Analyse und Funktionsweise von AM- und FM-Empfängern

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Schlussfolgerungen: AM-Empfangsstufe

Eine AM-Antenne besteht aus einem feinen Kupferlackdraht mit Ferritkern. Sie empfängt Signale aus der Umgebung, die anschließend durch einen Schwingkreis (bestehend aus Spule und Drehkondensator) mittels Resonanz selektiert werden.

  • Antennenfunktion: Die AM-Antenne kann als Transformator definiert werden, da sie über eine Primär- und eine Sekundärwicklung verfügt.
  • Schwingkreis: Ein Schwingkreis dient als Signalfilter. Die Kombination aus Spule und Kondensator ermöglicht durch Resonanz die gezielte Auswahl von Frequenzen.

Schlussfolgerungen: ZF-Stufe, Detektor und Demodulator

Das ZF-Signal (Zwischenfrequenz) wird durch das Mischen des Trägers mit dem Eingangssignal gewonnen.

  • ZF-Stufe: Sie sorgt für eine höhere Selektivität des Empfängers. Durch verschiedene Verstärker und Filter wird das Signal für die Demodulation aufbereitet.
  • AGC-System: Die automatische Verstärkungsregelung (AGC) ermöglicht eine konstante Signalqualität.
  • Detektor: Der Demodulator korrigiert das Signal, entfernt den Träger und stellt die Audioinformationen für die nachfolgende Stufe bereit.
  • Mischer: Hier wird das Signal aus der Summe des HF-Trägers und des Oszillatorsignals gebildet, um eine reale Zwischenfrequenz zu erhalten.

Schlussfolgerungen: Audio-Stufe (AM)

  1. Die Audio-Stufe verstärkt das Audiosignal ohne nennenswerte Verluste oder Veränderungen gegenüber dem Original.
  2. Das Audiosignal gelangt vom Detektor über einen Koppelkondensator in die Audio-Stufe, wobei der Kondensator als Filter fungiert.
  3. Integrierte Schaltungen (ICs) erleichtern durch ihre standardisierte Dokumentation das Verständnis der technischen Funktionsweise und Zusammensetzung.
  4. In der Audio-Stufe kommen häufig Operationsverstärker zum Einsatz.
  5. Das Verständnis der einzelnen Stufen erleichtert die Fehlersuche und Wartung von Radiogeräten erheblich.

Schlussfolgerungen: FM-Stufe

  1. Die lokale Oszillatorfrequenz liegt bei FM-Empfängern immer 10,7 MHz über der Trägerfrequenz.
  2. Die verwendete FM-Antenne ist spezifisch auf den UKW-Frequenzbereich abgestimmt.
  3. Der Schwingkreis für das UKW-Band besteht aus einer Spule (L) und einem Kondensator (C), die als Signal-Selektor fungieren.
  4. Das über die Luft übertragene Trägersignal wird von der Antenne empfangen und ohne wahrnehmbare Veränderung der Nachricht in ein Audiosignal umgewandelt.
  5. Technische Datenblätter und Schaltpläne integrierter Schaltungen sind essenziell, um die Funktionsweise der FM-Stufe zu analysieren.

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