Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Aufgaben für Lehramt

Satzstrukturen im Deutschen: Koordination, Subordination und Satztypen

LehramtAktualisiert am 2,77 KB

Satzgefüge

Abhängig von der Beziehung zwischen den einzelnen Sätzen in einem komplexen Satz unterscheidet man zwei Typen:

  • Koordinierte Sätze: Sie stehen in einer gleichberechtigten Beziehung zueinander, keiner ist wichtiger als der andere.
  • Subordinierte Sätze (Nebensätze): Es besteht eine semantische und syntaktische Abhängigkeit zwischen den Sätzen.

Koordinierte Sätze

Abhängig von der Art der Verbindung unterscheidet man:

  • Kopulative koordinierte Sätze: Sie drücken eine Union oder Addition aus. Konjunktionen sind und, sowie.
  • Disjunktive koordinierte Sätze: Sie stellen Alternativen dar, zwischen denen man wählen muss. Konjunktionen sind oder, entweder ... oder.
  • Adversative koordinierte Sätze: Sie drücken einen Gegensatz zum ersten Teil
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Das sozialpädagogische Interview: Technik, Phasen und Ziele

LehramtAktualisiert am 8,31 KB

Das Sozialpädagogische Interview: Grundlagen und Praxis

Rolle und Aufgaben der Fachkraft

Datenerhebung und Hypothesenbildung

Informationen erleichtern das Interview; die Fachkraft übernimmt die Auswahl und Synthese. Die Auswahl und Umsetzung der Daten führt zur Formulierung von Annahmen oder Hypothesen. Hypothesen sind Erklärungen oder Interpretationen der beobachteten Tatsachen, die später bestätigt oder verworfen werden.

Die Fachkraft stellt viele Hypothesen auf, die im Laufe des Prozesses überprüft oder verworfen werden, um ein klareres Bild der Situation zu erhalten.

Der Hypothesenansatz versucht, die Achse zu finden, auf der die Herausforderungen strukturiert sind. Hypothesen sind die Basis kollektiver Theorien und dienen als Grundlage...

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Schulorganisation und Bildungsgesetze in Spanien (LODE bis LOE)

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Die Organisation der Schule

Die Organisation der Schule ist die Anordnung verschiedener Elemente, um die schulische Ausbildung von Studierenden zu gewährleisten (Garcia Hoz, 1964).

Elemente der Schulorganisation

  • Komponenten: Einzelpersonen, Ziele, Ressourcen, Struktur, Kontinuität und Regeln.

Merkmale der Schule

Die Schule ist durch folgende Merkmale definiert: Zwangsrekrutierung, Standardisierung, Überleben unabhängig vom Erfolg, Heteronomie, unklare Ziele sowie die Notwendigkeit der Individualisierung.

Probleme der aktuellen Bildungsorganisation

Zu den Herausforderungen zählen: Hierarchie, Balkanisierung, Veralltäglichung, Exartikulation, Bürokratisierung, Zentralisierung, hohe Personalfluktuation und Zeitmangel.

Die Schule als gesellschaftliches

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Textverständnis und Sprachregister: Grundlagen und Textarten

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Grundlagen des Textverständnisses

Konsistenz im Text: Ideen richtig organisieren

In einem Text muss stets auf die ideologische Organisation geachtet werden. Das bedeutet, die Ideen müssen richtig organisiert sein, um den Sinn des Textes zu vermitteln.

Zusammenhalt im Text: Formale und korrekte Struktur

Bezieht sich auf die Struktur des Textes, d.h. auf formales und korrektes Schreiben. Ein Text weist Zusammenhalt auf, wenn er den Regeln der Grammatik folgt.

Was ist ein Text? Sprachliche Einheiten organisiert

Ein Text ist eine Organisation sprachlicher Einheiten, die sich nach der kommunikativen Situation, dem Sprachregister und den kommunikativen Absichten richtet.

Botschaft vs. Text: Struktur und Inhalt

Der Text ist die Struktur dessen, was gesagt...

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Das Rückmeldegespräch in der Psychodiagnostik: Techniken und Dynamik

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Wahrnehmung von Elternbildern und Schweigepflicht

Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Vaterbild und die Mutterfigur auf derselben Testtafel wahrnehmen, und verwenden eine Geschichte aus dem CAT (Children's Apperception Test) oder eine Wunschbesetzung, um zu veranschaulichen, wie Sie das Bild der Mutter empfinden. An anderer Stelle im Material finden wir Hinweise darauf, wie sich der Patient über die Rolle als Vater oder Mutter fühlt.

Ein Ziel der Materialanalyse ist es, sicherzustellen, dass die Ergebnisse in keiner Weise den Eltern offengelegt werden. Der Inhalt des Interviews mit Patienten unterliegt der gleichen Schweigepflicht, unabhängig davon, ob es sich um Äußerungen, Zeichnungen, Antworten auf Bilder oder Spielereignisse des Kindes handelt....

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Dramentheorie: Freytags Pyramide, Aristoteles und das postdramatische Theater

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Dramentheorie und Theaterformen

Der pyramidale Bau des Dramas (Gustav Freytag)

Das Drama besteht aus fünf Akten:

  1. Exposition: Einführung in Ort, Zeit, Atmosphäre, Figuren und Vorgeschichte. Erste Konflikte zeichnen sich ab.
  2. Steigende Handlung: Erregendes Moment, Intrigen, steigende Spannung.
  3. Höhepunkt/Peripetie: Wende, Entscheidung über Erfolg oder Niederlage.
  4. Fallende Handlung mit retardierendem Moment: Verzögerung, scheinbare Rettung, Spannung bis zur Katastrophe.
  5. Katastrophe: Äußere Niederlage, oft innerer Sieg durch Einsicht oder Schuldtilgung.

Tragödie und Komödie nach Aristoteles

Komödie

  • Lächerliche Handlungen, belustigend und erbaulich, keine Verletzung.

Tragödie

  • Mimesis: Nachahmung edler, abgeschlossener Handlung.
  • Hohe Sprache, Figuren
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Spanische Romanliteratur: Existenzialismus, Sozialroman und Strukturalismus

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Existenzialistischer Roman (1942–1951)

Werke: Die Familie des Pascual Duarte, Nada.

Themen

Status und menschliche Probleme als Spiegelbild und Produkt der gesellschaftlich-geschichtlichen Wirklichkeit, insbesondere die Existenz des Menschen im spanischen Hier und Jetzt. Die Unsicherheit des menschlichen Schicksals und die Suche nach einem Grund.

Charaktere und Umgebungen

  • Charaktere: Einzelgänger, die verschiedene soziale Formen der Gewalt verkörpern, Rebellen und Ausgestoßene.
  • Umgebungen: Sehr breit gefächert (Städte, Kleinstädte, Landschaft, Dorf). Sie vermitteln eine bittere Reflexion über den Mangel an Hoffnung, die Trauer des Alltags und reale soziale Unruhen.

Technische Erzählung

Die Zeit ist gekennzeichnet durch eine lineare Erzählweise...

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Das Kompetenzportfolio im Studium: Definition, Planung und Validierung

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Definition und Zweck des Kompetenzportfolios

Das Portfolio ist ein persönliches Dokument, das durch den Europäischen Konsens gefördert wird. Es ermöglicht Nutzern oder Studierenden, ihre Lernerfahrungen zu dokumentieren, zu reflektieren und selbst zu beurteilen – basierend auf objektiven Rahmenbedingungen und den Parametern des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Dies gilt sowohl für schulische als auch außerschulische Lernkontexte.

Einführung und Planung im Studium

Die Anwendung des Portfolios auf universitärer Ebene erfolgt typischerweise wie folgt: Zu Beginn des ersten Studienjahres werden Studierende über die Bedeutung der Kompetenzausbildung, die spezifischen Fähigkeiten für ihre Zertifizierung und Akkreditierung...

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Soziolinguistik: Sprachgemeinschaft, Sprachkonflikt, Zweisprachigkeit und Diglossie

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Sprachgemeinschaft und soziolinguistische Begriffe

Sprachgemeinschaft: Eine menschliche Gesellschaft mit einem historisch verwurzelten Platz in einer bestimmten geografischen Einheit. Unabhängig von ihrer Anerkennung definiert sie sich selbst als Gemeinschaft und hat eine gemeinsame Sprache als natürliches Mittel der Kommunikation und des kulturellen Zusammenhalts unter den Mitgliedern entwickelt.

Sprachkontakt und Sprachkonflikte

Kontaktsprachen: Eine Situation, in der ein unmittelbarer Austausch zwischen den Sprechern zweier Sprachen stattfindet. Früher gab es Kontakte primär zwischen benachbarten Sprachgebieten grundsätzlich verschiedener Sprachgemeinschaften. Derzeit ermöglicht die Migration großer Bevölkerungsgruppen häufiger Sprachkontakte....

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Entwicklung blinder Kinder: Psychomotorik, Kognition und Sprache

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Psychomotorische Entwicklung

Das Kind benötigt ständige, korrekte kortikale Stimulation. Es besteht eine klare Wechselbeziehung zwischen sensorischer Verarbeitung, Motorik, kognitiven und affektiven Prozessen.

Die Entwicklung der visuellen Wahrnehmung trägt wesentlich zur Entwicklung des Kindes bei, da sie ein primärer sensorischer Kanal ist. Blinde und sehbehinderte Kinder entwickeln ähnliche Muster der neuromuskulären Reifung. Tatsächlich sind die Fähigkeiten einiger blinder Kinder mit denen sehender Kinder vergleichbar. Dennoch bedingt der Mangel an visueller Wahrnehmung die Entwicklung des blinden Kindes in unterschiedlichem Maße. Diese Entwicklung kann langwierig und schwierig sein, aber letztendlich erfolgreich.

Die wichtigsten...

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