Aerokultur und Weltraumschrott

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Aerokultur

Die Technik der Aerokultur umfasst die Installation von Matratzen in Höhenlagen, die Feuchtigkeit erfassen und das Wachstum von Pflanzen ermöglichen. Dies schließt Gräser und andere Gewächse ein, die durch ihre Natur gleichzeitig Lebensraum für kleine Tiere wie Schnecken und Insekten bieten.

Die Cubrecampo

Die Cubrecampo (ein Kofferwort aus „Abdeckung“ und „Feld“) ist ein wichtiges synthetisches Gewebe. Es wird bevorzugt kuppelförmig gestaltet und von strahlungsresistenten Ballons getragen. Diese Konstruktion schützt Plantagen, Seen und Gletscher intensiv vor der durch Sonnenenergie verursachten Verdunstung.

Die intensive Sonneneinstrahlung in der Atacama-Wüste und im Norte Chico tötet Pflanzen wie Gräser und Gemüse ab, selbst wenn sie mit Frischwasser versorgt werden. Wird jedoch ein Stoff verwendet, der Schatten spendet, können sie sich voll entfalten.

Die aufgeführten Pflanzen gedeihen auf nassen Textilien sowohl horizontal als auch vertikal, da sie ihre Wurzeln direkt in das Gewebe setzen. So ermöglichen vertikale Pflanzungen eine effizientere Raumnutzung und Produktion.

Da die Textilien sehr leicht sind, das Wasser alle erforderlichen Nährstoffe enthält und sie frei von schädlichen Pilzen und Insekten sind, bieten diese Pflanzen einen großen Vorteil bei der Kultivierung auf stark verschmutzten Böden.

Auf dem Boden ausgelegte und durch die Cubrecampo geschützte Textilien könnten theoretisch sogar zum Mars transportiert und dort wie ein großer Fallschirm abgeworfen werden. Auf dieser Grundlage müssen die Textilien über Wassertanks verfügen, aus denen sie Feuchtigkeit saugen, während Wasserdampf durch die Cubrecampo entweichen kann.

Weitere Informationen folgen.

Weltraumschrott

Als Weltraumschrott werden nutzlose künstliche Objekte im Erdorbit bezeichnet. Er besteht aus vielfältigen Dingen, wie etwa Resten alter Raketen und Satelliten, Trümmern von Explosionen oder Komponenten wie Staub und Farbpartikeln.

Der Weltraummüll ist ein Anliegen, das zweifellos bald an Bedeutung gewinnen wird.

Trotz der geringen Größe der meisten Fragmente stellt ihre schwindelerregende Geschwindigkeit eine ernsthafte Bedrohung für zukünftige Weltraummissionen dar.

Seit 1991 gab es aufgrund von Schrott mindestens drei Kollisionen in der Erdumlaufbahn. Diese Kollisionen vermehren die gefährlichen Objekte im Orbit. Experten berechnen eine mathematische Progression, nach der innerhalb von zwei Jahrhunderten mit mehr als 18 Abstürzen pro Jahr zu rechnen ist.

Ursachen und Ausmaß

Die Explosionen der oberen Stufen von Trägerraketen stellen den wichtigsten Beitrag zum Problem des Weltraumschrotts dar. Über 100 Tonnen Fragmente aus etwa 200 Explosionen befinden sich noch im Orbit. Weltraumschrott konzentriert sich in der erdnahen Umlaufbahn, erstreckt sich jedoch teilweise bis über den geostationären Orbit.

Ende 2003 waren 10.000 Objekte katalogisiert. Die Anzahl der Objekte, die größer als ein Zentimeter sind, wird jedoch auf mehr als 50.000 geschätzt.

Laut der Zeitschrift Nature haben die USA mittlerweile mehr als 9.000 künstliche Objekte registriert, mit einem Gesamtgewicht von über fünf Tonnen. Die meisten dieser Geräte sind Schrott und stellen ein großes Risiko für Weltraummissionen dar.

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