten 1920 Insulin. Nobelpreis: Macleod und Banting. 1945: Sanger reinigte das Protein.

Zelltypen und Hormone des Pankreas

Zelltypen: Delta-Zellen: Somatostatin; PP-Zellen: Pankreas-Polypeptid.

Präproinsulin → Proinsulin [1 String] → (− Peptid-C) → Insulin (2 Ketten).

Insulinrezeptor und Signalweg

Insulin bindet an den Rezeptor (alpha-Untereinheit) → Tyrosin-Autophosphorylierung der beta-Untereinheit.

Glukosetransporter

  • GLUT 1: Blut-Hirn-Schranke
  • GLUT 3: Nervenzellen

Glukosetransport...

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Proteinbiosynthese: Translation, genetischer Code und posttranslationale Modifikationen

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Anforderungen an die Translation

Für die Übersetzung werden folgende Komponenten benötigt: reife mRNA-Matrize, Aminosäuren, Enzymsysteme, Energie (ATP, GTP), aktive tRNA, reife Ribosomen sowie reife rRNA.

Merkmale des genetischen Codes

  • Universell: nahezu überall gültig.
  • Eindeutig: jedes Codon codiert für genau eine Aminosäure.
  • Sequentiell: das Lesen erfolgt in Richtung 5′→3′.
  • Nicht überlappend: jedes Nukleotid gehört zu nur einem Codon.
  • Ein Leserahmen: die Lesung erfolgt in einem festen Raster.
  • Spezifisch und degeneriert: Mehrere Codons können für dieselbe Aminosäure codieren (Synonyme); oft unterscheiden sich solche Codons nur im dritten Nukleotid, und die entsprechenden Aminosäuren sind chemisch ähnlich.

Ribosomen

  • Kleine Untereinheit:
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Histologie: Auge, Lider, Drüsen und Ovar im Überblick

Biologie3,44 KB

Histologie des Auges

Cornea (Hornhaut):

  1. Epithel (Epithelium anterius)
  2. Bowman-Membran (Lamina limitans anterior)
  3. Stroma
  4. Descemet-Membran (Lamina limitans posterior)
  5. Hornhautendothel


Aderhaut (Chorioidea)

Aderhaut:

  1. Gefäßschicht (Arterien und Venen, rund, lockeres Bindegewebe mit Melanozyten)
  2. Schicht der Choriocapillaris (Kapillarnetz in einer Ebene)
  3. Bruch-Membran (Lamina basalis) zum Glaskörper hin


Retina (Netzhaut)

Schichten der Retina von innen nach außen: Nervenfaserschicht, Ganglienzellschicht, innere plexiforme Schicht, innere Körnerschicht, äußere plexiforme Schicht, äußere Körnerschicht, äußere Grenzmembran, Stäbchen- und Zapfenschicht, Pigmentepithel, Aderhaut.


Augenlider

Augenlider von außen nach innen:

  1. Haut und Lederhaut (Tela subcutanea)
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Kohlenhydrate und Lipide: Konzept, Aufbau und Funktionen

Biologie7,5 KB

1.2. Kohlenhydrate und Lipide

Eine Übersicht über Konzept, Klassifikation und biologische Funktionen der grundlegenden Biomoleküle.

Kohlenhydrate: Begriff und chemische Struktur

Kohlenhydrate sind fundamentale Biomoleküle, die aus Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) im typischen Verhältnis von CnH2nOn bzw. Cn(H2O)n aufgebaut sind. Aufgrund der Tatsache, dass Wasserstoff und Sauerstoff im selben Mengenverhältnis wie im Wasser vorliegen, bezeichnet man sie traditionell auch als Hydrate des Kohlenstoffs.

Die Moleküle der Kohlenhydrate bestehen aus Kohlenstoffketten, an die Wasserstoffatome und alkoholische Hydroxylgruppen (-OH) gebunden sind. Zudem enthalten sie genau eine Carbonylgruppe, welche entweder als Aldehydgruppe oder...

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Shiatsu: Grundlagen, Meridiane und Anwendung

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Quellen: Die Grundlagen des Shiatsu stammen aus der traditionellen chinesischen Medizin und der japanischen Körperarbeit. Die Behandlung erfolgt durch Druck mit Fingern, Handballen und Ellbogen; Tsubo-Druckpunkte werden gezielt stimuliert.

Energiesystem und Meridiane

Das Energiesystem (Qi) durchzieht den Körper über zwölf Hauptmeridiane. Entlang dieser Leitbahnen liegen die sogenannten Tsubo, energetisch bedeutsame Punkte. Durch Druck auf diese Punkte soll der Energiefluss harmonisiert werden. Die Therapie zielt darauf ab, Yin und Yang im Körper wieder in Balance zu bringen.

Die wichtigsten Meridiane und ihre Funktionen

  • Lunge und Dickdarm: Energiemeridian für Atmung, Haut und die Aufnahme von Sauerstoff; Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.
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Zellzyklus, DNA und Mitose: Grundlagen der Zellbiologie

Biologie3,4 KB

Zellzyklus und Zellteilung

Der Zellzyklus umfasst die Zeitspanne zwischen der Entstehung einer Zelle und ihrer eigenen Teilung. Während dieser Zeit wächst die Zelle, entwickelt ihre vitalen Aktivitäten und verdoppelt ihr Chromatin.

Interphase

In der Interphase bereitet sich die Zelle auf die Teilung vor. Die DNA wird verdoppelt, und ihre Bestandteile kondensieren zu Chromosomen.

Aufbau und Eigenschaften der DNA

Struktur der DNA

Die DNA besteht aus Nukleotiden. Jedes Nukleotid setzt sich aus einer Desoxyribose, einer organischen Stickstoffbase und einer Phosphatgruppe zusammen. Zwei Ketten aus Polynukleotiden bilden eine Doppelhelix, deren Basen sich gegenseitig ergänzen.

Eigenschaften der DNA

  • Doppelhelix: Zwei Stränge sind antiparallel angeordnet
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Proteine, Enzyme und Vitamine: Grundlagen der Biochemie

Biologie5,46 KB

Proteine

Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut, die jeweils eine Aminogruppe und eine Carboxylgruppe besitzen. Sie sind reichlich in Zellen vorhanden, machen etwa 50 % des Trockengewichts der Zelle aus und werden an den Ribosomen anhand genetischer Informationen gebildet. Aminosäuren verbinden sich über Peptidbindungen, die durch Hydrolyse wieder gespalten werden können.

Einteilung nach Größe

  • Peptide: wenige Aminosäuren
  • Oligopeptide: bis zu 10 Aminosäuren
  • Polypeptide: mehr als 10 Aminosäuren
  • Proteine: mehr als 50 Aminosäuren

Strukturebenen der Proteine

  • Primärstruktur: Aminosäuresequenz (Anzahl, Art und Reihenfolge)
  • Sekundärstruktur: Faltung der Peptidkette durch Wasserstoffbrücken, z. B. als Helix oder Faltblatt
  • Tertiärstruktur: dreidimensionale
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Mikrobiologie: Phototrophe und chemotrophe Bakterien im Überblick

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Anoxygene phototrophe Bakterien

Der Photosynthesekomplex der Schwefelbakterien (BVA) besteht in phototrophen Bakterien hauptsächlich aus Bacteriochlorophyll. Er unterscheidet sich von anderen Antennenkomplexen durch seine große Matrix aus Pigmenten und Proteinen, die den FS-Komplex umschließt. Die Chlorosomen enthalten vor allem Bacteriochlorophyll c, d und e.

Sauerstoffbildende Cyanobakterien

Cyanobakterien (Blaualgen) sind sauerstoffbildende Organismen, die maßgeblich zur Entstehung der Erdatmosphäre beigetragen haben. Sie kommen in einer breiten Vielfalt von Lebensräumen vor, sind teils immobil, teils beweglich durch Gleitbewegungen und können Toxine produzieren. Ihre Pigmente sind Phycobiliproteine.

Spezialisierte Zellen

Viele Cyanobakterien...

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Mikrobielle Planktonforschung: Bakterien, Ökologie und Stoffwechsel im Meer

Biologie9,11 KB

Planktonforschung und mikrobielle Ökologie

Planktonische Gemeinschaften

Das Plankton umfasst Zooplankton, Phytoplankton und Bakterioplankton. Das Bakterioplankton lässt sich nach Größe unterteilen: Pico-Plankton (0,2–2 µm) und Nano-Plankton (2–20 µm), zu dem auch die Nano-Cyanobakterien gehören.

Probenahme

Bei der Probenahme aus der Tiefe darf keine Kontamination durch Oberflächenwasser erfolgen. Die Flasche wird geschlossen, und das System muss steril und dicht sein. Dafür wird ein Probennehmer verwendet.

Nährmedien und Salzzusammensetzung

Die Medien enthalten Magnesiumsulfat (0,7 %), Kaliumchlorid (0,075 %) und Natriumchlorid (2,4 %).

Direkte Zählmethoden

Mit der direkten Methode lassen sich Bakterien insgesamt zählen, unabhängig...

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