Humes Moralphilosophie: Gefühl, Vernunft und universelle Ethik
Einführung in Humes Moralphilosophie
David Hume, der große Philosoph aus Edinburgh, gilt als Vorreiter der modernen Philosophie. Wir konzentrieren uns hier auf seine Moralphilosophie.
Hume argumentiert, dass der Mensch oft von Vorstellungen von Gut und Böse geleitet wird. Er glaubt, dass moralische Unterscheidungen nicht allein auf Erfahrung basieren und nicht immer mit dem gesunden Menschenverstand oder der reinen Vernunft übereinstimmen. Der wesentliche Unterschied zwischen Kant und Hume liegt in der Frage, was die Grundlage und Quelle moralischen Handelns bildet.
Hume bekämpft die philosophische Auffassung, dass moralische Handlungen auf der Vernunft beruhen. Sein Vorschlag ist, moralische Urteile auf Gefühle zu gründen.