Allergische Reaktionen und Immunität: Ein umfassender Leitfaden
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6. Was ist eine allergische Reaktion und deren Ursachen?
Eine allergische Reaktion tritt auf, wenn das Immunsystem eine unangemessene Immunantwort auslöst, die Schäden an den körpereigenen Geweben verursacht. Dies ist eine Entwicklung der Überempfindlichkeit des eigenen Körpers. In diesem Fall gibt es eine schnell wachsende Überempfindlichkeit, die zwischen 10 und 20 Minuten nach der Exposition gegenüber einem Antigen, in diesem Fall einem Allergen, auftritt.
7. Arten von Immunität
Natürliche Immunität: Diese wird selbst durch biologische Mittel oder von der Mutter erworben. Beispiele sind Enzyme in Tränen und Hautölen, Schleim, Bakterien und das Festhalten kleiner Partikel.
Aktive Immunität: Der Körper produziert Antikörper in Reaktion auf die Anwesenheit eines Antigens. Diese Immunität ist robust und kann ein Leben lang bestehen.
Passive Immunität: Diese wird von der Mutter an den Fötus oder das Neugeborene über die Plazenta oder die Milch übertragen und hält nur einige Wochen oder Monate an, während der Antikörper übertragen wird. Beispiel: Die Mutter gibt Antikörper weiter.
Künstliche Immunität: Diese wird durch eine Therapie oder Behandlung erworben.
Aktive künstliche Immunität: Impfstoffe stimulieren den Körper, spezifische Antikörper gegen Krankheitserreger zu produzieren. Dies sind Präventivmaßnahmen, z.B. Impfstoffe.
Passive künstliche Immunität: Diese wird durch Spender mit Infusionstherapie erworben, die das Immunsystem unterstützen, wenn die aktive Immunantwort nicht ausreichend ist. Ihre Dauer ist begrenzt.
8. Autoimmunerkrankungen
Autoimmunerkrankungen entstehen, weil das Immunsystem die körpereigenen Zellen angreift. Das Immunsystem wird zum Angreifer und attackiert die eigenen Zellen, anstatt sie zu schützen. Es handelt sich um eine übertriebene Immunantwort gegen Stoffe und Gewebe, die normalerweise im Körper vorhanden sind. Die Ursachen liegen in der Eiweißanteil-Anerkennung zwischen den Zellmembranoberflächen des Immunsystems und den körpereigenen Zellen.
Systemische Autoimmunerkrankungen: Antikörper greifen Antigene an, die nicht spezifisch für ein bestimmtes Organ sind, wie z.B. Lupus erythematodes.
Örtliche Autoimmunerkrankungen: Diese betreffen endokrine, dermatologische und hämatologische Systeme.
9. Bluttransfusionen
Eine Bluttransfusion ist die Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen von einer Person (Spender) auf eine andere (Empfänger).
10. Chemische Charakterisierung von Antikörpern
Antikörper sind globuläre Proteine mit vier Ketten, die durch Disulfidbrücken und polypeptidische Bindungen verbunden sind.
Es gibt zwei große Ketten, die schweren Ketten, und kleinere, die leichten Ketten genannt werden.
An einem Ende dieser Ketten befinden sich die variablen Regionen (da ihre Aminosäuresequenz für jedes Antigen unterschiedlich ist). Die anderen Regionen sind konstant.