Analyse der täglichen Dynamik im Klassenzimmer: Stabilität, Aktivität und Bewertung
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Die unsichtbare Dynamik des Schulalltags
Es ist eine Situation der Akkumulation im Klassenzimmer, was zu viel Aktivität, ständiger Bewertung und einer ungleichen Verteilung der Macht führt.
Stabilität
Physik: Die Zeit, die das Kind in der Schule verbringt, hat eine sehr wichtige psychologische Bedeutung. Über das triste Umfeld der Schule, Termine und Disziplinen hinaus, motiviert alles, was mit dem Klassenzimmer verbunden ist, die Suche nach Ablenkungen und Vergnügungen, wie das Schreiben von Notizen, das Schreiben auf den Tisch oder der Gang zur Toilette alle zwei bis drei Minuten.
Soziales: Im Klassenzimmer zu lernen, zu leben, bedeutet zu lernen, wie man lebt – es ist kein Massenprodukt. Die meisten Aktivitäten führen wir mit oder in Anwesenheit anderer durch. Zudem müssen wir berücksichtigen, dass die Schule ein bewertender Ort ist. Das Problem ist also nicht nur, was wir tun, sondern auch, was andere über unser Tun denken. Die Schüler müssen sich an die ständige Kontrolle durch andere gewöhnen.
Aktivität
Alle im Klassenzimmer durchgeführten Aktionen sind mit dem Zustand der Häufigkeit verbunden. Die Lehre wird durch den Lehrer geleitet, der den Fluss des Dialogs im Klassenzimmer steuert, den genutzten physischen Raum organisiert, dafür sorgt, dass die Zeitpläne eingehalten werden, und zudem der Lieferant von materiellen Ressourcen ist. Diese sind begrenzt und müssen umsichtig verteilt werden, da auf diese Weise Privilegien an die Schüler vergeben werden, die sie verdienen.
Andere alltägliche Aktivitäten sind das häufige Warten (warten, um auf den Hof zu gehen, wenn die Stunde bald vorbei ist, warten, wenn man die Hand hebt, um etwas zu fragen ...).
Pausen sind ebenfalls ein weiterer Aspekt des Lebens im Klassenzimmer, der aus dem Massenzustand resultiert. Das letzte Merkmal ist die soziale Ablenkung, da wenig Zeit für die notwendigen Aktivitäten bleibt, die beginnen, bevor das Interesse geweckt wird, und vorzeitig enden, bevor das Interesse schwindet.
Dies erfordert eine persönliche Anpassung, die Geduld erfordert, um das Gleichgewicht zwischen dem, was man will, und dem, was getan werden muss, zu finden.
Bewertung
Die Bewertungsdynamiken sind in ihrer Komplexität schwer zu beschreiben, aber die grundlegenden Verfahren sind die Prüfungen.
Autorität: Der Lehrer, manchmal die Mitschüler und schließlich die Selbstbewertung, die keine externe Intervention durch einen Richter erfährt.
Kommunikation: Die Aufgabe, vor der die Bewertung nicht nur die Schüler, sondern auch Lehrer und Schulbehörden betrifft. Die positiven Urteile werden im Klassenzimmer verkündet, aber die negativen Urteile werden eher vermieden, indem sie nicht öffentlich gemacht werden, um Beschwerden zu verringern. Trotzdem müssen die Schüler lernen, sich anzupassen, d. h. sich so zu verhalten, dass sie Lob erhalten und gleichzeitig die Strafe verringern, um die Zustimmung des Lehrers und der Kollegen zu gewinnen.
Peers (Freunde): Es werden verschiedene Aspekte der institutionellen Anpassung, der persönlichen Qualitäten und des akademischen Inhalts bewertet.
Ungleiche Verteilung der Macht
Die Regeln sind die wichtigste soziale Struktur der Klasse. Kinder sind es von zu Hause gewohnt, dass Eltern ihnen verbieten, was sie nicht tun dürfen, aber in der Schule wird ihnen auch etwas befohlen, und das Kind muss gehorchen. Dies fördert die Unterwerfung und die Annahme oder das Verbergen von nicht korrektem Verhalten.
Versteckter Lehrplan
All das oben Genannte führt zu einer Reihe von Lernerfahrungen, die für das Überleben im Klassenkontext entscheidend sind: Warten lernen, geduldig sein, Autorität akzeptieren, Betrügen, Lügen, sich an Normen halten, sich angemessen verhalten, Lob suchen und Tadel vermeiden ... all das ist der versteckte Lehrplan, der Prozess der Sozialisation.