Alarmtypen, Ziele und Detektoren von Alarmanlagen
Eingeordnet in Elektronik
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 4,04 KB
Alarmtypen
Alarmtypen:
- Gegen Diebstahl (Anti-Intrusion)
- In Wohngebäuden
- Betriebe
- Sicherheit in Gefängnissen, Kernkraftwerken ...
- Feuer- und Wasserschäden, Gas ...
- Technische Alarme
- Medizinische Alarme
- Zutrittskontrollsysteme
- Monitoring in industriellen Prozessen
Ziele
Ziele:
- Vertrautheit mit der Funktionsweise der verschiedenen Detektoren und Alarmgeber
- Beschreiben der Komponenten, aus denen eine Alarmanlage besteht
- Durchführen der Installation einer Alarmanlage und Überprüfen des Betriebs
Einbruchsicherungsanlage
Einbruchsicherungsanlage:
- Passive Systeme: Zäune, Sicherheitstüren, etc.
- Aktive Systeme: Systeme, die Gefahren durch elektronische Steuerungen erkennen
- Abschreckungssysteme: Hinweise für den Eindringling, dass ein zuverlässiger Schutz vorhanden ist
A) Elemente: Detektoren
Detektoren senden ein elektrisches Signal an das Steuergerät, z. B. durch das Öffnen oder Schließen eines Stromkreises oder über einen Wandler (Schallkopf), der eine physikalische oder chemische Größe in ein elektrisches Signal umwandelt.
B) Zentrale Verarbeitung
Die Zentrale empfängt die elektrischen Signale der Detektoren, lokalisiert die Stelle, an der die Anomalie aufgetreten ist, und erzeugt das Alarmsignal. Gleichzeitig sendet die Zentrale Befehle an Aktoren, die Maßnahmen zur Behebung einleiten können, z. B. ein Ventil öffnen/schließen, einen Lüfter starten etc.
C) Signalelemente
Signalelemente empfangen das Signal von der Zentrale und erzeugen Warnsignale (Akustik, Licht). Über ein Telefonwählgerät oder eine Kommunikationsschnittstelle kann eine Nachricht an die CRA (zentrale Überwachung), Feuerwehr etc. gesendet werden.
D) Verbindungselemente
Verbindungselemente sind verantwortlich für die elektrische Verbindung der verschiedenen Teile eines Alarmsystems (Sensoren, Zentrale, Signalgeber). Sie existieren in verschiedenen Ausführungen, je nach Anwendung, von einfachen Leitungen bis zu geschirmten Koaxialkabeln.
Einordnung der Detektoren nach Einsatzort
Je nachdem, wo die Detektoren platziert werden, lassen sie sich in große Gruppen einteilen:
- Peripherie (Außenhautüberwachung)
- Volumenmelder (Innenraumüberwachung)
- Netzwerk-Perimeter
Peripheriegeräte: Überwachen die Gebäudehülle (Türen, Fenster, Wände) und dienen der frühzeitigen Erkennung eines Eindringlings.
Typen von Peripherie- und Kontaktdetektoren
- Öffnungs-Magnetdetektor
- Kontaktdetektoren (COUP-Detektoren)
- Seismische/Erdbeben-Detektoren
- Glasbruchmelder
- Thermische Detektoren
- Weitere spezialisierte Sensoren
Volumetrische Detektoren
Volumetrische Detektoren überwachen einen durchsichtigen Raum oder Innenraum ohne geöffnete Türen oder Fenster und können folgendermaßen ausgeführt sein:
- Mikrowelle (MOV)
- Ultraschall (z. B. 20 oder 40 kHz)
- Infrarot (PIR)
- Mikrofon (akustisch, etwa 20 bis 20.000 Hz)
- Infraschall (unter 20 Hz)
- usw.
Die volumetrische Luftüberwachung erfasst Bewegungen innerhalb eines Raumes, ohne dass Türen oder Fenster geöffnet sind.
Perimeter- und Außendetektion
Der Perimeter wird in der Regel im Außenbereich angebracht und dient der Früherkennung, bevor der Eindringling das zu schützende Gebäude erreicht. Da die Sensoren im Freien Witterungseinflüssen (Nebel, Licht, Wasser, Wind, Schnee etc.) ausgesetzt sind, müssen die Systeme so ausgelegt sein, dass Fehlalarme durch diese Einflüsse minimiert werden.
- Barrier-moduliertes Infrarot
- VHF-Barriere
- Fernsehkameras (CCTV)
- Seismische Sensoren
- Elektrische Feldsensoren (für Breitband-HF, z. B. 1 MHz bis 16 MHz)