Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Übungen für Lehramt für Hochschule

Bildung als soziales Phänomen: Merkmale und soziale Funktionen

LehramtAktualisiert am 4,08 KB

Bildung ist ein soziales Phänomen, was in der Regel auf den folgenden Gründen basiert:

1. Die Ausbildung erfolgt in einem sozialen Umfeld

Erzieher und Schüler befinden sich immer in einem sozialen Kontext. In jeder Gesellschaft gibt es einen Zusammenhang, auf den sich die stattfindende Bildung auswirkt. Das liegt daran, dass die Gesellschaft ein System ist, in dem menschliche Beziehungen überprüft werden, um über kulturelle Muster natürlicher Personen kommunizieren zu können. Bildung stellt daher die nötigen Mittel zur Verfügung, um die Gesellschaft zu übertragen und ihre eigene Kultur zu entwickeln.

2. Bildung arbeitet mit sozialem Inhalt

Die in der Schule studierten Inhalte sind gesellschaftliche Konventionen, die nicht unveränderlich...

Weiterlesen "Bildung als soziales Phänomen: Merkmale und soziale Funktionen" »

Glaubwürdigkeit von Kinderaussagen bei Missbrauchsvorwürfen: Kriterien und Indikatoren

LehramtAktualisiert am 4,89 KB

Zwei Aspekte der Glaubwürdigkeit von Zeugenaussagen

Die Beurteilung der Glaubwürdigkeit von Zeugenaussagen, insbesondere von Kindern, stützt sich auf zwei zentrale Aspekte:

  • Glaubwürdigkeit: Bezieht sich darauf, ob aus der Erzählung des Kindes und anderen Beweismitteln geschlossen werden kann, dass der geschilderte Missbrauch tatsächlich stattgefunden hat.
  • Gültigkeit: Bezieht sich auf die Genauigkeit der Details des Missbrauchs. Sie bewertet, inwieweit die Berichte des Kindes dem tatsächlich Erlebten entsprechen und in welchem Maße äußere Einflüsse die Erinnerungen beeinflusst haben könnten.

Faktoren, die die Genauigkeit der Erinnerung beeinflussen

Der Grad der Genauigkeit der Erinnerung eines Kindes hängt von vielen Faktoren ab:

  • Die
...
Weiterlesen "Glaubwürdigkeit von Kinderaussagen bei Missbrauchsvorwürfen: Kriterien und Indikatoren" »

Die Schule als Organisation: Konzepte, Strukturen und Elemente

LehramtAktualisiert am 4 KB

Die Schule als Organisation

Die Schule als Organisation teilt viele Merkmale sozialer Organisationen zur Erreichung von Zielen. Sie ist ein soziales und menschliches Ökosystem, das eine relationale Struktur bildet und die Rekonstruktion von Kultur sowie gewonnenen Erkenntnissen der Gesellschaft ermöglicht. Durch pädagogische Anpassung und den Einsatz spezifischer Werkzeuge steht sie in ständiger Kommunikation mit ihrer Umwelt.

Definition und Merkmale

Die Schule ist eine kollektive Realität an einem bestimmten Ort und innerhalb zeitlicher Rahmenbedingungen. Sie basiert auf Interaktionen zwischen Lehrern und Schülern, die sich um vorgegebene Inhalte drehen.

Allgemeine Merkmale der Schule:

  • Generische und plurale Ziele
  • Diversifizierte Machtzentren
  • Anfälligkeit
...
Weiterlesen "Die Schule als Organisation: Konzepte, Strukturen und Elemente" »

Kommunikationsprozess: Elemente und Arten der Kommunikation

LehramtAktualisiert am 3,78 KB

Der Kommunikationsprozess: Eine Einführung

Kommunikation ist ein dynamischer Prozess, der den Austausch von Informationen, Ideen und Gefühlen zwischen einem Sender und einem Empfänger ermöglicht, unterstützt durch ein Medium. Dieses theoretische Verständnis betont die Verbindung zwischen Individuen und sozialen Organisationen und zeigt, wie Medien das menschliche Leben auf individueller und gesellschaftlicher Ebene beeinflussen. Jeder Kommunikationsakt birgt eine persuasive Absicht; es geht nicht nur um das Senden und Empfangen von Informationen, sondern auch um deren Wirkung und die dahinterstehende Absicht.

Grundlegende Elemente der Kommunikation

Es gibt vier grundlegende Elemente, die für eine erfolgreiche Kommunikation unerlässlich...

Weiterlesen "Kommunikationsprozess: Elemente und Arten der Kommunikation" »

Die Bedeutung und Funktion von Symbolen

LehramtAktualisiert am 3,46 KB

Die Symbole

Das Leben des Menschen findet in einer Welt der Sinne statt, in der alle menschlichen Sinne für andere Menschen zugänglich sind.

Einige Bedeutungen erreichen wir viel leichter als andere; manche sind in unserem täglichen Leben eine Selbstverständlichkeit, während andere spezifische Gruppen oder Gesellschaften charakterisieren. Der Zugang zu Letzteren ist nicht automatisch gegeben und oft schwierig. Um eine andere Kultur zu verstehen, sind oft „begünstigte Verfahren der Einleitung“ erforderlich.

Die Kanäle, durch die wir mit Menschen kommunizieren, sind komplex und vielfältig. Die menschliche Kommunikation erfolgt maßgeblich durch expressive Handlungen, die als Zeichen, Symbole und Signale dienen:

  • Signal: An der Ampel ist
...
Weiterlesen "Die Bedeutung und Funktion von Symbolen" »

Rational Unified Process (RUP): Grundlagen, Prinzipien und Phasen

LehramtAktualisiert am 2,51 KB

Was ist der Rational Unified Process (RUP)?

Der RUP ist ein Software-Entwicklungsprozess, der in Verbindung mit der Unified Modeling Language (UML) die am weitesten verbreitete Methode für die Analyse, Implementierung und Dokumentation von objektorientierten Systemen darstellt.

Die 6 Grundprinzipien des RUP

Der RUP basiert auf sechs Grundprinzipien:

  • Anpassung des Prozesses
  • Ausbalancieren von Prioritäten
  • Iterative Wertschöpfung
  • Zusammenarbeit zwischen den Teams
  • Anhebung des Abstraktionsniveaus
  • Fokus auf Qualität

Der Lebenszyklus im RUP

Der RUP-Lebenszyklus ist eine Implementierung der Spirale der Entwicklung. Er wurde durch die Zusammenstellung von Elementen in semi-geordneten Sequenzen erzeugt und organisiert Aufgaben in Phasen und Iterationen.

Wichtige

...
Weiterlesen "Rational Unified Process (RUP): Grundlagen, Prinzipien und Phasen" »

Neue Schule: Reformpädagogik, John Dewey und Ovide Decroly

LehramtAktualisiert am 5,17 KB

Die Neue Schule: Grundlegende pädagogische Ideen und Prinzipien

Die Bewegung der „Neuen Schule“ revolutionierte die Pädagogik mit innovativen Ansätzen. Im Kern stehen folgende Ideen:

Kernideen der Neuen Schule

  • Die Schule muss ein dynamisches Lebensinstitut sein, das sich mit der Gesellschaft entwickelt und lehrt, die Probleme des täglichen Lebens zu lösen.
  • Die Schule muss sich um die Interessen des Kindes drehen (Paidocentrismo): Das Kind ist kein Mini-Erwachsener und muss daher durch seine Interessen motiviert werden, selbstständig zu handeln.
  • Die Schule muss aktiv sein und die Psychomotorik des Kindes fördern: Dem Schüler muss Freiheit, Spontaneität, Autonomie und Selbstaktivität ermöglicht werden.
  • Die Schule sollte eine echte Lebensgemeinschaft
...
Weiterlesen "Neue Schule: Reformpädagogik, John Dewey und Ovide Decroly" »

Piagets 8 logische Operationen der konkreten Denkphase

LehramtAktualisiert am 4,39 KB

8 logische Operationen der konkreten Denkphase

1. Bildung einer Klassenhierarchie

  • a) 7–8 Jahre: Kinder können Klassen bilden.
  • b) 8–9 Jahre: Blumen können in Clustern klassifiziert werden. Fragen wie: "Was ergibt ein großer Ast +?", "Wenn du alle Blumen im Garten schneidest, blieben dann noch Gänseblümchen übrig?", "Kann ein Gänseblümchen zu den 'Blumen' gehören, ohne deren Merkmale zu haben?" oder "Wenn du alle Gänseblümchen nimmst, bleiben dann noch Blumen übrig?"
  • c) Schwierigkeiten bestehen bei der Repräsentation von Objekten (mentale Repräsentation): "Wenn alle Tiere stürben, gäbe es dann noch Vögel?" oder "Wenn alle Tiere sterben, gäbe es dann noch manche Tiere?" Kinder können diese Probleme erst im Alter von 10 bis 12
...
Weiterlesen "Piagets 8 logische Operationen der konkreten Denkphase" »

Grundlagen der klassischen Konditionierung: Begriffe und Versuchsaufbau

LehramtAktualisiert am 6,17 KB

Kapitel 3: Grundlagen der klassischen Konditionierung

Lernziele und Grundbegriffe

  • Lernobjekt: Das Erlernen von Zusammenhängen zwischen verschiedenen Elementen eines Reizobjekts.
  • Autoshaping: Eine Variation des Signal-Trackings.
  • Kurzverzögerungskonditionierung: Klassische Konditionierung, bei der der bedingte Reiz in jedem Konditionierungsversuch kurz vor dem unbedingten Reiz beginnt.
  • Spurenkonditionierung (Trace Conditioning): Klassische Konditionierung, bei der der unbedingte Reiz erst kurz nach dem Ende des bedingten Reizes präsentiert wird.
  • Inhibitorische Konditionierung: Eine Aufgabe der klassischen Konditionierung, bei der der konditionierte Reiz zu einem Signal für die Abwesenheit des unbedingten Reizes wird.
  • Rückwirkende Konditionierung
...
Weiterlesen "Grundlagen der klassischen Konditionierung: Begriffe und Versuchsaufbau" »

Geschichte und Entwicklung der Sportpsychologie

LehramtAktualisiert am 2,29 KB

Hintergrund und Forschungslinien der Sportpsychologie

Die anfängliche Forschung wurde vor allem in Laboren unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse hatten jedoch kaum Auswirkungen auf die praktische Ebene, was dazu führte, dass Trainer, Sportler, Führungskräfte und Psychologen diese Ergebnisse weitgehend ignorierten.

Der Schwerpunkt lag in erster Linie auf den Eigenschaften des Sportlers. Die aktuelle Entwicklung ist jedoch ermutigend, da die Zeitschrift für Sportpsychologie den Autoren von Beginn an ermöglichte, ihre freie Meinung zur Entwicklung dieser Disziplin zu äußern.

Historische Perspektiven und Paradigmenwechsel

Im Laufe der Geschichte wurden verschiedene Ansätze verfolgt:

  • 1979, Martens:
...
Weiterlesen "Geschichte und Entwicklung der Sportpsychologie" »