Anatomie und Physiologie: Knochenstruktur, Gelenke und Aufwärmen
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1. Ältere Knochenstruktur: Gewebearten
Zwei Gewebetypen:
- Kompakter Knochen: Starke Kohäsion und dichtes Gewebe, ähnelt der Struktur von Elfenbein.
- Trabekulärer Knochen: Knochengewebe in einer netzartigen Struktur, mit geräumigen, miteinander verbundenen Räumen.
2. Knochenformen
Arten von Knochen:
- Lange Knochen: Sie sind länglich und etwas breiter.
- Kurze Knochen: Sie sind kompakt und solide.
- Flache Knochen: Sie sind dünn und weisen eine erhebliche Ausdehnung auf.
- Unregelmäßige Knochen: Sie sind unregelmäßig geformt.
3. Die Wirbelsäule: Regionale Unterteilung
Die Wirbelsäule ist in 5 Regionen unterteilt:
- Halswirbelsäule (Zervikal)
- Brustwirbelsäule (Dorsal)
- Lendenwirbelsäule (Lumbär)
- Kreuzbein (Sakral)
- Steißbein (Kokzygeal)
4. Gelenktypen und Grundcharakteristik
- Synarthrose: Unbewegliche Artikulation, die Gelenke sind fixiert.
- Amphiarthrose: Artikulation mit geringer Mobilität, die Gelenke sind durch Bänder, Knorpel (Synchondrose) oder flache Oberflächen verbunden.
- Diarthrose (Synovialgelenk): Gelenk mit großer Mobilität.
5. Begrenzung der Gelenkbewegungen
Limitierende Faktoren:
- Spannung der Bänder.
- Spannung der Antagonisten.
- Kollision der Weichteile.
- Zusammenstoß der Knochenblöcke.
6. Hauptgelenke
- Schultergelenk
- Ellbogengelenk
- Handgelenk
- Hüftgelenk
- Kniegelenk
- Sprunggelenk und Fußgelenk
7. Was ist Aufwärmen?
Definition:
Das Aufwärmen ist eine Reihe von allgemeinen und spezifischen körperlichen Aktivitäten, die vor jeder körperlichen Anstrengung durchgeführt werden, um Organe und Systeme auf eine optimale Leistung vorzubereiten.
8. Unterschiede zwischen allgemeinem und spezifischem Aufwärmen
- Allgemeines Aufwärmen: Erste Phase des Aufwärmens, zielt darauf ab, die großen Muskelgruppen und großen Gelenke zu mobilisieren.
- Spezifisches Aufwärmen: Folgt dem allgemeinen Teil und stimmt das neuromuskuläre System durch Bewegungen ab, die mit den auszuführenden Fähigkeiten verbunden sind.
9. Grundlegende Merkmale eines Aufwärmens
Das Aufwärmen muss sein:
- Ausgedehnt: Verursacht mehr Steifigkeit der Muskulatur.
- Progressiv: Beginnt langsam und steigert sich bis zum eigenen Tempo des Aufwärmens.
- Generell: Ein Teil jeder körperlichen Aktivität.
- Adaptiv: Die Übungen müssen für die durchzuführende körperliche Aktivität angemessen sein.
- Dauer: Zwischen 10 und 30 Minuten.
- Herzfrequenz: Zwischen 90 und 120 Schlägen pro Minute (p/m).
10. Auswirkungen des Aufwärmens auf das Herz-Kreislauf-System
- Herzfrequenz steigt.
- Blutdruck erhöht sich.
- Blutvolumen im Umlauf steigt.
11. Auswirkungen des Aufwärmens auf psychische Aspekte
- Verbesserte visuelle Aufmerksamkeit und Wahrnehmung.
- Stärkung des Wachzustands.
- Bessere Koordination und Präzision.
- Förderung der Stimmung.
12. Auswirkungen der Aufwärmfunktion
Für den Athleten:
Muss sich auf besondere Merkmale des Sports konzentrieren.
- Temperatur: Wenn die Außentemperatur niedrig ist, ist das Aufwärmen weniger effektiv.
- Sportart: Es muss die Körperteile unterstützen, die bei der ausgeübten Aktivität am meisten beteiligt sind.