Analyse von Franz Kafkas Die Verwandlung
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Einführung in die Analyse
Im Folgenden präsentiere ich die Arbeit des Monats. Um das Werk zu analysieren, folgte ich dem Leitfaden, der vom Lehrer zur Verfügung gestellt wurde.
Das Buch trägt den Titel "Die Verwandlung", ein Werk, das sowohl interessant als auch tiefgründig ist.
Das Stück wurde von Franz Kafka verfasst, einem bedeutenden deutschsprachigen Schriftsteller. Er beschreibt darin die Ängste vor den Komplikationen des Lebens durch die Metamorphose von Gregor Samsa.
Das Werk gefällt mir sehr, und ich würde gerne weitere Texte dieses Autors lesen.
Hintergrund zum Werk
Titel: Die Verwandlung
Autor: Franz Kafka
Biografie des Autors Franz Kafka
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 in eine bürgerliche jüdische Familie in Prag (damals Österreich-Ungarn) geboren. Sein Vater, ein Kaufmann, war eine prägende Figur für das Leben und das Werk seines Sohnes. Kafka lebte den größten Teil seines Lebens bei seiner Familie. Er war nie verheiratet, jedoch zweimal verlobt.
Kafka studierte an der Universität Prag, war später im öffentlichen Dienst tätig und schrieb hauptsächlich in seiner Freizeit. Dieser Lebensstil begünstigte seine Ängste und Depressionen. Die Themen in Kafkas Werken handeln meist von Einsamkeit und der Frustration eines Einzelnen, der von anonymen, unverständlichen und unkontrollierbaren Mächten bedroht wird.
Im Jahr 1917 erkrankte Kafka an Tuberkulose. In Verbindung mit seinen Ängsten und Depressionen verstarb er am 3. Juni 1924 in Kierling, Österreich.
Literarische Gattung und Setting
Literaturgattung: Epik, Erzählung.
Ort und Zeit der Handlung: Das Stück spielt um das Jahr 1910 in der Wohnung von Gregor Samsa, dem Protagonisten. Das Werk wurde im September 1912 verfasst und 1915 veröffentlicht.
Umwelt: Die Atmosphäre ist düster, geprägt von Frustration und Angst.
Zusammenfassung der Handlung
Die Verwandlung erzählt die Geschichte des Handlungsreisenden Gregor Samsa, der eines Morgens erwacht und feststellt, dass er sich in ein gigantisches Insekt verwandelt hat. Dies ist kein Traum, sondern eine reale Verwandlung. Gregor muss sich an seinen neuen Körper anpassen und lernen, wie er sich bewegt und was er nun gerne frisst.
Seine Schwester Grete übernimmt die Fütterung und die Pflege seines Zimmers. Mit der Zeit fühlt sich Gregor immer weniger in die Familie integriert; er versteckt sich unter einem Sofa und belauscht die Gespräche im Nebenraum.
Die Familie beklagt ihre finanzielle Lage, für die zuvor Gregor verantwortlich war. Die Situation wird täglich belastender. Seine Schwester vernachlässigt ihn zunehmend, während die Eltern die Situation meiden. Die Mutter darf ihren Sohn auf Anweisung des Vaters nicht mehr sehen.
Aufgrund der wirtschaftlichen Notlage werden drei Mieter aufgenommen. Eines Tages spielt die Schwester Violine, und Gregor lockt die Musik aus seinem Zimmer. Als die Mieter ihn entdecken, sind sie empört und kündigen fristlos. Die Familie beschließt, dass Gregor verschwinden muss, was dieser mitanhört.
Gregor ist zutiefst deprimiert, da er glaubt, seiner Familie zur Last zu fallen, und verstirbt schließlich. Am nächsten Morgen findet die Bedienerin ihn tot auf. Die Familie empfindet zwar Trauer, aber vor allem Erleichterung. Sie beschließen umzuziehen und ein neues Leben zu beginnen.
Charakterisierung der Personen
- Gregor Samsa: Die Hauptfigur des Werkes, die eine Transformation durchmacht. Er stirbt einsam und traurig.
- Herr Samsa: Gregors Vater. Er ist liebevoll zu Frau und Tochter, verhält sich Gregor gegenüber nach der Metamorphose jedoch feindselig.
- Frau Samsa: Gregors Mutter. Sie fällt jedes Mal in Ohnmacht, wenn sie den verwandelten Gregor sieht.
- Grete Samsa: Gregors Schwester. Anfangs kümmert sie sich um ihn, doch später wendet sie sich von ihm ab.
- Die drei Mieter: Herren, die in der Wohnung der Samsas zur Untermiete wohnen. Sie sind sehr anspruchsvoll.
- Die Bedienerin: Eine alte Frau, die für den Haushalt zuständig ist. Sie verspottet Gregor und entdeckt schließlich seinen Leichnam.
Zentrale Themen und Stil
Zentrale Idee: Gregors Verwandlung symbolisiert das Gefühl, wenn die Welt über einem zusammenbricht.
Sprachebene: Umgangssprache gemischt mit gehobener Ausdrucksweise.
Stil des Autors: Der Schreibstil ist sachlich-distanziert, was einen interessanten Kontrast zum surrealen Geschehen bildet.
Höhepunkt: Der Tod von Gregor.
Soziologischer Aspekt: Der Autor vermittelt Gefühle wie Angst, Einsamkeit und Bitterkeit, die im Alltag oft verborgen bleiben.
Sichtweise des Autors: Er thematisiert die Angst vor der täglichen Routine.
Struktur: Das Buch ist in drei große Kapitel unterteilt.
Absicht des Autors: Verarbeitung persönlicher Erfahrungen und Ängste.
Verbindungen: Die im Roman dargestellte Angst spiegelt die menschliche Existenz wider. Der Titel bezieht sich direkt auf die physische und psychische Metamorphose.
Persönliche Meinung: Ich fand den Roman sehr interessant und lesenswert.
Fazit und abschließende Gedanken
Das Werk hat mir Aspekte des Lebens aufgezeigt, die mir so nicht bewusst waren, wie etwa die Schwere von Depressionen. Jede Figur repräsentiert einen anderen Teil der Gesellschaft und zeigt Probleme auf, die sich negativ auf Gregor auswirken. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gesellschaft Individuen oft frustriert und ausgrenzt. Man muss lernen, das Leben ruhiger anzugehen, um zu überleben.