Die intellektuelle Erkenntnis nach Augustinus
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Die Dinge als Spiegelbild Gottes
Augustinus erklärt die intellektuelle Erkenntnis folgendermaßen:
- Die Dinge sind von Gott geschaffen und ein Spiegelbild seiner Vollkommenheit. Gott handelt nach einem Plan, dessen Vorlage die Ideen in seinem Geist sind. Die Dinge ahmen diese Ideen nach, wenn auch unvollkommen.
- Gott legt die Ideen aller Dinge in unser Gedächtnis.
- Wir nehmen die Dinge mit unseren Sinnen wahr (z. B. einen Baum). Diese sinnliche Wahrnehmung erweckt die entsprechenden Begriffe in unserem Gedächtnis, die ebenfalls Abbilder der göttlichen Ideen sind. So wird implizites Wissen explizit, und ein im Gedächtnis verborgener Begriff wird zu einem Konzept, das von der Intelligenz erfasst wird.
Glaube und Vernunft
Augustinus sieht keinen unversöhnlichen... Weiterlesen "Die intellektuelle Erkenntnis nach Augustinus" »