Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Junggeselle

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Die Bibel lesen: Kritische Methoden und Glauben

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Wie liest man die Bibel: Kritische Methode

Wichtig ist für uns, ob die Grenzüberzeugungen des Glaubens auch bei vollem Ernst heutiger exegetischer Erkenntnisse historisch möglich und glaubwürdig sind.
Die historisch-kritische Methode berücksichtigt die Inspiration nicht: Sie bleibt von der Struktur des christlichen Glaubens her unverzichtbar, aber sie ist eine der grundlegenden Dimensionen der Auslegung für den, der in den biblischen Schriften die eine Heilige Schrift sieht und sie als von Gott inspiriert glaubt.
Sie bleibt im Vergangenen stehen:
Die erste Grenze ist, dass sie ihrem Wesen nach das Wort in der Vergangenheit belassen muss. Sie sucht den Geschehenzusammenhang, in dem die Texte entstanden sind, versucht die Vergangenheit genau
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Holocaustleugnung: Hintergründe und Motive

Eingeordnet in Geschichte

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Täterprofile

Inzwischen wird die Zahl der Täter auf 200.000 bis 500.000 Deutsche und Österreicher geschätzt: Polizisten, KZ-Personal, Wehrmachtssoldaten, SS-Leute, Verwaltungsexperten,... Das Führerkorps bildeten mehrere hundert SS-Leute. Sie waren zwischen 30 und 40 Jahren alt und gebildet.

WICHTIGES Beispiel:

Als das Hamburger Reserve-Polizeibataillon 101 in Polen im Juli 1942 zur Judenerschießung eingesetzt werden sollte und der Kommandeur die aktive Teilnahme freistellte. Bis auf 12 (von 500 Arbeitern und Angestellten) machten alle mit, weil sie nach 9 Jahren nationalsozialistischer Diktatur die fraglose Ausführung von Befehlen verinnerlicht hatten oder weil sie sich dem Gruppendruck der Kameraden nicht entziehen konnten. —> Ganz... Weiterlesen "Holocaustleugnung: Hintergründe und Motive" »

Entlehnungen und Purismus in der deutschen Sprache

Eingeordnet in Sprache und Philologie

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Formen der Entlehnung

Die meisten Neuwörter kommen als Lehngut in die Sprache. Sie werden entweder direkt in der fremden Form übernommen oder indirekt mit Mitteln der eigenen Sprache dem fremden Wort nachgebildet (Lehnbildung). Schließlich können auch einheimische Wörter durch fremden Einfluss eine neue Bedeutung bekommen (Lehnbedeutung).

Ein Fremdwort ist ein aus einer anderen Sprache in den allgemeinen Wortschatz übernommenes Wort. Solange das fremde Wort die ursprüngliche Gestalt beibehält (Orthographie, Lautform und Flexion), nennt man es gewöhnlich Fremdwort, z. B. die Saison. Ein Lehnwort ist ein mehr oder weniger assimiliertes Fremdwort. Dem Deutschen völlig angepasst sind beispielsweise Wörter wie der Bischof.

Manche fremde... Weiterlesen "Entlehnungen und Purismus in der deutschen Sprache" »

Die Entwicklung der deutschen Sprache: Sprachwandel im Überblick

Eingeordnet in Sprache und Philologie

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Sprachliche Veränderungen: Ein Überblick

Vergleichen wir nun den althochdeutschen und den neuhochdeutschen Text, stellen wir fest, dass nur wenige Wörter unverändert geblieben sind. Lautliche Veränderungen haben die Wortgestalt oft bis zur Unkenntlichkeit verwandelt, obwohl wir vielleicht einiges vom Niederländischen oder Schwedischen her wiedererkennen.

Einige Wörter, die uns vielleicht von den übrigen germanischen Sprachen her bekannt sind, existieren im Neuhochdeutschen gar nicht mehr und sind durch andere ersetzt worden. Wir können also feststellen, dass die Sprache auf allen Ebenen Veränderungen durchmacht:

  • Auf der phonologischen Ebene: Ausspracheveränderungen
  • Auf der morphologischen Ebene: Die Flexion ändert sich
  • Auf der syntaktischen
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Bedeutungswandel von Wörtern: Semantik, Arten und Ursachen

Eingeordnet in Lehre und Ausbildung

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Bedeutungswandel von Wörtern

4.1. Die Bedeutung von Wörtern

Lange Zeit hat sich die Sprachforschung mehr mit Laut und Form als mit der Bedeutung beschäftigt. Die Bedeutung eines Wortes besteht aus mehreren Komponenten. In der linguistischen und philosophischen Semantik unterscheidet man Inhalt und Umfang eines Wortes.

  • Der Bedeutungsinhalt bezeichnet die Summe aller Eigenschaften und Merkmale, die den Begriff kennzeichnen.
  • Der Bedeutungsumfang (Extension) umfasst alle einzelnen Individuen (Referenten), für die das Wort verwendet werden kann. Beispiel: Tier umfasst Vogel, Fisch, Wurm etc.

Neben dieser sogenannten lexikalischen Bedeutung spricht man auch vom Nebensinn eines Wortes. Bei einigen Wörtern ist der Nebensinn emotiv (die Begleitvorstellung)... Weiterlesen "Bedeutungswandel von Wörtern: Semantik, Arten und Ursachen" »

Faust und Gretchen: Ein Drama der inneren Konflikte

Eingeordnet in Sprache und Philologie

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Faust hat alle Wissenschaften studiert und ist dennoch unzufrieden. Er kennt all das Geschriebene schon und möchte mit seinem Geist und mit seinem Herzen die Zusammenhänge der Welt begreifen. Sein ganzes Leben lang strebt er nach diesem Ziel. Er ist ein Gelehrter, der jedoch nicht nur die Lehren der anderen begreifen möchte, sondern auch selbst Forschungen anstellt, um etwas Neues zu entdecken. Er ist der typische Mensch der Sturm-und-Drang-Zeit und erfüllt deren Ideale: Natur, Gefühl, Genie und Freiheit. In gewisser Weise ist Faust auch arrogant, da er viel mehr weiß als andere und dies auch zeigt. Er bezeichnet sich selbst als Gott, was ebenso seine Überheblichkeit ausdrückt, wie das Gespräch mit seinem Famulus Wagner, wo sich deutlich... Weiterlesen "Faust und Gretchen: Ein Drama der inneren Konflikte" »

Flammenfärbung und Emissionsspektrum: Theorien bestätigt

Eingeordnet in Physik

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Flammenfärbung

Es werden verschiedene Salzatome in die Flamme gehalten. Jedes Salzatom benötigt aber eine andere Energie, um angeregt zu werden. Die Flamme bietet ein kontinuierliches Energiespektrum, aus dem sich das jeweilige Salzatom genau den Energiebetrag holen kann, den es für seine Anregung braucht. Elektronen werden also in höhere Niveaus angeregt, dort bleiben sie aber nur ganz kurz und emittieren beim Zurückspringen Lichtphotonen mit genau der vorher absorbierten Energie, was jeweils einer ganz bestimmten Frequenz (Farbe) entspricht.

Emissionsspektrum

Unter dem Emissionsspektrum versteht man das elektromagnetische Spektrum, das von Körpern, Atomen oder Molekülen nach geeigneter Anregung (Erhitzung, Stoß durch Elektronen usw.)... Weiterlesen "Flammenfärbung und Emissionsspektrum: Theorien bestätigt" »

Emissionsspektren und ihre Anwendungen

Eingeordnet in Physik

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Emissionsspektren

Unter dem Emissionsspektrum versteht man das elektromagnetische Spektrum, das von Körpern, Atomen oder Molekülen nach geeigneter Anregung (Erhitzung, Stoß durch Elektronen usw.) ausgesandt wird. Die Körper, Atome oder Moleküle stellen hierbei die Strahlungssender dar.

Heiße Materialien (z. B. eine Glühwendel oder die Sonne) senden in der Regel ein kontinuierliches Spektrum aus, während Atome oder Moleküle eines verdünnten Gases sogenannte Linienspektren emittieren, die charakteristisch für das jeweilige Atom bzw. Molekül sind.

Experimente Flammenfärbung

Flammenfärbung:

Es werden verschiedene Salzatome in die Flamme gehalten. Jedes Salzatom benötigt aber eine andere, ganz bestimmte Energie, um angeregt zu werden.... Weiterlesen "Emissionsspektren und ihre Anwendungen" »

Einwanderung: Herausforderungen und Chancen

Eingeordnet in Sozialwissenschaften

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Was ist Einwanderung?

Menschen, die einzeln oder in Gruppen ihren bisherigen Wohnort verlassen, um sich an anderen Orten dauerhaft oder zumindest für längere Zeit niederzulassen, werden als Migranten bezeichnet.

Herkunft der Einwanderer

Die meisten Einwanderer kommen aus folgenden Ländern:

  • Syrien: fast 440.400 Zuwanderer
  • USA: fast 350.000 Zuwanderer
  • China: etwa 230.000 Zuwanderer
  • Indien, Afghanistan und Irak: mit ungefähr 150.000 Zuwanderern
  • Brasilien: mit 100.000 Zuwanderern
  • Japan und Pakistan: mit 60.000 Zuwanderern

Gründe für die Einwanderung

Die Gründe für Einwanderung sind vielfältig. Krieg und Verzweiflung in Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan zwingen viele Menschen zur Flucht. Der Krieg in Syrien dauert seit Jahren an, und viele... Weiterlesen "Einwanderung: Herausforderungen und Chancen" »

Ökosystem See: Zonen, Nährstoffkreislauf und Zirkulation

Eingeordnet in Geologie

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Das Ökosystem See: Aufbau und Zirkulation

Das Ökosystem See ist ein komplexes System, das sich durch Wechselbeziehungen zwischen den Organismen und dem Wasser auszeichnet. Die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Wassers bestimmen die Lebensbedingungen wesentlich.

Zonen des Sees

Ein See lässt sich in verschiedene Zonen unterteilen, die sich hinsichtlich ihrer Lichtverhältnisse und Lebensbedingungen unterscheiden:

Pelagial (Freies Wasser)

Das freie Wasser wird als Pelagial bezeichnet und ist lichtreich. Hier findet der Großteil der fotosynthetischen Produktion statt.

Benthal (Seeboden)

Der Seeboden, das Benthal, ist lichtarm und wird in zwei Hauptzonen unterteilt:

  • Litoral (Uferzone)

    Die Uferzone (*Litoral*) ist der Bereich, in dem Licht

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