Analyse von Cézannes "Kartenspielern" und Kandinskys "Komposition IV"

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Klassifikation der Werke

Werk 1: Die Kartenspieler (Paul Cézanne)

Titel: Die Kartenspieler

Autor: Paul Cézanne

Zeitraum: 1890–1895

Versionen: 5 Versionen des Themas

Schule/Land: Frankreich

Stil: Post-Impressionismus

Genre: Figurative Darstellung

Thema

Darstellung von etwa zwei Männern, die an einem Tisch mit einer Weinflasche sitzen.

Beschreibung

Technik:

  • Technik: Öl
  • Trägermaterial: Leinwand

Formale und kompositorische Elemente

Licht:

Künstliches Licht.

Farbgebung:

Farbkontraste sind wichtig, um die bestehende Konfrontation zu unterstützen. Die Brauntöne der Jacken und Hosen der Spieler dominieren.

Form:

Geschlossene Oberfläche. Die Flasche wirkt als eine scheinbare Symmetrieachse. Dies erzeugt zwei leicht ungleiche Hälften. Die linke Hälfte zeigt den größeren Spieler, der den ganzen Körper einnimmt. Die Figuren interagieren nicht miteinander. Die Szene wird in zwei Teile geteilt, was die Konfrontation der Figuren verstärkt. Die Spannung liegt in der Komposition der Objekte auf dem Tisch und in den Händen der Spieler.

Geometrie:

Der Körper des Spielers mit der Pfeife wird wie ein Zylinder behandelt, in den ein Arm in Form eines geformten Zylinders eingefügt ist.

Cézanne widmete sich 5 verschiedenen Formaten dieses Themas. Bei 5 Versionen erscheinen die Figuren größer, bei 4 anderen sind es 2 Figuren.

Hintergrund, Einflüsse und Späteres

Studium der Werke von Tintoretto und Caravaggio, El Greco, Zurbarán und Ribera sowie Poussin. Cézanne gilt als direkter Vorläufer des Kubismus, da er den Raum für Unterbrechungen öffnet. Die architektonische Gestaltung in Picassos Gemälden zeigt diesen Einfluss.

Beziehungen zu ähnlichen Werken des Autors

Im Gegensatz zum Impressionismus beginnt Cézanne in diesem Frühwerk, Volumen und Form durch die Erhaltung des Lichts durch Farbe in ihrer reinsten Form zu erlangen. Dies stellt sicher, dass die Werke des „Kapitäns des provenzalischen Impressionismus“ eine Kunst sind, die dauerhaft in Museen ausgestellt wird, wo sie Anerkennung findet.

Unterschiede zu anderen zeitgenössischen Lösungen

Dieser Abschnitt ist im Original leer.

Funktion und Bedeutung des Werkes

Die weitere Erforschung der geübten Technik und die Vertiefung der architektonischen Konzeption der Komposition in der Malerei. Es wird interpretiert, dass es den Kampf des Künstlers mit seinem Vater symbolisiert, der dessen Lebensstil ablehnte, was bildlich durch die Buchstaben dargestellt wird, die er akzeptieren musste. Andere schlagen vor, dass Cézanne seine inneren Widersprüche konfrontierte.

Historischer und künstlerischer Kontext

Das Gemälde zeigt den Alltag in einem Dorf, in dem der Künstler lebte. Es spiegelt den Briefwechsel zwischen der damaligen Tätigkeit der Arbeiterklasse wider.


Werk 2: Komposition IV (Kampf) (Wasily Kandinsky)

Malerei: Klassifikation der Arbeit

Titel: Komposition IV (Schlacht)

Autor: Wasily Kandinsky

Chronologie: 1911

Schule/Land:

Stil: Abstrakte Kunst

Thema

Ein Kampf zwischen Rittern in einem Märchenland, der als Kampf zwischen Bildelementen interpretiert wird. Wir sehen Blau, das mit Gelb konfrontiert wird. Die literarische Quelle ist daher noch mythologisch.

Beschreibung

Elemente:

  • Trägermaterial: Leinwand
  • Technik: Öl

Formale und kompositorische Elemente:

  • a) Bildhaftigkeit
  • b) Asymmetrie
  • c) Geometrie: Diagonalen, Kurven
  • e) Licht: Chiaroscuro
  • f) Chromatik
  • g) Für den Autor waren die wesentlichen Elemente der Zeichnung der Punkt und die Linie. Der Punkt ist die ursprüngliche Zelle in Ruhe, die tote Zelle. Die Linie ist der Punkt, wenn er beginnt, sich zu bewegen.

Hintergrund und Einflüsse

Einflüsse waren Monet (Abstraktion), Wagner-Opern (das erste Hörsystem, das ihn sehr inspirierte). Das erste rein abstrakte Gemälde war ein sehr stilisiertes Aquarell einer Landschaft, das Kandinsky 1910 malte und das ihn sehr inspirierte. Seitdem dominieren dynamische und emotionale Elemente seine abstrakten Gemälde. In seiner ersten Phase wurde Kandinsky durch die Werke von Van Gogh, den Fauvisten und die Kunst seiner Heimat, Russland, inspiriert, die eine wunderbare Stimmung erzeugte.

Funktion und Bedeutung der Arbeit

Der russische Maler gründete 1911 die expressionistische Bewegung „Der Blaue Reiter“. Das Ziel dieser Gruppe war die Emanzipation des Kunstwerks von seiner fiktiven Rolle. Die Künstler wollten die Welt nicht länger abbilden, sondern eine Bildsprache schaffen, die es ermöglicht, mit dem Betrachter zu kommunizieren. Kandinsky sah die Malerei als eine Kunst, die Musik und Harmonie kommuniziert. Die Vorherrschaft der Farbe als Ausdrucksmittel bedeutete für den Maler nicht den Verzicht auf bedeutungsvolle Weise, aber er konnte dies ohne sie tun. Der Autor mischt verschiedene Stile in seinen Werken, die oft noch erkennbare Elemente enthalten.

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