Analyse des Spanischen Theaters im 20. Jahrhundert: Von der Komödie bis zur Avantgarde
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Erzähltheorie und Narrative Elemente
c) Die Fähigkeit zur Integration ist ein wesentlicher Teil der Erzählung, da sie die Akzeptanz natürlicher Elemente aus anderen Textsorten ermöglicht.
d) Beziehung zwischen Geschichte und Diskurs: Dies bezieht sich auf die temporäre und logische Anordnung aller Ereignisse. Der Diskurs ist der Begriff, unter dem wir die Gesamtheit der technischen Sprache verstehen.
e) Management des Materials: Bezogen auf die Geschichte tendiert die Erzählung dazu, sich auf drei Basiseinheiten zu konzentrieren: Einleitung, Mitte und Ende. Im narrativen Diskurs folgt die Reihenfolge jedoch einem bestimmten Zweck.
Das Erzählgerät basiert auf Charakteren, einer bestimmten Zeit und einem Raum, die üblicherweise als Sequenz bezeichnet werden. Die Menge dieser Sequenzen wird gemeinhin als Episode bezeichnet.
Einige narrative Formen: Epos, Roman, Kurzgeschichte.
Einige kleinere Erzählformen sind die Fabel, die Parabel ...
Die Form des Diskurses, die der Erzählung entspricht, wird anstelle der epischen Erzählung bezeichnet.
Das Spanische Theater von 1939 bis zum 20. Jahrhundert
0. Einführung
Das spanische Theater der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde, abgesehen von den Werken von Valle-Inclán und Lorca, von Kritikern negativ aufgenommen. Das Theater ist eine literarische Gattung, die als besonders gilt, da sie die Vertretung durch Schauspieler und die Anwesenheit eines Publikums zur Vollständigkeit benötigt. Diese Bedingungen erklären, warum wir in der Zeit vor dem Bürgerkrieg zwei sehr unterschiedliche dramatische Tendenzen beobachten:
- A. Ein kommerzielles Theater: Gerichtet an ein bürgerliches Publikum, das kaum kritische oder technische Innovationen zuließ. Diese Tendenz dominierte die Theater dieser Zeit.
- B. Ein innovatives Theater: Dieses versuchte, entweder durch seine kritische Stoßrichtung oder durch technische Neuerungen oder beides, eine neue Art von Werk zu schaffen. Dieser Trend war meist ein kommerzieller Misserfolg.
1. Überblick über das Theater des frühen 20. Jahrhunderts
1.1. Die hohe Komödie oder Benaventina
Die ersten Werke von Benavente stehen dem Geist des Modernismus nahe. Ästhetisch war es im Realismus verankert, fern von der Avantgarde, und ideologisch bot es eine oberflächliche Kritik an der Heuchelei und den bürgerlichen Konventionen, jedoch nicht darüber hinaus, was als akzeptabel und modisch galt.
Die Stücke weisen eine gute dramatische Konstruktion und eine sorgfältige Sprache mit großer Spontaneität auf, die umgangssprachliche Ausdrücke und Ressourcen umfasst.
Zu seinen großen theatralischen Produktionen gehören drei Werke: Intereses creados, Señora ama und La malcasada.
Martínez Sierra war ein Anhänger der Komödie Benaventinas.
1.2. Das poetische Drama
Anfangs gab es den Versuch, das Drama durch die Annäherung an die Lyrik zu einem lyrischen Drama zu machen. Im Laufe der Zeit integrierte es sich als soziale Modeerscheinung.
Ein historisches Theater im reinsten traditionellen Stil triumphiert. Es greift Fragen der nationalen Geschichte auf und verwendet einen wirkungsvollen, rhetorischen Versklang. Der Hauptautor dieser Strömung ist Eduardo Marquina: Las hijas del Cid, Doña María la Brava und El Gran Capitán sind seine bedeutendsten Werke; auch die Brüder Machado sind hervorzuheben.
1.3. Das humorvolle Drama
Die Komödie des Jahrhunderts behandelt oberflächliche Themen, die einfach zu lösen sind. Sie präsentiert volkstümliche und authentische Charaktere, die durch ihre Sprache amüsant sind.
Arnicho sticht durch das Schreiben von Skizzen und bizarren Komödien hervor, wobei La señorita de Trevélez als sein berühmtestes Werk gilt.
Auch die Brüder Álvarez Quintero werden mit Las de Caín hervorgehoben.
Muñoz Seca zeigt sich ebenfalls als Schöpfer des Astracán.
2. Bühnenentwicklung im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts
Diese Autoren etablieren ein Theater, das als Ventil für den Ausdruck ihrer religiösen, existenziellen und sozialen Konflikte dient. Technisch versuchen sie, mit realistischen Darstellungsformen zu brechen, was besonders Ramón del Valle-Inclán hervorhebt.
2.1. Generation von '98 und andere
Sanierungsversuche kamen von Autoren, die sich in anderen Genres etabliert hatten und nun im Theater experimentierten.
- Azorín: Azoríns Werke können dem symbolischen Theater zugeordnet werden. Seine Trilogie La voluntad, L'Avenir und Castilla (oft als Trilogie des Unsichtbaren bezeichnet) ist hervorzuheben.
- Unamuno: Sein Theater ist intellektuell. Zu seinen Werken gehören El otro.
- Jacinto Grau: Sein Theater ist symbolisch. Sein bekanntestes Werk ist El señor de Pigmalión.