Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Rechtswissenschaft

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Meinungsfreiheit, Bürgerbeteiligung und die spanische Verfassung 1978

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Öffentliche Meinung in der Demokratie

Öffentliche Meinung in der Demokratie

In heutigen Demokratien ist jeder Bürger frei zu sprechen, da Entscheidungen im Wesentlichen nach dem Mehrheitsprinzip getroffen werden. Damit werden die Bürger zum Protagonisten des politischen Lebens.

Es gibt keine Demokratie ohne freie Presse, ohne Meinungsfreiheit, ohne Kommunikationsfreiheit und ohne Vereinigungsfreiheit. Die Bürger müssen gut informiert sein, um verschiedene Ansichten zu verstehen und eine aktive sowie kritische Rolle einzunehmen.

Formen der Bürgerbeteiligung

Es gibt zwei Möglichkeiten der Beteiligung:

  • Indirekte Beteiligung: Einflussnahme auf die Angelegenheiten des Staates durch Meinungsäußerungen in Medien, Foren, Umfragen; Teilnahme an
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Besitzschutzklagen und Mietverfahren (Gesetz 18.101)

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Rechtsmittel und Urteilsverkündung

Das Gericht verkündet das Urteil am Ende der mündlichen Verhandlung oder innerhalb von drei Tagen nach der Vorladung zur Urteilsverkündung. Rechtsmittel: Die Beschwerde muss angemessen sein und in der Form des Kassationshofs eingereicht werden. Wird das Rechtsmittel der einstweiligen Verfügung abgelehnt, wird es in beiden Wirkungen gewährt. Wird das Rechtsmittel der einstweiligen Verfügung gewährt, hat es nur devolutive Wirkung.

Vorbehalt der Hauptsache

Unabhängig vom Ausgang der Anordnung bleiben die ordentlichen Klagen (Stammaktien) unberührt.

Besitzschutzklagen

Beschwerde wegen Restitution

Dies ist die einstweilige Verfügung des Besitzers, die darauf abzielt, den Besitz von Immobilien oder Rechten... Weiterlesen "Besitzschutzklagen und Mietverfahren (Gesetz 18.101)" »

Steuerrechtliche Grundlagen: Tatbestand, Befreiung & Steuerschuld

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1. Steuerpflichtiger Tatbestand, Nichtbesteuerung und Steuerbefreiung

Der steuerpflichtige Tatbestand ist die vom Gesetz definierte Voraussetzung für die Entstehung einer Steuerschuld. Er ist absolut notwendig, damit der Steuerpflichtige zur Leistung einer wirtschaftlichen Zwangsabgabe herangezogen werden kann, die der Finanzierung des Staatshaushalts dient. Die rechtliche Grundlage hierfür ist in Artikel 20 des Allgemeinen Steuergesetzes (LGT) festgelegt.

Der steuerpflichtige Tatbestand ist somit das vom Gesetz für jede Steuer festgelegte Budget, dessen Verwirklichung die Geburt der eigentlichen Steuerschuld bewirkt. Das Gesetz kann die Definition des steuerpflichtigen Tatbestands auch unter Bezugnahme auf Fälle der Nichtbesteuerung (Nicht-... Weiterlesen "Steuerrechtliche Grundlagen: Tatbestand, Befreiung & Steuerschuld" »

Zivilrechtliche Verfahren: Versöhnung und Ermittlung nach LEC

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Der Akt der Versöhnung

Der Akt der Versöhnung ist eine Methode zur Lösung von Konflikten zwischen Parteien, die autokompositiv persönlich erscheinen, d.h. ohne eine übergeordnete dritte Partei, die eine Lösung über die Parteien hinweg verhängt. Der Konflikt wird durch eine Vereinbarung zwischen den Parteien gelöst. Im Vermittlungsverfahren sollen die Parteien Vereinbarungen treffen und sich versöhnen; es gibt daher keine richterliche Handlung im eigentlichen Sinne. Der Gesetzgeber beabsichtigt, den Versöhnungsprozess zu fördern.

Die Parteien können auch eine Einigung erzielen. Der Akt der Versöhnung war bis 1984 obligatorisch. Vor Einreichung einer Klage musste eine Versöhnung versucht werden. Im Jahr der LEC-Reform (1984) wurde... Weiterlesen "Zivilrechtliche Verfahren: Versöhnung und Ermittlung nach LEC" »

Verträge als Quelle des Völkerrechts

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Formelle Quellen des Völkerrechts

Artikel 38 des Statuts des Internationalen Gerichtshofs erwähnt formelle Quellen, ohne sie jedoch genau zu spezifizieren. Er nennt zwei Verfahren zur Schaffung von Rechtsnormen:

Verträge

Nach Artikel 2.1 des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge ist ein Vertrag "eine in Schriftform geschlossene und vom Völkerrecht bestimmte internationale Übereinkunft, gleichviel ob sie in einer oder in mehreren zusammengehörigen Urkunden enthalten ist und welche besondere Benennung sie hat".

Verträge sind die wichtigste Quelle des Völkerrechts. Sie sind freiwillige Vereinbarungen zwischen zwei oder mehr Staaten. Sie halten die Pflichten und Rechte der beteiligten Staaten schriftlich fest. Dies sorgt für... Weiterlesen "Verträge als Quelle des Völkerrechts" »

Die königliche Finanzverwaltung in den spanischen Kolonien

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Königliche Finanzverwaltung in den Kolonien

Jährliche Finanzberichterstattung

Zu Beginn eines jeden Jahres wurde angeordnet, dass die Verwaltungsstellen für verschiedene Einkommens- und Einnahmearten sowie die Oberbuchhalter des Rechnungshofs, unter Bezugnahme auf den Umfang der Einnahmen, und die Beamten des Handelshauses in Sevilla, einen Bericht über die jeweiligen Einnahmen des Jahres erstellten und die Beträge erfassten. Dies geschah, um festzustellen, welche Mittel nach Abzug der ordentlichen Ausgaben dem General-Schatzmeister zur Verfügung standen.

Aufgaben des Finanzrats

Zu diesem Zweck konnte der Finanzrat seine Vertreter zu den verschiedenen Stellen der Einnahmeerhebung und -verwaltung entsenden, um einen Bericht über deren Situation... Weiterlesen "Die königliche Finanzverwaltung in den spanischen Kolonien" »

Das Organische Gesetz des Staates (1966): Analyse der Franco-Diktatur

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Das Organische Gesetz des Staates (1966)

Artikel 6 des Organischen Gesetzes des Staates (BOE vom 10. Januar 1967).

Das Franco-Regime: Eine konstitutionelle Diktatur

Das Franco-Regime kann als konstitutionelle Diktatur betrachtet werden. Obwohl Franco keine formelle Verfassung als Grundnorm des Staates anerkannte, ordnete er das Verfahren zur Gesetzgebung neu, indem er Gesetze erließ, die den aktuellen Bedürfnissen entsprachen. Bereits während des Bürgerkriegs wurden grundlegende Gesetze entwickelt.

In den 40er Jahren folgten weitere Grundlegende Gesetze (Leyes Fundamentales), wie die Charta der Arbeit, die Gesetze über die Cortes, die Spanische Charta, das Referendumsgesetz und das Gesetz über die Nachfolge des Staatsoberhauptes. Im Jahr... Weiterlesen "Das Organische Gesetz des Staates (1966): Analyse der Franco-Diktatur" »

Sexuelle Belästigung im Recht: Tatbestände & Abgrenzung

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Sexuelle Belästigung: Rechtliche Einordnung

Sexuelle Belästigung wird rechtlich als Verbrechen der sexuellen Nötigung oder Aufforderung zu sexuellen Handlungen eingestuft.

Der Grundtatbestand (Artikel 184)

Der Grundtatbestand nach Artikel 184 besteht in der mündlichen oder schriftlichen Aufforderung oder dem Verlangen nach sexuellen Gefälligkeiten. Wird die sexuelle Gefälligkeit tatsächlich erlangt, liegt ein anderer, schwerwiegenderer Tatbestand (Missbrauch) vor.

Der rechtliche Begriff der Belästigung ist enger gefasst als der umgangssprachliche. Letzterer umfasst auch Fälle, in denen die betroffene Person einem Klima der Belästigung ausgesetzt ist, ohne dass direkt sexuelle Handlungen verlangt werden. Dazu gehören wiederholte anzügliche... Weiterlesen "Sexuelle Belästigung im Recht: Tatbestände & Abgrenzung" »

Die Institutionen und Rechtsquellen der Europäischen Union

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Die Institutionen der Europäischen Union

Das Europäische Parlament

Das Europäische Parlament besteht aus Abgeordneten der Mitgliedstaaten (z. B. 49 aus Spanien). Die Abgeordneten sind nicht nach Nationalität, sondern nach politischer Ideologie in Fraktionen gruppiert. Ähnlich wie nationale Parlamente hat es gesetzgebende, haushaltsrechtliche und beratende Befugnisse. Zudem übt es die politische Kontrolle über die Europäische Kommission aus.

Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH)

Der Gerichtshof besteht aus Richtern und Generalanwälten, die von den Regierungen der Mitgliedstaaten im gegenseitigen Einvernehmen aus den Reihen renommierter Juristen ernannt werden. Seine Aufgabe ist es, die Einhaltung des EU-Rechts sicherzustellen, über... Weiterlesen "Die Institutionen und Rechtsquellen der Europäischen Union" »

Begnadigung und Vikariatssystem im spanischen Strafrecht

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**Begnadigung**

Die Begnadigung ist im Gesetz vom 18. Juni 1870 geregelt, das durch das Gesetz vom 14. Januar 1988 geändert wurde. Sie stellt einen Verzicht des Staates auf das ius puniendi (Strafrecht) dar. Die Begnadigung ist ein Recht und eine Befugnis der Exekutive, die in die richterliche Funktion eingreift. Ihr Ziel ist es, die übermäßige Härte einer Strafe zu mildern. Sie kann in allgemeiner Form im Gesetz selbst (Amnestie) vorgesehen sein oder als Folge der Anwendung dieses allgemeinen Rechts im Einzelfall (Begnadigung) erfolgen. Das Strafregister wird durch eine Begnadigung nicht gelöscht, und die zivilrechtliche Haftung bleibt unberührt. Begünstigte einer Begnadigung sind Personen, die rechtskräftig verurteilt wurden.

Allgemeine

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