Pädagogisches Konzept: Inklusion, Sprache und Disziplin
Das pädagogische Zentrum
Ein gemeinsames pädagogisches Projekt, vorbereitet von allen Lehrkräften.
Ein maßgeschneidertes Curriculum
Unser Handeln fördert eine positive Einstellung und die Integration der gesamten Bildungsgemeinschaft. Wir nutzen klare Kriterien zur Bewertung der individuellen Fortschritte jedes Schülers.
Qualifizierte Lehrkräfte
- Engagement: Der Wunsch, allen Schülern zu helfen.
- Zuneigung: Vermittlung von Begeisterung für die Arbeit und das Wissen.
- Didaktische Kompetenz: Fachwissen, um das Lernen zu erleichtern.
- Methodenvielfalt: Anpassung an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Studierenden.
- Reflexion: Die Fähigkeit, die eigene Praxis kritisch zu hinterfragen.
- Teamwork: Austausch von Initiativen und Ideen mit Kollegen.
Schülerbewertung
Eine Gesamtbewertung hilft festzustellen, ob weiterführende Fördermaßnahmen notwendig sind (Lernstil und Integration).
Koordinierung und pädagogische Maßnahmen
- Lehrerkoordination: Bewertung der Gruppe im Hinblick auf Vielfalt und gemeinsames Vorgehen.
- Erste Einschätzung: Anpassung der Programmierung an die Vielfalt der Gruppe.
- Evaluation Board: Begleitung der Schüler bei spezifischen Bedürfnissen.
- Tutorial Action: Förderung der Integration und Einbindung der Familien.
- Pädagogische Verstärkung: Unterstützung bei besonderen Anforderungen.
- Flexible Gruppierung: Förderung des Lernens durch heterogene oder homogene Gruppen.
- Optionales Angebot: Anpassung an Interessen durch Wahlfächer oder Aktivitäten.
Induktive Disziplin
Warum induktive Disziplin?
- Schaffung eines guten Klassenklimas: Fördert gegenseitige Wertschätzung und Respekt, auch bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf (NEAE).
- Prävention: Verhindert störende Verhaltensweisen und ermöglicht den Dialog darüber.
- Erziehung zur Freiheit: Lehrt Selbstregulierung und die Teilhabe an der Regelgestaltung.
- Verbesserung weiterer Variablen:
- Selbstachtung: Wertschätzung der Meinung des Einzelnen.
- Interne Kontrollüberzeugung: Erkenntnis, dass man Dinge selbst verbessern kann.
- Empathie: Perspektivwechsel und konstruktive Kritik.
Sprachdimensionen
- Formale Dimension: Phonologie (Klänge), Morphologie (Wortbildung) und Syntax (Satzbau).
- Inhaltsdimension: Korrekte Übertragung von Bedeutungen.
- Pragmatische Dimension: Funktionale Nutzung der Sprache (Referenziell, Expressiv, Appellativ, Imaginativ, Ästhetisch, Heuristisch, Phatisch).
Sprachschwierigkeiten und soziale Faktoren
Unterscheidung zwischen Entwicklungsverzögerungen (langsamer als der Standard) und Sprachstörungen (qualitative Abweichung).
Prädisponierende Faktoren für Intoleranz
Vorurteile basieren auf einer ablehnenden Haltung mit drei Komponenten:
- Kognitiv: Stereotype Merkmale.
- Affektiv: Negative Gefühle wie Angst oder Hass.
- Verhalten: Diskriminierung oder Feindseligkeit.
Ein Mangel an kognitiver und emotionaler Empathie erschwert das Verständnis für andere. Zur Förderung werden kognitiv-behaviorale Techniken wie das Autoinstruktionstraining zur Problemlösung und Entscheidungsfindung eingesetzt.