Analyse der Rimas von Gustavo Adolfo Bécquer

Eingeordnet in Spanisch

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,18 KB

Rima II

Zusammenfassung: Die Poesie bedeutet, dass man geboren wird, aber nicht weiß, was die Zukunft bereithält, wohin man gehen wird oder was geschehen wird.

Thema: Melancholie.

Metrik: Es sind 20 Verse in assonanten Paaren, die jeweils aus achtsilbigen Versen (Arte Menor) bestehen. Es handelt sich um eine Romanze.

Rima VII

Zusammenfassung: Der Dichter sieht ein Zimmer, in dem eine staubige, ungenutzte Harfe steht. Er denkt an die Saiten, die darauf warten, gespielt zu werden – wie das Talent der Menschen, das im Inneren schlummert und darauf wartet, dass etwas erscheint.

Thema: Dichterisches Schaffen.

Metrik: Es sind 12 Verse (10 Zehnsilber und 2 Sechssilber) mit Reim-Gleichklang in Paaren. Es ist eine Strophe mit gebrochenem Fuß (Pie Quebrado).

Rima XII

Zusammenfassung: In dieser Rima sucht Bécquer eine Frau unter vielen. Das lyrische Ich wählt die Frau, die unerreichbar ist und die vielleicht niemals das Meer erreichen wird. Bécquer beschreibt sowohl die Frau, die als Geist die Liebe sein will, als auch jene, von der man nur träumen kann.

Thema: Unerreichbare Liebe.

Metrik: Es sind 15 Verse, aufgeteilt in drei Strophen, mit Zäsur (Pause), zwei Hemistichien sowie Reim und Assonanz in Paaren. Es handelt sich um eine Serventesio-Strophe (Arte Mayor).

Rima XIV

Zusammenfassung: Der Dichter sieht die Augen einer Frau, die sich in sein Gedächtnis eingeprägt haben. Überall, wo er hingeht, ob er wach ist oder schläft, sieht er die schönen Augen der Dame vor sich.

Metrik: 16 Verse, unterteilt in vier Strophen zu je vier Zeilen mit assonantem Reim in Paaren. Es sind heroische Verse, bestehend aus vier Serventesios.

Rima LII

Zusammenfassung: Zu Beginn der Rima bittet er die Natur (Meer, Wind und Wolken), ihn mit ihrer Kraft weit weg von hier zu tragen, was impliziert, dass Bécquer sterben möchte. Am Ende erklärt er den Grund für seinen Todeswunsch: Es ist seine Ode an das Alleinsein mit seinem Schmerz.

Thema: Angst vor der Einsamkeit und Schmerz.

Metrik: Ein Gedicht aus vier Strophen (drei Strophen und eine abschließende Strophe). Heroische Verse und Heptasílabos, Reim und Assonanz in Verspaaren (Arte Mayor). Es ist eine Silva Arromanzada.

Rima LIII

Zusammenfassung: Die Poesie besagt, dass es eine große Liebe zwischen zwei Menschen gab, die aus irgendeinem Grund endete. Dann wird gesagt, dass zwar jemand anderes kommen wird, aber da er niemanden zurückhaben will, wird es nie wieder so sein.

Thema: Das Ende einer großen Liebe.

Metrik: Es sind 24 Verse. Die Zeilen bilden assonante Paare mit stumpfem Ausgang (agudo). Die Verse bestehen aus 11 Silben (Arte Mayor) und 7 Silben (Arte Menor).

Rima LXVI

Zusammenfassung: In dieser Rima blickt der Dichter angstvoll dem Tod entgegen; er fühlt sich alt und verlassen. Das attische Drama bezieht sich auf sein Grab und die Einsamkeit; die Einsamkeit seines Lebens erscheint ihm noch gruseliger als der Tod. Der Dichter beschreibt den Weg, der zu seinem Tod führt. Die Gegenwart ist ein Grab der Einsamkeit, in der er sich manchmal an das Leben klammert und es ein anderes Mal fordert.

Thema: Existenzangst.

Metrik: Es sind 16 Verse mit assonantem Reim in Paaren. Es handelt sich um eine Silva.

Rima LXXV

Zusammenfassung: Bécquer möchte zuerst den Geist darstellen, der unseren Körper verlässt, während wir schlafen. Dann möchte er eine Reihe von Unbekannten des Menschseins aufzeigen. Es geht um Unentschlossenheit, Unsicherheit und Unwissenheit darüber, was das menschliche Leben ist.

Thema: Ungewissheit über ein Leben nach dem Tod.

Metrik: Es sind 20 Verse mit jeweiliger Assonanz. Es handelt sich um eine Silva.

Verwandte Einträge: