Geschichte des spanischen Bildungssystems von 1812 bis heute
Die Anfänge: Die Verfassung von Cádiz (1812)
In Spanien legte die erste Verfassung von Cádiz im Jahr 1812 großen Wert auf Bildung, da man davon überzeugt war, dass Freiheit und Bürgerrechte nur durch die Bildung der Menschen möglich seien. In Titel XII, Artikel 366–371, wurde die allgemeine Primarbildung sowie die staatliche Verantwortung für das öffentliche Bildungswesen verankert.
Der Quintana-Bericht (1813)
Der Quintana-Bericht legte den Grundstein der modernen Bildungspolitik, basierend auf vier Prinzipien:
- Gleiche Rechte: Universelle Bildung für alle Bürger.
- Einheitlichkeit: Ein zentrales Bildungssystem, das jedoch in autonome Regionen dezentralisiert wurde.
- Freie Ausbildung: Zugang für alle.
- Individuelle Freiheit: Recht auf Freiheit