Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Übungen für Philosophie und Ethik für Weitere Kurse

Schimäre: Bedeutung, Herkunft und Verwendung

Philosophie und EthikAktualisiert am 14,1 KB

Schimäre

Schimäre (Deutsch)

Substantiv, f

SingularPlural
Nominativdie Schimäredie Schimären
Genitivder Schimäreder Schimären
Dativder Schimäreden Schimären
Akkusativdie Schimäredie Schimären

Alternative Schreibweisen

vor allem in Österreich: Chimäre

Worttrennung

Schi·mä·re, Plural: Schi·mä·ren

Aussprache

IPA: [ʃiːmɛʀə]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɛːʀə

Bedeutungen

[1] bildungssprachlich: Trugbild, Hirngespinst, leere Wahnvorstellung

Herkunft

Den Anfang nahm die Wortgeschichte von Schimäre beim altgriechischen χίμαιρα (chímaira) → grc[1] (Ziege[1]).[2] Großgeschrieben stand das Wort als Χίμαιρα → grc[3] für ein feuerspeiendes Ungeheuer aus der griechischen Mythologie, das in seiner Körpermitte einer Ziege ähnlich
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Theodizee: Leid und Gott bei Epikur, Leibniz, Voltaire und Hans Jonas

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Grundfragen der Theodizee

Einführung: Die Theodizee untersucht, wie Leid und Übel mit der Existenz eines allmächtigen, allgütigen und allwissenden Gottes vereinbar sind. Im Folgenden werden zentrale Fragestellungen und klassische Antworten dargestellt.

  • Theodizee-Problem: Wie kann ein allmächtiger, allgütiger Gott Leid und Übel in der Welt zulassen?
  • Leid als Problem für den Glauben: Leid stellt die Idee eines guten und mächtigen Gottes infrage.
  • Eigenschaften Gottes im klassischen Theismus:
    • Allmacht: Gott kann alles tun.
    • Allgüte: Gott ist vollkommen gut.
    • Allwissenheit: Gott weiß alles.
  • Widerspruch von Leid zu Gott: Wenn Gott allmächtig und allgütig ist, warum lässt er dann das Leid zu?

Epikur – Das Allmachts-Dilemma

  • Theodizee-Formulierung:
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Augustinus über Wahrheit, Erleuchtung und Gottes Existenz

Philosophie und EthikAktualisiert am 3,01 KB

San Agustin

1. Die Wahrheit bei Augustinus

Augustinus überwindet die Skepsis. Nur weil der Mensch getäuscht werden kann, bedeutet dies keine absolute Verneinung der Wahrheit. Seine Argumentation konzentriert sich auf die Analyse menschlicher Irrtümer. Der Irrtum ist ein Mangel. Die erste Wahrheit liegt darin, dass, wenn ich mich irre, ich existiere.

Das Wissen um die Wahrheit:

  • Ablehnung der Sinne: Die Sinne zeigen uns nicht die absolute Wahrheit, da sie sich auf Kontingentes beziehen.
  • Internalisierung: Nur durch die Verinnerlichung in der Seele kann man die absolute Wahrheit, die Weisheit, erkennen.
  • Erkenntnistheoretische Bedeutung: Die Seele erkennt Objekte, die ein höheres Sein haben als sie selbst. Daher muss die Seele das Licht und das Fundament
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Freuds Psychoanalyse: erstes und zweites topisches Modell

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• Die Verdrängung von Traumata, die in der Vergangenheit vergessen wurden, hat Unterdrückung erlitten.
Die Praxis der Psychoanalyse zeigte auch:
"Die Struktur des Lebens und der affektiven Instinkte, sowie ihre Funktion innerhalb der Psyche."
"Das Gefühl, dass psychische Phänomene dunkel sind."
"Die hoch pathogene Art der Unterdrückung."
Die Bedeutung des sexuellen Lebens und seiner Entwicklung.
"Die Entdeckung, dass pathologische Symptome durch die Befriedigung dessen ersetzt werden, was dem Subjekt verboten ist."
- Erste Topik Freuds
Es wird in den psychischen Apparat unterteilt:
- Unbewusstes: Geformt durch die Bilder oder Inhalte, die aus dem Bewusstsein verdrängt wurden.
Charakteristisch für Bilder oder Inhalte des Unbewussten

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Kants Zeitalter: Aufklärung, Politik und Philosophie im 18. Jahrhundert

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Der Kontext Immanuel Kants: Aufklärung, Politik und Philosophie

Historischer Kontext (18. Jahrhundert)

Immanuel Kant lebte im 18. Jahrhundert, dem Zeitalter der Aufklärung. Diese kulturelle Bewegung hatte weitreichende historische, politische, soziale und philosophische Auswirkungen.

Prägende Ereignisse

Zwei bedeutende historische Ereignisse prägten Kants Lebenszeit:

  • Die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten (1776)
  • Die Französische Revolution (1789)

Politische Verhältnisse

Politisch herrschte der aufgeklärte Absolutismus vor, der nach Kant in der Figur Friedrichs des Großen verkörpert war.

Soziokultureller Kontext: Aufstieg des Bürgertums

Zu den wichtigsten sozialen Entwicklungen gehörte der soziale und politische Aufstieg des...

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Platons Philosophie: Dialoge, Dialektik und Ideenlehre

Philosophie und EthikAktualisiert am 6,06 KB

Punkt 2: Platon

1. Die Dialoge Platons

1.1 Eigenschaften der Dialoge

Platons Werk ist eine Sammlung von Texten, die in Form von Dialogen verfasst wurden, was zu seiner Zeit ein absolutes Novum darstellte. Das Vorbild für diese Dialoge war das Theater seiner Zeit. Es lassen sich eine Reihe von Merkmalen feststellen:

  • In den meisten Dialogen tritt Sokrates als Hauptfigur auf.
  • Die Tatsache, dass Platon nie in der ersten Person spricht, sondern andere Charaktere Geschichten erzählen lässt (bei denen er selbst oft nicht anwesend war), schränkt die Möglichkeit ein, Platon direkt bestimmte Lehren zuzuschreiben.
  • Auch in Platons Dialogen weigert sich Sokrates, als Weiser oder Vertreter fester Lehren zu erscheinen. All dies zeigt, dass Platons Philosophie
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Platons Phaidon: Zusammenfassung und Analyse

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Einleitung: Der letzte Tag des Sokrates

Echekrates bittet Phaidon, den letzten Tag im Leben des Sokrates zu schildern. Phaidon berichtet von den Anwesenden, darunter Apollodoros, Kritobulos, Hermogenes, Antisthenes, Ktesippos, Simmias, Kebes, Phaidondas, Euklid und Terpsion.

Die Einheit von Lust und Leid

Sokrates stellt fest, dass Lust und Leid eng miteinander verbunden sind, auch wenn sie selten gleichzeitig auftreten. Er beobachtet, dass Kebes und Simmias über seinen bevorstehenden Tod besorgt sind.

Die Philosophie als Vorbereitung auf den Tod

Sokrates argumentiert, dass der Tod die Trennung von Leib und Seele bedeutet. Da die Sinne oft täuschen, strebt der Philosoph danach, die Seele vom Körper zu lösen, um zur reinen Wahrheit zu gelangen....

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Subjektivierung: Begriffe und Theorien im Überblick

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Subjektivierung

Subjektivierung ist ein Begriff, der in den Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften auf unterschiedliche Weise Verwendung findet. Grundsätzlich lassen sich Ansätze, die die Subjektivierung gesellschaftlicher Verhältnisse beschreiben – etwa in der Arbeitssoziologie und der Individualisierungsthese –, von Ansätzen unterscheiden, die beschreiben, wie Individuen in sozialen Prozessen zu Subjekten gemacht werden. Letztere greifen besonders auf die Verwendung des Begriffs im Poststrukturalismus zurück.

(Post-)Strukturalismus und Diskursanalyse

Louis Althusser beschreibt Subjektivierung in Ideologie und ideologische Staatsapparate als eine ideologische Anrufung. Das Individuum wird zum Subjekt, wenn es eine Position in einer...

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Menschliches Handeln, Absicht und Moral: Begriffe und philosophische Positionen

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Was ist menschliches Handeln?

Unter menschlichem Handeln (Action) verstehen wir etwas, das wir bewusst tun, um unsere Maßnahmen zu realisieren. Handlungen ergeben sich aus dem freien Willen des Menschen.

Aktionen werden in zwei Hauptgruppen eingeteilt:

  • Involuntäre/Forzöse Handlungen: Diese implizieren keine Verantwortung, es sei denn, es liegt Schuld durch Unwissenheit vor.
  • Voluntäre/Gemischte Handlungen: Diese schließen die Verantwortung ein.
  • Rein Voluntäre Handlungen: Diese schließen die Verantwortung ein.

Bestandteile des Handelns: Absicht, Zweck und Mittel

Absicht (Intention)

Wenn wir sagen, ein Mensch hat die Tendenz, etwas zu tun, meinen wir, diese Person hat eine Neigung dazu. Die Absicht verweist auf die Bestimmung des Willens, um ein

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Descartes: Methode, methodischer Zweifel und die Suche nach Gewissheit

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CT1: Die Cartesianische Methode und das Ideal der mathematischen Gewissheit

Die cartesianische Methode zielt auf die Erlangung idealer mathematischer Gewissheit und die Überwindung des Zweifels an der Wahrheit ab. Descartes vertritt die Ansicht, dass absolute Sicherheit erreichbar ist, da die menschliche Vernunft mächtig genug ist, sie zu erlangen. Das Erreichen der Wahrheit wurde zum zentralen Ziel seiner philosophischen Arbeit. Er postulierte, dass die Wissenschaft eine erneuerte Philosophie benötigt, die auf soliden Grundsätzen der Wahrheit basiert.

Der erste Grundsatz Descartes' besagt, dass die Fähigkeit, gut zu urteilen und Wahres von Falschem zu unterscheiden, allen Menschen gleichermaßen innewohnt. Die Widersprüche in der Philosophie...

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