Analyse von Zarzuela, Impressionismus und Flamenco-Stilen

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La Verbena de la Paloma – Tomás Bretón

Rhythmus: Binär. Takt: 2/4. Tempo: Langsame Habanera.

Anmerkungen: Orchestrale Begleitung mit rhythmischem Charakter. Der beliebte Habanera-Rhythmus und die Melodie sind überwiegend auf Notizen aufgebaut, die in einer Skala springen. Es hat einen populär-platzierten Charakter mit silbischer Textgestaltung und effektiver Ausgestaltung der Melodik. Der Vorwurf ist „eifersüchtig“; es ist die erste Melodie, die im Zwischenspiel der Zarzuela erscheint.

Textur und Klangfarbe

Textur: Begleitete Melodie (Melodia acompañada). Das Werk steht in D-Dur und wird durch die schrittweise Einbeziehung des Fagott-Timbres intensiviert. Stimmen: Begleitet vom Orchester. Es gibt eine Präsenz der Pauke (Hype) und einen Dialog zwischen Oboe und Flöte.

Form und Genre

Form: Zarzuela-Duo. Es soll der Aufgabe dienen, das dramatische Dialogstück hervorzuheben, welches das Highlight der Zarzuela ist. Genre: Musiktheater, Zarzuela, lyrische Komödie. Künstlerische Periode: Nationalismus. Chronologie: 1894 (19. Jahrhundert).

Titel: ¿Dónde vas con mantón de Manila? (La Verbena de la Paloma). Autor: Tomás Bretón.

Prélude à l'après-midi d'un faune – Claude Debussy

Tempo: Mehrere ternäre Unterteilungen. Takt: 9/8, 12/8. Tempo: Sehr moderato.

Anmerkungen: Es soll eine Unschärfe geschaffen werden, um eine traumhafte Atmosphäre zu erzeugen. Hierfür werden Gruppen verwendet. Das Timing ist in diesem Stück ein weniger wichtiges Element.

Melodik und Textur

Melodie: Abwechslungsreiche Sets, bei denen Tonschritte überwiegen. Die Flöte ist eines der wesentlichen Elemente; das erste Thema ist süß und expressiv, chromatisch und schafft eine diffuse Atmosphäre. Das zweite große Thema, gespielt von der Oboe, ist diatonisch und führt zum Höhepunkt.

Textur: Verschiedene Arten, vorwiegend luftig, um unterschiedliche Atmosphären in einer Abfolge von Momenten zu kreieren. Akkorde werden mit unterschiedlicher Funktionalität genutzt. Es ist ein klassischer Flügel der modernen Musik; die harmonische Sprache war revolutionär mit erstaunlichen Harmonien, denen das Hauptthema unterworfen ist.

Orchestrierung und Form

Klangfarbe (Timbre): Typisch impressionistische Orchestrierung:

  • 3 Flöten, Englischhorn, 2 Fagotte
  • 2 Klarinetten, 2 Oboen, 4 Hörner
  • Antike Zimbeln, 2 Harfen und Streicher

Form: Freies Vorspiel auf einem Leitmotiv. Der Eindruck wird durch eine Folge verstreuter Abschnitte gesetzt. Der zweite Teil hat eine dreigliedrige ABA-Struktur. Der Charakter ist programmatisch; es werden die Wünsche und Träume eines Fauns in der Nachmittagshitze ausgedrückt. Debussy konzipierte das Projekt ursprünglich als Triptychon, beschränkte sich letztlich aber auf das Präludium.

Genre: Instrumentale Programmmusik. Künstlerische Periode: Impressionismus. Chronologie: Ende des 19. Jahrhunderts. Titel: Prélude à l'après-midi d'un faune. Autor: Claude Debussy.

Palo Flamenco: Die traditionellen Stile

Ein Palo Flamenco ist bekannt als ein „Stock“ bzw. eine der traditionellen Sorten des Flamenco. Die Gesangsstile können nach verschiedenen Kriterien klassifiziert werden:

  • Nach ihrem Metrum (Compás): Binär, Ternär (wie Taranta) oder polyrhythmisch.
  • Nach dem musikalischen Ursprung: Zum Beispiel der „Fandango“, abgeleitet aus Versen und Liedern des 18. Jahrhunderts.
  • Nach ihrer geografischen Herkunft.
  • Nach ihrer „Jondura“ (Tiefe), ihrem festlichen Charakter usw.

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