Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Musik

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Klassifikation und Geschichte der Musikgenres

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Klassifikation der Musik

Nach Inhalt und Funktion

  • Religiöse Musik: (Religiöse Subjekt-Beziehung) – Liturgisch / Nicht-liturgisch
  • Säkulare Musik: (Nicht-religiöse Musik)

Nach Zielgruppe und Zweck

  • Ausbildung: (z. B. Mittelalter, V. bis XV. Jahrhundert)
    • Gregorianischer Choral (gesungen von Mönchen)
    • Spielmänner (sangen für ihre Meister)
    • Troubadoure (sangen Verse über die Liebe)

Historische Entwicklung der Musikgenres

Renaissance (15. – 16. Jahrhundert)

  • Motette: Entwicklung der Mehrstimmigkeit.
  • Polyphone Lieder: Themen des Menschen und seiner Empfindungen.
  • Instrumentalmusik: Formen, die Vokalwerken nachempfunden sind, sowie Tanzmusik.

Barock (17. – Mitte 18. Jahrhundert)

  • Oper: (Profane Themen)
  • Oratorium: (Religiöse Themen)
  • Suite / Konzert

Klassizismus

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Mittelalterliche Erzählung in Versen: Epos, Klerus, Romane

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Mittelalterliche Erzählung in Versen

Das mittelalterliche Epos

Das mittelalterliche Epos entfaltete sich zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert. Es ist verbunden mit dem Spielmann, einem populären Charakter, dessen Genre die epischen Gedichte sind. Gedichte dieser Zeit versuchen, zwei wichtige Aspekte des Feudalismus zu verbreiten:

  1. Der Geist der Ritterlichkeit und die Merkmale der ersten Schwellenländer.
  2. Die Geschichte der außergewöhnlichen Taten eines Helden, der die Ideale des Volkes verkörpert, dessen Ziel die Identitätskonsolidierung ist.

Die epischen Gedichte waren anonym und wurden komponiert, um zusammen mit Musik und Performance rezitiert zu werden. Monorhythmische Verse wurden in der wichtigsten Kunst gereimt und durch eine Zäsur... Weiterlesen "Mittelalterliche Erzählung in Versen: Epos, Klerus, Romane" »

Manierismus und Venezianische Malerei: Merkmale und Beispiele

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Manierismus und Venezianische Malerei des 16. Jahrhunderts

Was ist Manierismus?

Manierismus ist ein Begriff, der kürzlich als systematische künstlerische Strömung definiert wurde. Vasari nutzte ihn, um zwischen der Hochrenaissance und den späteren Werken Michelangelos zu differenzieren. Der Begriff impliziert, dass es eine "richtige" Art gibt, Kunst zu verstehen. Die Epoche des Manierismus beginnt um 1520 mit den letzten Werken Raffaels und den frühen Werken Michelangelos.

Merkmale des Manierismus in der italienischen Kunst:

  • Spannung anstelle von klassischer Ausgewogenheit
  • Unterdrückung von Raumtiefe
  • Intensives Licht anstelle von homogenem Licht
  • Intensive Farben anstelle von weichen Farben
  • Ausdrucksstärke anstelle von Idealismus
  • Sorge um Überraschung
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Analyse: Beethovens 5. Sinfonie, 1. Satz in c-Moll, op. 67

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Der erste Satz von Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 5 in c-Moll, op. 67, ist bekannt für seinen prägnanten und kraftvollen Charakter. Die Analyse dieses Satzes offenbart Beethovens innovative Herangehensweise an musikalische Elemente.

Rhythmus

Der Rhythmus ist binär, regelmäßig und konstant. Er ist im 2/4-Takt notiert, was bedeutet, dass der Takt in zwei Teile geteilt ist, wobei die Viertelnote die Zähleinheit bildet. Das Tempo ist als Allegro con brio angegeben, also schnell und energisch.

Die berühmte Zelle, bestehend aus drei Achtelnoten und einer halben Note, aus der die gesamte Bewegung erzeugt wird, ist rhythmisch viel prägnanter als melodisch. Obwohl diese Zelle in den ersten fünf Takten zweimal vorgestellt wird, können wir... Weiterlesen "Analyse: Beethovens 5. Sinfonie, 1. Satz in c-Moll, op. 67" »

Literarische Genres & Formen: Tragikomödie, Lyrik, Sprechweisen

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Dramatische Genres und Formen

Tragikomödie

Die Tragikomödie mischt Elemente der Tragödie und Komödie. Ihre Figuren gehören dem Adel und dem Volk an, und die Handlung gipfelt in einer Katastrophe. Ihr Stil ist sehr abwechslungsreich.

Weitere dramatische Formen:

  • Auto sacramental: Ein kurzes Stück im Zusammenhang mit dem Sakrament der Eucharistie. Es ist verbunden mit liturgischen Festen und entwickelt Schriften sowie das Leben der Heiligen.
  • Zwischenspiel (Entremés): Ein kurzer, meist humorvoller Prozess mit beliebten Charakteren. Es bildete den Anfang oder die Mitte eines längeren Stücks, dessen Argument nicht immer mit ihm verbunden war. Die bekanntesten sind jene von Miguel de Cervantes.
  • Farce: Ein kurzes, komisches Spiel, das sich außerhalb
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Barockmusik: Formen, Instrumente und regionale Besonderheiten

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Instrumentalmusik des Barock: Merkmale & Formen

Der Glanz der Instrumentalmusik des Barock beruht auf der *Entwicklung der Instrumente* und dem *Aufkommen aller Orchesterfamilien*. Es erscheinen Instrumentengruppen wie Streicher, Holzbläser, Blechbläser und Schlaginstrumente. Die Werke basieren auf Prinzipien wie Improvisation, Variation, Kontrapunkt, Stimmimitation und Tanzformen. Ihre Hauptteile sind:

Die Suite: Abfolge von Tänzen

Die Suite ist ein komplexes Werk, das aus einer Abfolge von Tänzen *unterschiedlichen Charakters* und einer *variablen Anzahl* besteht. Die Tänze stehen in derselben Tonart und sind meist binär aufgebaut.

Die Sonate: Struktur und Entwicklung

Die Sonate bedeutet wörtlich „Musik zum Klingen bringen“. Sie... Weiterlesen "Barockmusik: Formen, Instrumente und regionale Besonderheiten" »

Bernini und Borromini: Barock in Rom

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Bernini und Borromini: Zwei Meister des Barock

Bernini und Borromini waren zwei der bedeutendsten Künstler des römischen Barock. Sie prägten die Architektur und Bildhauerei ihrer Zeit maßgeblich, wenn auch mit unterschiedlichen Ansätzen.

Unterschiedliche Materialien und Raumkonzepte

Bernini bevorzugte Marmor für seine Skulpturen und schuf weitläufige, offene Räume mit geschwungenen Linien. Borromini hingegen arbeitete oft mit Ziegel, Stuck und Putz und gestaltete komplexe, ineinandergreifende Räume mit überraschenden Effekten.

Licht und Schatten

Bernini nutzte Licht und Schatten, um seine Fassaden und Innenräume zu beleben. Borromini hingegen schärfte die Profile seiner Bauten und fügte Kanten hinzu, um einen prägnanten Hell-Dunkel-... Weiterlesen "Bernini und Borromini: Barock in Rom" »

Die Musik der Romantik: Eine umfassende Übersicht

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Die Musik der Romantik

Charakteristika der Musik der Romantik

  • Fokus auf Emotionen und Fantasie
  • Reiche Modulationen, Harmonien, Dissonanzen und Chromatik
  • Leidenschaftliche und lyrische Melodien
  • Größeres und komplexeres Orchester (insbesondere Bläser)
  • Neue Systeme wie Leitmotiv und Ring-System

Das Klavier in der Romantik

  • Technische Weiterentwicklungen ermöglichen Virtuosität, Lautstärke und Ausdruckskraft
  • Beliebte Gattungen: Nocturne, Impromptu, Etüde, Ballade, Polonaise, Mazurka, Polka
  • Wichtige Komponisten:
    • Frédéric Chopin: Polnischer Komponist mit nationalem Ruhm, bekannt für seine harmonisch reiche Sprache, sentimentalen Melodien und seinen Status als romantisches Symbol.
    • Robert Schumann: Komponist mit kontrastreichem Stil, bekannt für Werke
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Religiöse Musik des Mittelalters: Gregorianik, Troubadoure und Polyphonie

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Religiöse Musik des Mittelalters

Die religiöse Musik des Mittelalters begann, Gestalt anzunehmen, als Kaiser Konstantin Christen im Jahr 313 Religionsfreiheit gewährte.

Papst Gregor der Große und der Gregorianische Choral

Papst Gregor der Große (590–604) galt als der Schöpfer des Gregorianischen Chorals. In Wirklichkeit war er jedoch nicht der Schöpfer, sondern nutzte dessen Organisation, um ein Gefühl der christlichen Einheit zu stärken.

Eigenschaften der Gregorianik

  • Sie ist eine Musik, die dem Dienst der Liturgie bestimmt ist.
  • Die verwendete Sprache ist Latein.
  • Die Textualität ist einstimmig (monodisch).
  • Der musikalische Rhythmus ist frei.
  • Nach der Notation unterscheiden sich drei Arten von Gesängen: syllabisch, melismatisch und Neumen.
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Barockarchitektur: Merkmale und Meister in Italien

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Einleitung: Der Barockstil

Der Barock erstreckt sich vom späten sechzehnten bis zum achtzehnten Jahrhundert. Geboren in Italien, breitete er sich von dort in ganz Europa aus. Dieser Stil ist Frucht einer Zeit der Krise. Die Kunst ist brillant, extravagant und dient dazu, die Macht großer Könige, wohlhabender Staaten und des Katholizismus auszudrücken. Die Vielfalt der sozioökonomischen, politischen und religiösen Bedingungen im Barock führte zur Existenz von 'unterschiedlichen' Ausprägungen: ein höfischer, katholischer Barock als Propagandainstrument der Kirche und des absolutistischen Staates (Italien, Frankreich, Spanien) und ein bürgerlicher, protestantischer Barock (England und Holland).

Allgemeine Merkmale der Barockarchitektur

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