Analyse der Szene aus B.B.s Drama "MC" (1938): Dialogstruktur und Brechts Verfremdungseffekt
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Analyse einer Szene aus B.B.s Drama "MC" (1938)
Der folgende Textausschnitt entspricht der . Szene des epischen Dramas "MC" von B.B., das 1938 erschienen ist. Die Szene spielt im Herbst im deutschen Fichtelgebirge.
Gliederung und thematischer Verlauf des Gesprächs
Es geht in dem Gespräch darum, dass... Ausgangspunkt des Gesprächs ist... Vorher... Im weiteren Verlauf der Handlung... Bevor nun wichtige Aspekte der Szene analysiert werden, soll das Gespräch zwischen den Figuren gegliedert werden.
Struktur des Dialogs
- Am Anfang des Gesprächs: ...
- Im ersten Abschnitt: ...
- Im weiteren Verlauf: Es geht dann weiter mit...
- Schließlich: Im letzten Abschnitt...
Charakterisierung des Dialogs
Das Gespräch lässt sich als Dialog charakterisieren. Es handelt sich bei diesem Gespräch um eine zwanglose Unterhaltung oder ein argumentierendes Gespräch. Konkreter Anlass für das Gespräch ist: ... Am Gespräch sind maßgeblich ... beteiligt. Den Dialog führen: ...
Beziehungsdynamik und Kommunikationsziele
Es handelt sich um ein symmetrisches oder komplementäres Beziehungsverhältnis zwischen den Dialogpartnern. Mit dem Gespräch will ... informieren, dass ... Ziel seiner/ihrer Äußerungen ist: ... Dominiert wird das Gespräch von ... (Redeanteile zugunsten von ... verteilt). Aus den Äußerungen lässt sich die Distanz oder Nähe zwischen ... ableiten. Die Beziehung der Figuren zueinander bleibt während des Gesprächs gleich.
Inhaltliche Analyse und sprachliche Mittel
In dem Dialog geht es um die Frage: ... vertritt die Meinung, dass ...; sie belegt ihre These durch folgende Argumente: ... Das Resultat des Dialogs ist der Entschluss / die Erkenntnis: ...
Sprachliche Gestaltung
Der Satzbau ist überwiegend einfach komplex. Die häufige Verwendung von ... macht deutlich, dass ... Zur Betonung seiner Aussageabsichten benutzt er folgende Stilmittel: ... Auffällig wird die Verwendung von ..., wodurch bewirkt wird: ...
Funktion der Szene für das Gesamtwerk
Für das weitere Geschehen ist der Dialog deshalb wichtig, weil: ... Im Gesamtzusammenhang hat die Szene die Funktion, den Leser darüber zu informieren, dass: ...
Besondere Beobachtungen im Dialog
Ein weiterer interessanter Aspekt ist: ... Beachtenswert ist auch: ... Darüber hinaus erkennt man im Dialog: ... Besonders auffällig erscheint zudem: ... In Zeile x wird besonders deutlich, dass ... Wir erkennen seine Gefühle an der Stelle, als er ... Auffällig ist auch seine Aussage zu dat(um) ...
Analyse des eingefügten Liedes
Im Folgenden stimmt ... ein Lied ein. Das Lied besteht aus ... Strophen. Man findet teilweise Enjambements. Ein freies Versmaß, unterbrochen durch ... ein Refrain mit direktem Anspruch des Publikums liegt vor. Das Lied birgt auch Wiederholungen. Es ist formelhaft einfach.
Funktion der Titularien
Das Titularium erscheint vor jedem Bild auf dem Vorhang. Auf diese Weise muss der Zuschauer seine Aufmerksamkeit nicht auf den Handlungsverlauf richten, den er ja nun schon kennt, sondern kann sich aus einer kritischen Distanz heraus mit den thematisierten Problemstellungen auseinandersetzen. Das Interesse wird dabei vom ‚Was‘ auf das ‚Wie‘ gelenkt.
Schlussbetrachtung der Figur MC
Courage ist am Schluss die, die sie bereits am Anfang war, nur ohne Kinder. Doch wenn schon MC nichts gelernt hat aus dem ganzen Elend, dann soll wenigstens das Publikum etwas daraus lernen und sich MC als Beispiel nehmen – als schlechtes.
Die Rolle der Lieder im Drama
Eingefügte Lieder dienen der Funktion: Kommentierens, Informierens, Moralisierens. Sie sind keine Handlungselemente, haben aber trotzdem eine strukturbildende Funktion für das Drama. Sie sind dramatische Auflockerungen und geben dem Stück eine ästhetische Dimension. Sie regen den Zuschauer zur Reflexion an.
Handlungsdurchbrechende und verfremdende Funktion
Die Lieder haben auch eine handlungsdurchbrechende Funktion. Sie heben den dramatischen Ablauf auf und wenden sich an den Zuschauer. Die Lieder stellen in Frage, was die Handlung selbstverständlich und notwendig vorführt. Dieses soll schließlich dazu führen, dass der Zuschauer Einsicht in eine ihm als selbstverständlich und unveränderbar erscheinende Sache erhält und die Verfremdung dient dazu, seine Wahrnehmung dieser Sache zu schärfen. Die Lieder regen deswegen zum Reflektieren an.
Brechts Definition von Verfremdung
Definition
Brechts Definition:
„Einen Vorgang oder einen Charakter verfremden heißt zunächst einfach, dem Vorgang oder dem Charakter das Selbstverständliche, Bekannte, Einleuchtende zu nehmen und über ihn Staunen und Neugierde zu erzeugen.“