Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Religion

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Geschichte der Kirche im Mittelalter: Orden, Schismen, Kunst

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Die Kirche und das monastische Leben im Mittelalter

Das monastische Leben im Mittelalter war gekennzeichnet durch:

  • Die Benediktinerreform (Cluny)
  • Die Entstehung neuer Orden:
    • Die Zisterzienser: Sie strebten nach Einfachheit des Lebens und Arbeit.
    • Spätere Klostergründungen: orientierten sich an den Grundsätzen und der Erneuerung der evangelischen Armut.

Das Morgenländische Schisma

Das Morgenländische Schisma brachte die Spaltung der Christen:

  • Westliche oder römisch-katholische Christen, die den Papst als sichtbares Haupt anerkennen.
  • Morgenländische oder orthodoxe Christen, die eine kollegialere Struktur bevorzugen.

Der Investiturstreit

Das Problem der Investitur betraf die Vergabe von Kirchenämtern (Geistliche, Äbte, Bischöfe) durch Könige und... Weiterlesen "Geschichte der Kirche im Mittelalter: Orden, Schismen, Kunst" »

Ramon Llull: Leben, Werk und Einfluss auf die mittelalterliche Literatur

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Mittelalterliche Literatur und Ramon Llull

Zwischen dem dreizehnten und fünfzehnten Jahrhundert entwickelte sich eine Erzählung verschiedener Arten: religiöse und moralische (Ramon Llull), historische (Chroniken), philosophische (z.B. Bernard MD) oder novellistische.

Ramon Llull: Leben, Werk und Philosophie

Biografie von Ramon Llull: Ein Leben im Dienst des Glaubens

Ramon Llull wurde im Jahr 1232 auf Mallorca geboren, nur drei Jahre nachdem die Insel von den Sarazenen von König Jakob I. erobert worden war. Als Abkömmling einer wohlhabenden Familie aus Barcelona erhielt er eine gute Ausbildung, die es ihm ermöglichte, den Posten des Seneschalls am Hof von König Jakob II. von Mallorca zu erreichen. Er heiratete, hatte zwei Söhne und widmete... Weiterlesen "Ramon Llull: Leben, Werk und Einfluss auf die mittelalterliche Literatur" »

Ikonische Renaissance-Kunst: Pietà, David & Masaccios Dreifaltigkeit

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Ikonische Renaissance-Kunstwerke: Eine Analyse

Die Pietà im Vatikan: Michelangelos Meisterwerk

Die Pietà im Vatikan ist eine beeindruckende Skulptur, in der zwei Figuren eine geschlossene Pyramide bilden. Die Jungfrau Maria hält den auf ihrem Schoß liegenden Jesus Christus. Sie blickt niedergeschlagen, während sie mit einer Hand ihren Sohn begrüßt und mit der anderen den Betrachter zur Anbetung einzuladen scheint. Ihr Gewand fällt in tiefen Falten, die die Form der Figuren betonen. Die Gruppe lehnt Nacktheit ab; Jesus liegt auf dem Gewand der Maria, dessen tiefe Falten die Schwere der Jungfrau betonen, die den Boden nur mit ihrem rechten Fuß berührt.

Hintergrund und Komposition

Kardinal Jean de Bilhères-Lagraulas beauftragte Michelangelo... Weiterlesen "Ikonische Renaissance-Kunst: Pietà, David & Masaccios Dreifaltigkeit" »

St. Augustinus: Glaube, Glück und freier Wille

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St. Augustinus: Glaube und Glück

St. Augustinus argumentiert, dass das Christentum uns zu besseren Menschen macht, weil wir durch den Glauben Gott und alles Gute erkennen. Zwei zentrale Konzepte bei St. Augustinus sind das Böse und der freie Wille (liberum arbitrium). Alle Menschen werden mit dem Bedürfnis nach freier Wahl geboren. St. Augustinus betont, dass wahres Glück nur durch die Wahl des Christentums erreicht werden kann. Ereignisse, die uns vom Christentum und von Gott entfernen, führen zum Bösen.

Die Stadt Gottes (De Civitate Dei)

St. Augustinus' Werk "De Civitate Dei" erklärt das Böse und den freien Willen anhand eines Gleichnisses. Er unterscheidet zwischen dem Guten (symbolisiert durch Jerusalem) und dem Bösen (symbolisiert

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Max Webers Charismatische Herrschaft: Definition & Dynamik

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1. Definition und Anerkennung von Charisma

Mit „Charisma“ ist eine herausragende Qualität einer Persönlichkeit gemeint (ursprünglich magisch konnotiert, wie bei Propheten, Zauberern, Richtern, Jagdvorstehern oder Kriegsherren), kraft derer jemand als im Besitz übernatürlicher, übermenschlicher oder zumindest außergewöhnlicher und für andere unerreichbarer Kräfte angesehen wird, oder als Bote Gottes, und somit als Anführer, Führer oder Leiter.

Die Art und Weise, wie die fragliche Qualität „objektiv“ beurteilt würde – sei es aus ethischer, ästhetischer oder sonstiger Sicht – ist für unser Konzept völlig gleichgültig. Denn was zählt, ist die Bewertung „durch die Beherrschten“, die „charismatisch“ von den „Anhängern“... Weiterlesen "Max Webers Charismatische Herrschaft: Definition & Dynamik" »

Ramon Llull: Leben, Werk und literarische Gattungen

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Ramon Llull: Leben und Werk (1232-1316)

Ramon Llull (1232-1316) wurde auf Mallorca geboren. Im Alter von 32 Jahren war er verheiratet und hatte zwei Kinder. Zu diesem Zeitpunkt erschien ihm Jesus Christus, und er beschloss, sich der Religion zu widmen. Später lernte er Arabisch.

Die Schaffensperioden Llulls

Erste Periode: Enzyklopädische Werke

In seiner ersten Schaffensperiode schrieb Llull ein enzyklopädisches Werk, das eine Zusammenstellung aller mittelalterlichen Wissenschaften sein sollte: das Buch der Kontemplation Gottes.

Zweite Periode: Ars und Hauptwerke

In der zweiten Periode entwickelte Llull zwei Grundlagen für seine philosophische Methode: die quaternäre Basis, basierend auf vier Grundideen, und die ternäre Basis, eine Vereinfachung... Weiterlesen "Ramon Llull: Leben, Werk und literarische Gattungen" »

Religion, Atheismus & Philosophische Religionskritik

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Glaube: Positive Aspekte und Bedeutung

  • Hoffnung und Beistand bei Einsamkeit
  • Aussicht auf ewiges Leben
  • Vergebung der Sünde
  • Gott als Quelle von Werten, Ordnung, Ethik und Glücksgefühl
  • Jesus als historische Person

Glaube: Kritische Aspekte und Herausforderungen

  • Die Theodizeefrage (Leiden in der Welt trotz eines allmächtigen und gütigen Gottes)
  • Fehlen eines empirischen Gottesbeweises
  • Kritische Aspekte der Kirchengeschichte
  • Gott als Projektion menschlicher Wünsche
  • Konflikt zwischen Evolution und Schöpfungsgeschichte
  • Spannungsfeld zwischen Macht, Geld und sozialer Ungerechtigkeit

Entstehung und Funktion von Religion

  • Einfluss neuzeitlicher Wissenschaften und der Aufklärung
  • Beschreibung von Naturgesetzen
  • Religion als ordnungsstiftendes System, das sich als
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Romanik vs. Gotik: Architektur, Skulptur, Malerei im Vergleich

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Architektur

Im Vergleich der romanischen und gotischen Architektur zeigen sich deutliche Unterschiede in Grundriss, Aufbau und Gestaltung.

Der Grundriss romanischer Kirchen kennt zwei Hauptformen: die Basilika und das Lateinische Kreuz, das den Leib Christi symbolisiert. In der gotischen Architektur dominiert der Grundriss des Lateinischen Kreuzes.

Die Schiffe sind in beiden Stilen ungeradzahlig, meist drei oder fünf. Das Mittelschiff ist in der Regel höher und breiter als die Seitenschiffe. Diese Struktur bleibt in der gotischen Architektur erhalten.

Das Querschiff symbolisiert die Arme Christi und kann ein bis drei Schiffe umfassen. Die Vierung, der Schnittpunkt von Mittelschiff und Querschiff, ist in der Romanik oft mit einer Kuppel über... Weiterlesen "Romanik vs. Gotik: Architektur, Skulptur, Malerei im Vergleich" »

Das Christentum: Offenbarung, Glaube und die Heilige Dreifaltigkeit

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Das Christentum: Eine Offenbarungsreligion

Das Christentum ist eine Offenbarungsreligion: Gott offenbart sich den Menschen, ohne dass sie ihn suchen müssen. Diese Offenbarung (Manifestation Gottes) geschieht durch Zeichen und Worte und vermittelt Wahrheiten, die der Mensch aus eigener Kraft nicht erkennen könnte. Das Christentum hat seinen Ursprung allein in der göttlichen Initiative. Gott offenbarte sich Abraham und Moses, den Propheten. Niemand suchte Gott; Gott suchte die Menschen. Jesus Christus trat in die Mitte der Menschheitsgeschichte, wurde von den Propheten angekündigt und kam, um den Menschen den Weg zur Erlösung zu lehren. Die Kirche wurde von ihm gegründet, um die einzige Rettung für die Menschen zu verkünden und zu proklamieren.... Weiterlesen "Das Christentum: Offenbarung, Glaube und die Heilige Dreifaltigkeit" »

Katholische Reform und Gegenreformation: Konzil von Trient und Ignatius von Loyola

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Katholische Reform und Gegenreformation

Die sogenannte Gegenreformation (Contrareforma) war eine von der katholischen Kirche geförderte Reformbewegung, die als Reaktion auf die Lehren Luthers und anderer Reformatoren entstand. Das Konzil von Trient legte die Grundlagen der Lehre des Katholizismus fest.

Die Notwendigkeit der Reform

Die Reform bezeichnete die notwendige Erneuerung der Kirche, die nicht nur von Luther gefordert wurde. Eine Erneuerung innerhalb der Kirche war notwendig, schien aber erst durch das Konzil von Trient vollständig umgesetzt zu werden.

Wichtige Faktoren der Reformation

Kardinal Cisneros und die Spanische Reform

Die Situation in Spanien im späten 15. Jahrhundert unterschied sich stark vom restlichen Europa. Der Kampf um... Weiterlesen "Katholische Reform und Gegenreformation: Konzil von Trient und Ignatius von Loyola" »