Analyse motorischer Steuerungsmechanismen
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1. Der Entscheidungsprozess
Der Entscheidungsprozess ist die Wahl oder Auswahl von Aktionen. Wir finden Aufgaben, bei denen die Schlüsselkomponente fast Null ist, wie beim Hochsprung, und andere, bei denen diese Komponente sehr komplex und entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung ist.
2. Motorische Aufgaben und Mechanismen
Alle motorischen Aufgaben führen zum Durchführungsmechanismus. Nicht alle motorischen Aufgaben beinhalten einen wesentlichen Bestandteil des Wahrnehmungsmechanismus (in Bezug auf Informationen über die Umwelt) oder des Entscheidungsprozesses (über die Möglichkeit der Wahl). Motorische Aufgaben sollten hinsichtlich ihrer Lernanforderungen analysiert werden.
3. Die drei Mechanismen
Die Mechanismen sind:
- Wahrnehmungsmechanismus
- Entscheidungsmechanismus
- Durchführungsmechanismus
Diese drei Mechanismen wirken nacheinander. Die vier Regelkreise ("Feed-back") müssen vereinfacht werden, um das Wissen über die Leistung und das Wissen über die Ergebnisse zu berücksichtigen, was für eine praktische pädagogische Anwendung relevant ist.
Aufgabenverordnung
Umfasst überwiegend externe und offene Wahrnehmung.
Mannschaftssportaufgaben
Umfassen normale und überwiegend geschlossene Aufgaben.
Gymnastik
Umfasst gemischte Verordnungsaufgaben in mehr oder weniger starkem Maße und die Eigenschaften beider.
Beispiel: Langlauf, Schach.
4. Lernen und selektiver Fokus
Durch das Erlernen muss das Individuum die Merkmale der Umgebung identifizieren. Das heißt, es muss die Entwicklung eines selektiven Fokus vorwegnehmen und die Fähigkeit entwickeln, die Handlung selbst aus einer Unterbrechung der richtigen Wahrnehmungsreize in der Umwelt zu erzeugen, die das Ergebnis verursachen.
5. Phasen des motorischen Lernens
Es gibt drei Phasen:
- Kognitive Phase (Wahrnehmungs- oder Anfangsphase): Das Subjekt steht neuen und noch unbeholfenen Bewegungen gegenüber und erwirbt verschiedene assoziative Lager (Schemata).
- Motorische Schemata Phase (Halb- oder Entscheidungsphase): Das motorische System des Subjekts wird verfeinert, der große Fehler verschwindet, nur die schwierigsten Bewegungen sind noch nicht autonom oder unbeholfen.
- Ausführungsphase (Endphase): Es besteht eine große Ähnlichkeit zwischen den Elementen und automatisierten Reflexen, die keine bewusste Aufmerksamkeit erfordern, sobald eine Geste gelernt wurde und sogar reflexartig unfreiwillig ausgeführt werden kann.
6. Gemeinsamkeit der motorischen Aufgaben
Alle drei motorischen Aufgaben haben gemeinsam, dass sie eine hochgradig koordinierte neuromuskuläre Anstrengung erfordern, um die Bewegung an ein technisches Leistungsmodell anzupassen, je nach Fall der Technik. Deshalb haben alle drei Aufgaben einen hohen Standard des Durchführungsmechanismus gemeinsam.