Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Übungen für Lehramt für Gymnasiale Oberstufe

Grundlagen der deutschen Sprache: Varietäten & Grammatik

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Grundlagen der Sprache: Definitionen

Sprache

Die Sprache ist die menschliche Fähigkeit, Gedanken durch Symbole zu kommunizieren, die gemeinsam ausgedrückt werden können. Sie ist ein strukturiertes System aus verbalen Symbolen und gemeinsamen Regeln für eine Sprechergemeinschaft.

Rede

Die Rede ist die konkrete Realisierung der Sprache durch Sprecher zu einer bestimmten Zeit und in einer spezifischen kommunikativen Situation.

Standardsprache

Die Standardsprache ist die Gesamtheit der Regeln und Praktiken der Rede, die von den Sprechern einer Sprache als beispielhafte Formen akzeptiert werden.

Diaphasische Varietäten: Sprachregister

Menschen passen ihre Rede der kommunikativen Situation an, in der sie sich befinden. Die Art zu sprechen, die eine...

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Gehirn, Kognition und Bewusstsein: Eine Neurowissenschaftliche und Philosophische Perspektive

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Gehirnstruktur und Kognitive Funktionen

Die Großhirnrinde und ihre Lappen

Die Großhirnrinde ist in vier Lappen unterteilt, die nach den nächstgelegenen Schädelknochen benannt sind: Frontal-, Parietal-, Temporal- und Okzipitallappen. In den präfrontalen Bereichen können Areale unterschieden werden, die mit der Verarbeitung sensorischer Informationen sowie motorischer Befehle verbunden sind. Diese Bereiche werden je nach Ebene der Informationsverarbeitung als primär, sekundär oder tertiär bezeichnet.

Kognitive Funktionen und Assoziationsareale

Kognitive Funktionen sind in bestimmten Bereichen des Gehirns lokalisiert. Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine kognitive Funktion ausschließlich von einer einzigen Gehirnregion vermittelt wird....

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CSCW vs. CSCL: Ein umfassender Vergleich

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Zusammenarbeit und Kooperation: Grundlagen

Was ist Zusammenarbeit?

Zusammenarbeit ist ein Prozess, bei dem Mitglieder einer Gruppe in einem gemeinsamen Raum interagieren. Individuen kooperieren, indem sie Informationen erstellen, bearbeiten und organisieren.

Was ist Kooperation?

Bei der Kooperation handeln die Mitglieder einer Gruppe gemeinsam, um Ressourcen für die Gruppe oder Externe bereitzustellen. Kooperation ist Teamarbeit, die auf gemeinsamen Zielen basiert.

CSCW und CSCL: Schlüsselkonzepte

Was ist CSCW (Computer-Supported Cooperative Work)?

CSCW ist das grundlegende Konzept der kooperativen Arbeit. Es ist ein System von Computernetzwerken, das Arbeitsgruppen bei der Durchführung gemeinsamer Aufgaben unterstützt und eine Schnittstelle...

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Sprachenvielfalt und Sprachkontakt: Grundlagen

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Das Nebeneinander von Sprachen

Die Sprache ist ein Recht und eine Notwendigkeit für alle Menschen, unabhängig davon, welche Sprache sie sprechen oder verwenden. Der Ursprung der menschlichen Sprache sowie die Ursachen der sprachlichen Vielfalt sind und bleiben ein schwer erklärbares Rätsel.

Sprachenvielfalt

Die Vielfalt der Sprachen ist dadurch gerechtfertigt, dass sie sich im Laufe der Zeit verändern und Abweichungen entstehen können, die zu Unterschieden führen. Die Sprache ist das Kommunikationsmittel, das die Sprecher jeder Gemeinschaft nutzen, und wird als wesentlicher Teil ihrer Kultur betrachtet, unabhängig von regionalen oder lokalen Varianten. Beispiele hierfür sind das Kastilische, Katalanisch, Galicisch und Baskisch (Euskera)...

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Psychologie: Triebe, Lernen und Intelligenz erklärt

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Merkmale der Triebe und Instinkte

Merkmale der Triebe:

  1. Angeboren (Innatos): Nicht erlernt, entstehen spontan durch einen Reiz oder eine Situation. Ein Stimulus ist jedes Element des Mediums oder Materials, das von einem Organismus aufgenommen wird und Verhalten auslöst.
  2. Spezifisch (Específicos): Eigen oder gleich für alle Mitglieder derselben Art.
  3. Stereotyp: Festgelegte und identische Verhaltensmuster.
  4. Unbeabsichtigt: Unwillkürlich und automatisch.
  5. Überlebensorientiert (Survivalist): Dienen dazu, Überlebensaufgaben wahrzunehmen oder grundlegende Bedürfnisse zu befriedigen.
  6. Anpassungsfähig: Minimal an die Gegebenheiten der Umwelt angepasst.
  7. Komplex: Kontinuierliches Verhalten über Zeit und Raum hinweg.

Verhalten und Reiz: Die Reaktion auf einen...

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Sprachliche Strukturen und Konnektoren im Überblick

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Unterordnende Konjunktionen

Unterordnende Konjunktionen verbinden Sätze inhaltlich miteinander:

  • Inhaltlich: dass, ob, wer, was, wann, wo, wie.
  • Adverbial:
    • Lokal: wo, wohin, woher.
    • Temporal: wann, wie damals, sobald, nach wie vor, bis, jederzeit.
    • Modal: wie.
    • Final: damit, auf dass.
    • Kausal: weil, da.
    • Konzessiv: aber, trotzdem, auch wenn, obwohl.
    • Konditional: wenn, falls, vorausgesetzt, dass, es sei denn.
    • Komparativ: mehr als, weniger als, so wie.

Supraorationale Konnektoren

Diese verbinden Sätze auf übergeordneter Ebene:

  • Addition: und, auch, zudem, darüber hinaus.
  • Abschluss: auch, obendrein, gerade.
  • Vergleich: ähnlich, ebenfalls, ebenso.
  • Opposition: aber, dennoch, allerdings.
  • Konzessiv: dennoch, trotzdem, jedenfalls.
  • Beschränkung: zumindest, wenn überhaupt,
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Lernschwierigkeiten bei Kindern: Konzepte und Definitionen

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Das Kind mit Lernschwierigkeiten

Es gibt eine Reihe von sprachlichen, biologischen und sozialen Faktoren, die zu einer Lernbehinderung führen können. Wenn diese jedoch nicht primär relevant sind, wird das Kind von Familienangehörigen und Lehrern als normal angesehen, sodass die erste beobachtbare Veränderung die Schwierigkeit beim schulischen Lernen ist. Der höchste Anteil von Kindern mit Lernschwierigkeiten wird zwischen 8 und 11 Jahren diagnostiziert.

Lernschwierigkeiten treten häufig assoziiert auf. Man findet selten Kinder, die nur dysgraphisch, legasthenisch oder dyskalkulisch sind; vielmehr treten häufig Aspekte aller drei Schwierigkeiten gleichzeitig auf.

Das Kind mit Lernschwierigkeiten versucht mit allen Mitteln, schulische Aufgaben...

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Zweisprachigkeit und Sprachphänomene: Ein Überblick

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Zweisprachigkeit: Definition und Arten

Zweisprachigkeit bezeichnet die Fähigkeit einer Person oder einer sozialen Gruppe, zwei Sprachen zu verwenden. Sie ist eine Form der Mehrsprachigkeit.

Individuelle Zweisprachigkeit

Individuelle Zweisprachigkeit liegt vor, wenn eine Person zwei Sprachen beherrscht. Die Psycholinguistik untersucht dieses Phänomen. Es gibt verschiedene Arten der individuellen Zweisprachigkeit:

  • Aktive Zweisprachigkeit: Die Person versteht und spricht beide Sprachen.
  • Passive Zweisprachigkeit: Die Person versteht eine der beiden Sprachen, spricht sie aber nicht aktiv.
  • Symmetrische Zweisprachigkeit: Die Person beherrscht beide Sprachen gleich gut.
  • Asymmetrische Zweisprachigkeit: Die Person beherrscht eine Sprache besser als die andere.
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Symbolische Logik vs. Natürliche Sprache: Präzision und formale Systeme

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Symbolische Logik

Natürliche Sprache

Charakteristika der natürlichen Sprache

Die natürliche Sprache, die wir üblicherweise zur Kommunikation unserer Gedanken, Wünsche oder Situationen verwenden, zeichnet sich durch einen außerordentlichen Reichtum aus. Tatsächlich entstehen jeden Tag neue Begriffe und Gebräuche. Mit ihr ist der Mensch fähig, sowohl die tiefsten Gefühle auszudrücken als auch die neuesten Erfindungen der Computerwelt zu beschreiben.

Grenzen der natürlichen Sprache

Dieser Ausdrucksreichtum, den die natürliche Sprache besitzt, ist zwar im Bereich der Kunst sehr nützlich, in anderen Bereichen jedoch weniger. Es gibt bestimmte Bereiche menschlichen Handelns, die Präzision und Genauigkeit erfordern, wie beispielsweise in...

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Textlinguistik: Definition, Eigenschaften und Merkmale

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Die 7 Eigenschaften eines Textes

Ein Text ist die maximale suprasentenzielle Einheit der linguistischen Analyse und Kommunikation. Er stellt eine in sich geschlossene Einheit dar, die aus gesprochenen oder geschriebenen Äußerungen beliebiger Länge besteht.

1. Konzept Text

Texte lassen sich nach verschiedenen Kriterien klassifizieren:

  • Übertragungskanal: Oral (spontan, dynamisch) oder schriftlich (organisiert, visuell).
  • Intention: Informativ (Nachrichten), juristisch (Gesetze), persuasiv (Werbung) oder ästhetisch (Literatur).

Strukturtypen

  • Narrativ: Erzählung von Fakten oder Fiktionen; Fokus auf Verben und Prädikate.
  • Deskriptiv: Darstellung von Dingen; Fokus auf Adjektive, Substantive und Metaphern.
  • Expositorisch: Klare, geordnete Themenentfaltung
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