Amerikanische Revolution und spanische Geschichte

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Die Amerikanische Revolution und die Unabhängigkeit

Die amerikanischen Kolonisten stimmten weder den Gebühren und Steuern noch dem großen Handelsmonopol Großbritanniens auf ihrem Territorium zu. Da das Gesetz ihnen keine Vertretung im Parlament in London gab, erklärten sie ihre Absicht, Gesetzen nicht zu gehorchen, über die ihre Vertreter nicht abgestimmt hatten.

Am 4. Juli 1776 trafen sich die Delegierten der dreizehn Kolonien in Philadelphia und verfassten die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika, deren Präambel von Thomas Jefferson geschrieben wurde. Diese Erklärung drückt die Prinzipien hinter ihrer Revolte aus:

  • Das Recht aller Menschen auf Freiheit
  • Das Streben nach Glück
  • Die Pflicht der Herrscher, die unveräußerlichen Rechte des Volkes zu achten

Der Spanische Erbfolgekrieg

Ein Teil der europäischen Mächte stellte sich gegen den neuen Monarchen, da dies eine Stärkung der Bourbonen bedeutete. Der Gegenkandidat zu Philipp V. war Erzherzog Karl von Österreich. Dies führte zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Der Vertrag von Utrecht (1713) beendete den internationalen Konflikt und erkannte Philipp V. als König von Spanien an.

Der bourbonische Absolutismus

Die ersten spanischen Bourbonen (Philipp V. und Ferdinand VI.) folgten dem Beispiel ihrer Verwandten und setzten das französische Modell des zentralisierten Absolutismus um. Die gesamte Macht lag beim König, und die Höfe wurden fast vollständig entmachtet.

Die Aufklärung in Spanien

Die spanischen Gelehrten, besorgt über den Niedergang Spaniens, setzten sich folgende Hauptziele:

  • Wirtschaftswachstum
  • Reform der Gesellschaft
  • Verbesserung der Bildung
  • Modernisierung der spanischen Kultur

Das Fehlen großer bürgerlicher Gruppen in Spanien, der intellektuelle Konservatismus und das enorme Gewicht der katholischen Kirche behinderten die Ausbreitung der Ideen der Aufklärung. Die allgemeine demografische und wirtschaftliche Expansion in Europa sowie die Reformen Karls III. verbesserten die Lage der spanischen Wirtschaft.

Die Bevölkerung verzeichnete einen Zuwachs, und eine Reihe von landwirtschaftlichen Verbesserungen ermöglichte die Steigerung der Produktion. Handel und Industrie wurden ebenfalls modernisiert. Die Aufklärer betonten zudem die Notwendigkeit einer Landreform, um der Konzentration von Land in den Händen der Privilegierten ein Ende zu setzen.

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