Analyse: Täuschung der Mächtigen im Meinungsjournalismus
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Analyse der Macht und Täuschung
Reflexion über die Strategien der Mächtigen
In diesem Artikel reflektiert die Autorin über die Täuschungen, denen Menschen ausgesetzt sind, wenn sie von den Mächtigen gefangen gehalten werden. Sie thematisiert deren Gewohnheit, die Wahrheit zu verbergen und in Schweigen zu verfallen, wenn Erklärungen gefordert werden.
Struktur und Argumentation des Textes
Der Text ist ein einziger, induktiver Absatz, der die Form einer Forderung annimmt. Bereits im ersten Satz stellt die Autorin einen Sonderfall (die Studie „Matas“) vor, um darauf aufbauend die Wahnvorstellungen der Mächtigen gegenüber der Bevölkerung zu entwickeln.
Sprachliche Merkmale des Meinungsjournalismus
Der Text weist sprachliche Besonderheiten auf, die den Anforderungen des Meinungsjournalismus (Kolumne oder Op-Ed) entsprechen:
Subjektivität und Leserbeteiligung
- Persönliche Ansicht: Die Subjektivität wird durch sprachliche Besonderheiten deutlich, insbesondere durch die Verwendung der ersten Person Plural (z. B. „Sorry“, „Ignorieren“, „uns Aufenthalt“, „die uns bezahlt“), mit der Absicht, die Leser aktiv einzubeziehen.
- Ironische Konnotation: Die Autorin verwendet Wörter mit ironischem Sinn, um ihre Ansichten subtil zu kennzeichnen, ohne sie zu explizit zu machen. Beispiele hierfür sind: „zwischen Garnelen und Shrimps wäre, jede Aussage über Themen, die so nah“ oder „arme Märtyrer Versuchung Jugendliche ohne Skrupel“.
Stilistische Freiheit und Rhetorische Mittel
Die Freiheit der Meinungsäußerung zeigt sich in der Mischung verschiedener Sprachebenen:
- Religiöse Sprache: Ausdrücke wie „Verwirrung“ oder „betäubt“.
- Umgangssprache: Begriffe wie „böse“, „Ziehen Sie den Teppich“, „zwischen Garnelen und Shrimps“ oder „Stein waren wir...“.
Die Autorin verwendet zudem literarische Stilmittel:
- Parallelität: „... fühlte ratlos und wütend zu sehen, dass ein strafrechtliches ihn für einen Dummkopf. 'S Fassungslosigkeit und Wut des Richters ...“
- Asyndeton: „Haben sie euch geben, was fragen, sollten Sie vielleicht.“
Textsorte und Intention
Es handelt sich um einen erklärend-argumentativen Text, genauer gesagt um eine Kolumne (Stellungnahme) in Form eines Zeitungsartikels. Die Autorin präsentiert Fakten, kommentiert diese und legt ihre Meinung dar.
Sie verteidigt ihre These, indem sie aktuelle Realitäten thematisiert und Argumente anführt. Durch die konsequente Verwendung der ersten Person Plural versucht die Autorin, den Leser ideologisch zu orientieren und in die Argumentation einzubeziehen.
Zusammenfassung der Kernthematik
Der Text behandelt die Täuschungen, denen die Bevölkerung durch die Mächtigen ausgesetzt ist. Diese lenken mit ihren Erklärungen von der wahren Sachlage ab, verfallen in Schweigen, wenn sie zur Rede gestellt werden, und werden in die Enge getrieben, um ihre wirtschaftliche und politische Macht aufrechtzuerhalten.