Iberische Halbinsel: Vorrömische Völker und Romanisierung
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Die Iberische Halbinsel vor den Römern
Zwischen dem 11. und 4. Jahrhundert v. Chr. erfolgte die Migration indoeuropäischer Völker, die sich im Nordosten des Festlandes und auf dem Plateau ansiedelten und sich nach Norden und Westen ausbreiteten.
Gleichzeitig siedelten sich in den südlichen Regionen Völker aus dem Mittelmeerraum an. Dieser Prozess ist als historische Kolonisation bekannt und wurde geprägt durch:
- Die Gründung der phönizischen Kolonie Gadir (heutiges Cádiz) bereits im 10. bis 11. Jahrhundert v. Chr. entlang der Küste von Málaga und Granada.
- Die griechische Kolonisation an der katalanischen Küste und der Levante zwischen dem 8. und 7. Jahrhundert v. Chr.
- Die karthagische Präsenz, beispielsweise auf Ibiza oder in Karthago