Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Aufgaben für Wirtschaft

Distributionspolitik: Strategien, Kanäle und Ziele

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Grundlagen der Distributionspolitik

Die Distributionspolitik umfasst zwei wesentliche Entscheidungsbereiche:

  • Akquisitorische Distribution: Das Ziel ist der Verkauf der Ware, die Anbahnung von Kundenkontakten sowie die Kundenbindung (Absatzwege oder Management des Vertriebs).
  • Physische Distribution: Hierbei geht es um die Warenverteilung, also den physischen Transfer der Güter vom Anbieter zum Nachfrager (Lagerung, Transport).

Absatzmittler vs. Absatzhelfer

Absatzmittler sind wirtschaftlich und rechtlich selbstständige Organe, die im Distributionsprozess absatzpolitische Instrumente eigenständig einsetzen (z. B. Groß- und Einzelhandel). Im Gegensatz dazu haben Absatzhelfer zwar eine ähnliche rechtliche Stellung, erfüllen jedoch lediglich eine...

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Entwicklungsstufen und Grundlagen des Marketingmanagements

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1. Grundlagen des Marketings

Entwicklungsstufen des Marketings

  • 1. Phase der Produktionsorientierung (1950): Größere Anstrengungen der Nachfrage, um die gewünschten Produkte zu erhalten.
  • 2. Phase der Verkaufsorientierung (1960): Käufermarkt. Ziel: Sicherstellung eines schlagkräftigen Vertriebes.
  • 3. Phase der Marktorientierung (1970): Engpassfaktor ist der Konsument. Ziel: Befriedigung spezifischer Bedürfnisse.
  • 4. Phase der Wettbewerbsorientierung (1950): Kriterien eines Konkurrenzvorteils nach Meffert: Wichtigkeit, Dauerhaftigkeit, Wahrnehmbarkeit, Effizienz. Kriterien nach Porter: wertvoll, selten, schwer zu ersetzen, schwer zu imitieren.
  • 5. Phase der Umfeldorientierung (1950): Erkennen und Reagieren auf Veränderungen führen zum Erfolg.
  • 6.
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Anschaffungs- und Herstellungskosten nach § 255 HGB erklärt

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Anschaffungskosten (AHK) gemäß § 255 Abs. 1 HGB

Als Anschaffungskosten werden in der Regel Aufwendungen bezeichnet, die dem Erwerb von Wirtschaftsgütern und anderen Vermögensgegenständen durch ein Unternehmen dienen. Hierbei spielen sie sowohl im Rahmen der Rechnungslegung als auch in steuerlichen Fragen eine zentrale Rolle.

Neben den Zahlungen für die Wirtschaftsgüter selbst fallen unter die Anschaffungskosten nach § 255 HGB auch alle Ausgaben, die dazu dienen, die jeweiligen Vermögensgegenstände in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Diese zusätzlichen Kosten werden als Anschaffungsnebenkosten bezeichnet.

Beispiel für Anschaffungskosten

Beim Ankauf einer neuen Maschine zählen für die Rechnungslegung nicht nur der Kaufpreis,...

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Die germanische Lautverschiebung und das Vernersche Gesetz

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Die germanische Lautverschiebung

Einleitung und erste Lautverschiebung

Unter dem Terminus erste Lautverschiebung fassen wir eine ganze Reihe von lautlichen Vorgängen zusammen, von denen die indogermanischen Verschlußlaute betroffen werden:

1. Die indogermanischen stimmlosen Verschlußlaute und behauchten Laute

Die indogermanischen stimmlosen Verschlußlaute (Tenues) p, t, k und die indogermanischen stimmlosen behauchten (aspirierten) Verschlußlaute ph, th, kh wurden im Germanischen zu den stimmlosen Reibelauten (Frikativen oder Spiranten) f, p, x.

Beispiele:

  • aind. Pitår-, griech. patēr, lat. pater, got. fadar, engl. father, ahd. fater (Vater).
  • aind. nápāt (Abkömmling), lat. nepōs (Enkel, Neffe, Nachkomme, Verwandter), ags. néfa, nhd. Neffe.
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Grundlagen der Kostenrechnung und des Rechnungswesens

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Kalkulatorische Kostenarten

Kalkulatorische Zinsen: Dies sind Zinsen auf das betriebsnotwendige Kapital (inklusive Eigenkapital!).

Kalkulatorischer Unternehmerlohn: Der Unternehmer einer Personen- oder Kapitalgesellschaft wird mit einem Teil des Gewinnes des Unternehmens entlohnt (er ist also kein Mitarbeiter). Dies ist deswegen vonnöten, weil der Unternehmerlohn nicht in die GuV-Rechnung einfließt, da dieser kein Aufwand ist.

Kalkulatorische Miete: Stellt ein Einzelunternehmer oder ein Gesellschafter einer Gesellschaft dem Unternehmen Räume oder ein Gebäude unentgeltlich zur Verfügung, dann sollte die dafür ortsübliche Miete als kalkulatorische Miete in die Kostenrechnung einfließen. Damit wird sichergestellt, dass im Falle einer Änderung...

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Monetarisierung – Bedeutung, Arten und Staatsschulden

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Monetarisierung

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Unter Monetarisierung versteht man in der Wirtschaft allgemein den Vorgang, bei dem einer Sache, einer Tätigkeit oder einer Begebenheit ein Geldwert zugemessen wird. Unter anderem können folgende Phänomene gemeint sein:

  • der Versuch, für Leistungen, die vormals ohne Gegenleistung erbracht wurden, Geld zu verlangen,
  • die Zuordnung von Geldwerten (Zahlungsbereitschaften) zu Nicht-Sachwerten,
  • der Aufkauf bzw. Rückkauf von Schuldpapieren durch die Zentralbank des Staates, der sie herausgegeben hat.

In der Geldgeschichte verwendet man den Begriff, wenn es...

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CoCo-Bonds: Funktionsweise, Risiken und Marktfähigkeit

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CoCo-Bonds: Contingent Convertible Bonds

Contingent Convertible Bonds (kurz: CoCo-Bonds) sind langfristige, nachrangige Schuldverschreibungen mit meist festem Coupon. Bei Eintreten vordefinierter Wandlungskriterien werden sie automatisch von Fremd- in Eigenkapital gewandelt. Diese hybriden Anleihen machen Fremdkapitalgeber im Falle einer Wandlung zu haftenden Aktionären und verbessern die Eigenkapitalausstattung des Emittenten in wirtschaftlich schwierigen Situationen. Ohne auslösendes Moment (Trigger Event) bleiben CoCo-Bonds als normale Anleihen bestehen, die am Ende ihrer Laufzeit getilgt werden. Im Unterschied zu herkömmlichen Wandelanleihen erfolgt die Wandlung automatisch; das Umtauschrecht liegt nicht bei den Investoren.[1]

CoCo-Bonds...

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Das Modigliani-Miller-Theorem: Grundlagen und Theoreme

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Modigliani-Miller-Theorem

Die Modigliani-Miller-Theoreme wurden von Franco Modigliani und Merton Miller 1958 in ihrem Aufsatz The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment vorgestellt. Sie behandeln den Einfluss des Verschuldungsgrades eines Unternehmens auf dessen Kapitalkosten und wiesen nach, dass die Kapitalstruktur eines Unternehmens unter bestimmten Voraussetzungen keinen Einfluss auf den Unternehmenswert hat.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Erstes Theorem
  • 2 Zweites Theorem
  • 3 Drittes Theorem
  • 4 Weblinks
  • 5 Siehe auch
  • 6 Literatur

Erstes Theorem: Irrelevanz der Kapitalstruktur

Irrelevanz der Kapitalstruktur für den Marktwert eines Unternehmens:

In friktionslosen Märkten, das heißt dort, wo es

  • keine Steuern,
  • keine Insolvenzkosten,
  • keine
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Das Coase-Theorem: Marktbasierte Lösungen für Externalitäten

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Das Coase-Theorem [koʊz-] ist ein zentraler Lehrsatz der Mikroökonomie. Es beschreibt, dass Marktteilnehmer Probleme, die durch externe Effekte entstehen, selbst auf effiziente Weise lösen können, wenn sie über die Allokation von Ressourcen verhandeln und diese ohne Kosten tauschen können.

Das Coase-Theorem besagt, dass Märkte unter den unten angegebenen Annahmen sehr effizient mit Externalitäten umgehen. Demnach sind Märkte in der Lage, die mit Externalitäten verbundenen Probleme selbstständig zu lösen und die Ressourcen pareto-effizient aufzuteilen. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind, z. B. wenn nennenswerte Transaktionskosten anfallen. Auch kann eine fehlende Zuteilung von Eigentumsrechten Verhandlungslösungen...

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Wirtschaft: Konzern, Fusion, Stabilitätsgesetz, BIP

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Konzern und Fusion

Konzern

Ein Konzern ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die eine wirtschaftliche Einheit bilden, ohne dabei ihre rechtliche Selbstständigkeit aufzugeben.

Fusion

Bei einer Fusion verlieren Unternehmen ihre rechtliche und wirtschaftliche Selbstständigkeit. Sie werden zu einer neuen Firma verschmolzen.

Ziele des Stabilitätsgesetzes

Das Stabilitätsgesetz dient der Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft. Es beinhaltet vier Hauptziele:

  • Stabilität des Preisniveaus
    • Ziel: Preissteigerungsrate von höchstens 2 %
  • Hoher Beschäftigungsgrad
    • Arbeitslosenquote = (Arbeitslose * 100) / (Arbeitslose + Beschäftigte)
    • Ziel: Vollbeschäftigung
  • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
    • Ziel: Ausgeglichene Leistungsbilanz von Export
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