Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Staatsphilosophie: Aristoteles und mehr

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Die Bedeutung des Staates

  • Der Staat ist die höchste Gemeinschaft, die Selbstgenügsamkeit und Ordnung bietet.
  • Ziel: Sicherung des Lebens und des guten Lebens (Aristoteles).
  • Von Natur aus: Der Mensch ist ein staatenbildendes Lebewesen, das Gemeinschaft benötigt, um zu existieren.

Aufgaben der Staatsphilosophie (nach Hörster)

Zentrale Fragen:

  1. Warum gibt es den Staat (Rechtfertigung)?
  2. Wie sollte der Staat gestaltet sein?
  • Unterschied zu Einzelwissenschaften:
  • Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft klären empirische/deskriptive Fragen (z.B. Entstehung, Struktur und Normen von Staaten).
  • Staatsphilosophie behandelt normative, wertende Fragen (z.B. Gerechtigkeit, Freiheit, Legitimation).

Position des Aristoteles

  • Der Staat ist von Natur aus, da der Mensch
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Rechtsextremismus & Populismus: Merkmale, Ziele und Strategien

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1. Rechtsextremismus

1.1 Merkmale des Rechtsextremismus

  • Antielitarismus: Ablehnung etablierter Eliten und Institutionen (z. B. Mainstream-Medien und Politiker).
  • Antidemokratisches Denken: Skepsis gegenüber dem demokratischen System (Ablehnung demokratischer Wahlen, Befürwortung einer starken Führungsfigur).
  • Nationalismus: Betonung der nationalen Identität und Ablehnung von Einwanderung und kultureller Vielfalt (Ablehnung des Multikulturalismus, Wunsch nach einer "ethnisch reinen" Nation).
  • Rassismus: Glaube an die Überlegenheit einer ethnischen Gruppe und Ablehnung anderer (Verbreitung von Vorurteilen über Migranten, Wunsch nach einer "ethnisch homogenen" Gesellschaft).
  • Autoritarismus: Unterstützung einer autoritären Führung und Ablehnung
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Kants und Rousseaus Philosophie: Eine Zusammenfassung

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Zusammenfassung von Kant: Die Philosophie Kants beantwortet drei Fragen: Kann ich wissen? Was soll ich tun? Was kann ich erwarten? Kurz gesagt, was ist der Mensch? Die Beantwortung der ersten Frage in der "Kritik der reinen Vernunft" besagt, dass ich wissen kann, was die Wissenschaft ist: synthetische Urteile a priori. In der transzendentalen Ästhetik wird deutlich, dass das, was wir wissen, die Phänomene sind, die durch unsere Sinne "a priori" der Sinnlichkeit erfasst werden: Raum und Zeit. In der transzendentalen Analytik entdecken wir, dass Zeit von den Sinnen im Raum gefangen ist und dass Konzepte in empirische Kategorien umgewandelt werden, die reinen Begriffe "a priori" unseres Verstandes. In der transzendentalen Dialektik wird festgestellt,... Weiterlesen "Kants und Rousseaus Philosophie: Eine Zusammenfassung" »

Jean-Jacques Rousseau: Aufklärung, Romantik und Revolution

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Jean-Jacques Rousseau: Einfluss auf Aufklärung und Romantik

Jean-Jacques Rousseau (Genf, 1712) gilt als eine Schlüsselfigur der Aufklärung. Seine Theorien ebneten den Weg für die Aufklärung und die Romantik. Rousseaus politische Ideen beeinflussten maßgeblich die Französische Revolution und das Wachstum des Nationalismus. Sein Vermächtnis als radikaler und revolutionärer Denker zeigt sich in Sätzen wie: "Der Mensch ist frei geboren, aber überall liegt er in Ketten" und "Der Mensch ist von Natur aus gut", was die Idee der Bildbarkeit impliziert.

Rousseaus Wirken in Frankreich und England

Rousseau wirkte in Frankreich, wo die Anglophilie Voltaires verbreitet war, und schuf so die ideologische Grundlage für die Encyclopédie. Seine Ideen... Weiterlesen "Jean-Jacques Rousseau: Aufklärung, Romantik und Revolution" »

Vergleich der Ethik von Kant und Hume

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Kant und Hume: Ein ethischer Vergleich

Es ist interessant, Kants ethischen Formalismus mit Humes ethischem Emotivismus zu vergleichen. Obwohl beide Denker der Aufklärung angehören, zeichnen sich deutliche Unterschiede zwischen ihnen ab (ein Engländer und ein Deutscher).

Humes Empirismus und die Rolle der Gefühle

Humes Empirismus führte ihn zu der Annahme, dass nicht die Vernunft die Grundlage der Moral sei, wie es die meisten Philosophen bisher für selbstverständlich hielten. Nach Hume können unsere rationalen Kapazitäten uns nicht sagen, was gut und schlecht ist, denn „die Vernunft ist der Sklave der Leidenschaften“ und kann daher nicht verwendet werden, um festzustellen, was wir tun oder nicht tun sollten. Die Grundlage der Moral... Weiterlesen "Vergleich der Ethik von Kant und Hume" »

Vergleich: Utilitarismus vs. Kantische Ethik

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Vergleich: JS Mills Utilitarismus und Kants Formalismus

1. Vernunft und Moral

Kant vertritt, wie die Rationalisten, die Auffassung, dass die der menschlichen Vernunft innewohnende *praktische Vernunft* es uns ermöglicht, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Im Gegensatz dazu steht Humes Auffassung, dass moralische Grundsätze niemals rational begründet werden können, sondern nur dann gerechtfertigt sind, wenn sie menschlichen Wünschen entsprechen. Mill teilt hier eher Humes Position.

2. Moralische Motivation: Absicht vs. Konsequenz

Kant glaubt, dass der moralische Wert einer Handlung *allein* in der *Absicht* liegt, frei und aus Respekt vor dem moralischen Gesetz zu handeln, und *nicht* aufgrund von Wünschen oder Neigungen. Der moralische... Weiterlesen "Vergleich: Utilitarismus vs. Kantische Ethik" »

Die Philosophie des Heiligen Thomas von Aquin: Kontext und Argumentation

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Diskussion der Argumentationswege

Diese Argumentationswege sind nicht originell, sondern dienen Thomas dazu, sie zu ordnen und weiterzuentwickeln. Es gibt verschiedene Reaktionen auf diese Beweise seitens der Kommentatorengruppen:

  • Die Traditionalisten (Reste): Lehnen die Möglichkeit neuer Wege ab.
  • Die Moderierten: Unterstützen die Möglichkeit eines neuen Weges.
  • Die Thomisten: Sind in "hart" und "separat" unterteilt. Sie validieren, dass der demonstrative Wert aus der Menge aller Beweismittel stammt, und bevorzugen jeden einzelnen Weg.
  • Die Nicht-Thomisten: Verwerfen die Anthologie. Dazu gehören:
    • Kant: Bestreitet den Wert der Dinge und schlägt eine praktische Methode zur Rechtfertigung des rationalen Glaubens vor.
    • Atheisten und Agnostiker: Lehnen
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Der freie Wille

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Die Natur des freien Willens.

1) Der freie Wille ist eine Eigenschaft des freiwilligen Handlungen. Der freie Wille ist nicht ein "Ding", keine eigene Fakultät, sondern eine Eigenschaft des Willens, oder genauer gesagt, freiwillige Maßnahmen, nämlich dass sie nicht stammen außerhalb des Subjekts, führt es ihn gibt, weil das Thema war, und nichts anderes. So Thema ist die Autorin, und nicht nur ein Schauspieler solcher Handlungen.

2) Der freie Wille ist dieser den ganzen Menschen. Während die Freiheit ist eine Eigenschaft des freiwilligen Handlungen, ist auch der Wille selbst, was ist das Vermögen, aus denen sie kommen, so auch die Seele, die die Person, die Macht hat, dass und letztendlich auf die Person, das letzte Thema der Zurechnung

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Kant und der Kontraktualismus

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Politisches Denken und Kontraktualismus

Kants politisches Denken ist Teil des Trends des Kontraktualismus. Sein Denken wird in einem für die Zeit typischen Klima des Optimismus dargestellt und spiegelt die Einflüsse anderer großer Theoretiker wie Montesquieu, Rousseau und Hobbes wider.

Tatsächlich greift Kant in seiner praktischen Philosophie die Idee des Gesellschaftsvertrags auf, die er durch die Arbeit von Rousseau kennengelernt hat. Allerdings gibt es zwischen den beiden Ansätzen einen Quantensprung. Für Kant ist der Gesellschaftsvertrag eine regulative Idee der praktischen Vernunft, eine entscheidende Voraussetzung, nämlich dass der Gesellschaftsvertrag nun ein Maßstab an sich ist. Eine Idee der Vernunft, aber sicherlich mit praktischem... Weiterlesen "Kant und der Kontraktualismus" »

Aristoteles: Leben, Philosophie und sein bleibender Einfluss

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Aristoteles: Frühes Leben und Ausbildung

Geburt und familiärer Hintergrund

Aristoteles wurde im vierten Jahrhundert v. Chr. in Stagira, einer Stadt im Nordwesten Griechenlands, geboren. Sein Vater, Nikomachos, war Arzt der makedonischen Königsfamilie, mit der Aristoteles eng interagieren konnte. Neben der allgemeinen Bildung, die allen Griechen zuteilwurde, erhielt er eine spezielle Ausbildung für Ärzte.

Studium an Platons Akademie

Im Alter von 17 Jahren, nach dem Tod seiner Eltern, trat er in Platons Akademie ein, wo er mehrere Jahre als Student und später als Professor für Rhetorik tätig war. Die makedonische Hegemonie über Griechenland und der Hass der Athener gegen alles Makedonische zwangen Aristoteles, der eng mit der makedonischen... Weiterlesen "Aristoteles: Leben, Philosophie und sein bleibender Einfluss" »