Grundlagen der Pädagogik und Curriculumentwicklung

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Klassifikation nach Carr und Kemmis

Technische Theorie

Dieses Paradigma basiert auf dem Positivismus, dessen Hauptvertreter Auguste Comte war. Wesentliche Annahmen sind Objektivität, Rationalität und Funktionalität.

Interpretative Theorie

Dieses Paradigma basiert auf dem interpretativen Ansatz. Die Hauptannahmen sind Objektivität, Rationalität und Funktionalität. Dieses Paradigma entwickelt sich praktisch gemeinsam mit theoretischen Ansätzen.

Kritische Theorie

Ein Paradigma auf der Grundlage einer kognitiven Theorie, die auch als Theorie der politischen Emanzipation bezeichnet wird. Das vorrangige Ziel ist die Transformation zur Verbesserung der pädagogischen Praxis.

Faktoren, die das Lernen beeinflussen

Die Faktoren sind:

  • Geschick: Es gibt zwei Arten: a) Grundkompetenz zur Bereitstellung von Inhalten und b) kognitive sowie metakognitive Fähigkeiten für das weitere Lernen.
  • Praxis: a) Wiederholung, b) Überprüfung, c) Zeitmanagement.
  • Aufgabenwahrnehmung
  • Erwartungen: Positiv für Studenten, um nicht benachteiligt zu werden.
  • Attributionsprozesse: Ursachen für Erfolg und Misserfolg beim Lernen.
  • Aufmerksamkeit: Verbesserung durch Fokus auf Anfangs- und Endfragen, persönliche Referenzen und Hinweise zur Bewältigung von Hausaufgaben.
  • Interesse: Eng mit Motivation verknüpft.

Charakteristika des Lehrplans

Geschlossenes Curriculum

Die Elemente oder Inhalte werden durch das Bildungssystem bestimmt und können von der Fakultät nicht verändert werden. Gründe:

  • Bildung ist in erster Linie die Verantwortung der Gesellschaft.
  • Der Lehrer hat die Pflicht zur Umsetzung des Lehrplans.
  • Die Qualität des Curriculums darf nicht durch Unternehmensinteressen untergraben werden.
  • Es ist notwendig, gleiche Chancen für alle sicherzustellen.

Basis-Curriculum

Eine Reihe von curricularen Anforderungen, die von Behörden erhoben werden und eine Anpassung an die jeweilige Umgebung erfordern. Dies vermeidet Chancenungleichheit durch gemeinsame Mindestanforderungen und sichert eine konsistente Progression.

Offenes Curriculum

Keine festen Anforderungen; der Lehrer bestimmt Umfang und Komponenten. Merkmale:

  • Anpassung an die Erziehungswirklichkeit
  • Lehrer als Forscher
  • Explizite Werte, die in den Zielen impliziert sind
  • Praxisverfahren basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen

Hidden Curriculum

Es ist nicht schriftlich fixiert und steht in enger Beziehung zur Philosophie der Werte. Es umfasst Wissen und Werte, die in der Schule vermittelt werden, ohne explizit im Lehrplan zu stehen.

Ebenen der curricularen Planung

Grundfertigkeiten

  1. Kompetenz in sprachlicher Kommunikation: Sprache als Instrument der mündlichen und schriftlichen Kommunikation.
  2. Mathematische Kompetenz: Wissen und Nutzung von Zahlen, Grundoperationen, Symbolen und Ausdrucksformen.
  3. Kompetenz im Wissen und in der Interaktion: Anwendung wissenschaftlichen und technologischen Denkens zur Interpretation von Informationen.
  4. Informationsverarbeitung und digitale Kompetenz: Autonomer, effizienter und verantwortungsbewusster Umgang mit Informationen.
  5. Soziale und bürgerliche Kompetenz: Verständnis der sozialen Wirklichkeit, Koexistenz und Konfliktlösung.
  6. Künstlerische und kulturelle Kompetenz: Kenntnis der Techniken und Konventionen verschiedener künstlerischer Sprachen.
  7. Lernkompetenz: Bewusstsein, Management und Kontrolle über eigene Fähigkeiten und Wissen.
  8. Autonomie und Eigeninitiative: Die Fähigkeit, kreative Aktionen zu planen, zu entwickeln und zu evaluieren.

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