Analyse der Landwirtschaft in Spanien: Struktur, Entwicklung und Agrarpolitik
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Analyse der Landwirtschaft: Struktur und Entwicklung
Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe
Landwirtschaftliche Betriebe: Die kleinen und mittleren Eigentümer von landwirtschaftlichen Betrieben sind diejenigen, die das Land mit Hilfe von Familie, Familienbetrieb oder mit der Beteiligung fester Lohnkräfte bewirtschaften. Eine Vollzeit-Unterstützung durch die Familie wird als üblich angesehen, während kleinere Betriebe oft nur Teilzeitarbeit leisten. Dies bedeutet, dass die Landwirtschaft häufig mit einer anderen Erwerbstätigkeit kombiniert wird.
Derzeit nehmen große Betriebe ab, und die direkte Verwaltung pachtet Grundstücke. Die Mechanisierung hat zu einer stärkeren Nachfrage nach Gelegenheitsarbeitern geführt.
Evolution der Landnutzung
Flächenentwicklung
Aktuell stehen 24,5 Millionen Hektar landwirtschaftliche Fläche (SA) zur Verfügung. In den letzten Jahren ist Ackerland um 12,5% gesunken, während Waldflächen um 9,1% sowie Wiesen und Weiden zugenommen haben.
Typen landwirtschaftlicher Betriebe
Großbetriebe (Stände)
Dies sind große Betriebe ab 100 Hektar, in denen intensive Landwirtschaft betrieben wird. Sie überwiegen in Extremadura, Kastilien-La Mancha und Andalusien. Hier werden wichtige Nutzpflanzen angebaut.
Kleinbäuerliche Betriebe
Dies sind kleine Betriebe unter 10 Hektar. Sie überwiegen in der nördlichen Hälfte der Halbinsel und auf den beiden Inseln. Die Marktwirtschaft erfordert eine Spezialisierung, Produktionssteigerung und Rentabilität, was oft eine intensive Mechanisierung der Landwirtschaft erfordert.
Betriebe mittlerer Größe
Diese umfassen etwa 30 Hektar und betreiben intensive Landwirtschaft.
Gemeinschaftliche Agrarpolitik (GAP)
Die EU-Länder wollen das landwirtschaftliche Einkommen steigern. Für den Zeitraum 2007–2013 legte die Europäische Kommission den Nationalen Strategischen Plan für die Entwicklung des ländlichen Raums fest, mit folgenden Zielen:
- Steigerung der Produktivität, um wettbewerbsfähig zu sein.
- Entwicklung der Lebensmittelindustrie zur Erhöhung der Wertschöpfung.
- Verbesserung der Umweltstandards.
Anbauformen
Trockengebiete
Am weitesten verbreitet sind Getreide, Weinberge und Olivenhaine. Diese Gebiete sind weitgehend bebaut und weisen eine hohe Mechanisierung der Arbeit auf.
Bewässerung
Hier dominieren Obst- und Gemüseanbau.
Tierproduktion
Die Tierproduktion ist spezialisiert:
- Rinder: Zunehmende Spezialisierung auf Fleisch- und Milchproduktion.
- Schafe: Milch- und Fleischproduktion.
- Schweine: Produktion für den Verbrauch und die Herstellung von Frischwurstwaren.
- Geflügel: Hochleistungsfähig und stark industrialisiert, insbesondere in der Eierproduktion.
Angeln (Fischerei)
Wichtige Fischgründe befinden sich in der Nordsee, vor Neufundland und südlich der Bank. Die Gemeinsame Fischereipolitik (CFP) zielt auf die Reduzierung der Fangkapazitäten und die nachhaltige Entwicklung der Aquakultur ab.
Primärsektor in Katalonien (CAT)
Landwirtschaft
Die Landwirtschaft ist in weiten Teilen der Küste und im trockenen Landesinneren intensiv geprägt, oft mit hohem Familienbesitz und geringer Marktkapitalisierung.
Viehzucht
Die Viehzucht ist in Feedlots angesiedelt und sehr intensiv.
Fischerei
Die Bedeutung der Fischerei hängt von den Fangmengen und der Aquakultur ab.