Wirtschaftliche Transformation und Desamortisation in Spanien
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Transformation und Desamortisation in Spanien
Die Desamortisation (Beschlagnahmung) bezeichnet den staatlich angeordneten Verkauf von Vermögenswerten der Kirche und der Kommunen. Ziel war es, diese Güter zu nationalisieren, öffentlich zu versteigern und mit den Erträgen die Staatsverschuldung zu tilgen.
Die erste Desamortisation (1837)
Die erste große Welle wurde 1837 von Mendizábal eingeleitet und betraf kirchliches Eigentum. Sie brachte dem Staat etwa vier Milliarden Reales ein.
Die industrielle Revolution in Spanien
Im 19. Jahrhundert versuchte Spanien, sich zu einem modernen Industriestaat zu entwickeln und seine agrarisch geprägte Wirtschaftsstruktur zu verändern. Die Industrialisierung konzentrierte sich dabei auf zwei Regionen:
- Katalonien: