Anatomie und Physiologie der Sinnesorgane und Rezeptoren

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Das Auge: Anatomie und Sehmechanismus

Anatomische Schichten des Auges

  • Aderhaut (Choroidea): Die Aderhaut ist eine schwarze, vaskuläre Schicht.
  • Netzhaut (Retina): Die Netzhaut ist die innerste Schicht des Auges, in der sich die Photorezeptor-Neuronen befinden. Die Iris bestimmt die Farbe der Pupille.

Photorezeptoren und Sehnerv

Die Axone der Photorezeptoren bilden den Sehnerv, der die Informationen zum Gehirn leitet. Es gibt zwei Arten von Photorezeptoren:

  • Stäbchen: Sind an der Vision beteiligt, wenn die Lichtintensität gering ist (Dämmerungssehen).
  • Zapfen: Sind verantwortlich für das Sehen bei hoher Lichtintensität und für das Farbsehen.

Mechanismus des Sehens

Licht trifft durch die Pupille auf die Linse und bildet auf der Netzhaut ein Bild, das dem realen Bild entspricht, aber invertiert ist. Hier wird das Bild in Nervensignale umgewandelt, die über den Sehnerv zum Gehirn gelangen. Im Gehirn wird das Bild erkannt und verarbeitet.

3. Das Nervensystem

Das Nervensystem besteht aus dem Zentralen Nervensystem (ZNS) und dem Peripheren Nervensystem (PNS).

2. Rezeptoren: Spezialisierte Sinneszellen

Rezeptoren sind spezialisierte Zellen, die Reize (Stimuli) erkennen. Die Rezeptoren zur Stimuluserkennung können nach ihrer Art klassifiziert werden:

  • Thermorezeptoren: Erkennen Änderungen der Temperatur.
  • Chemorezeptoren: Empfindlich gegenüber Chemikalien.
  • Mechanorezeptoren: Nehmen Druck wahr.
  • Photorezeptoren: Sind empfindlich gegenüber Licht.

Klassifizierung nach Lage

  • Interne Rezeptoren (Interozeptoren): Ermitteln Veränderungen im Inneren des Organismus.
  • Externe Rezeptoren (Exterozeptoren): Liefern Informationen über die uns umgebende Umwelt (die fünf Sinne).

Die Fünf Sinne

2.1 Tastsinn

Der Tastsinn wird in der Haut wahrgenommen. Er umfasst Empfindungen, da hier Thermo- und Mechanorezeptoren vorhanden sind.

2.2 Geruchssinn

Der Geruchssinn befindet sich in der oberen Nasenschleimhaut. Diese Neuronen sind mit dem olfaktorischen Nerv verbunden, der die Informationen zum olfaktorischen Bereich der Großhirnrinde leitet.

2.3 Geschmackssinn

Der Geschmackssinn erkennt Chemikalien in Lebensmitteln mithilfe von Chemorezeptoren, die sich auf der Zunge befinden. Es existieren vier verschiedene Arten von Chemorezeptoren, die auf die vier Grundgeschmacksrichtungen reagieren: sauer, bitter, salzig und süß.

Die Verteilung dieser Rezeptoren auf der Zunge ist in Bereichen angeordnet, in denen eine Art gegenüber anderen dominiert. Die Stimulation der Rezeptoren ist sehr wichtig für die Verdauung, da sie bei Aktivierung die Produktion von Magensäften auslöst.

Der Geschmack von Speisen (beim Kochen und Kühlen) wird durch mehrere Sinne erkannt: Geruch, Geschmack und Tastsinn. Die Zunge erkennt die vier Grundgeschmäcker. Der Geruchssinn nimmt flüchtige Stoffe auf, die beim Kauen freigesetzt werden. Das System leitet all diese Informationen, einschließlich des Geschmacks der Speisen, an das Zentrale Nervensystem weiter.

2.4 Das Ohr (Gehörsinn)

Das Ohr besteht aus folgenden Teilen:

  1. Äußeres Ohr: Besteht aus der Ohrmuschel und dem Gehörgang, der am Trommelfell endet.
  2. Mittelohr: Gebildet durch eine Kette der Gehörknöchelchen und der Eustachischen Röhre.
  3. Innenohr: Steht über das ovale Fenster in Verbindung mit dem Mittelohr. Es besitzt eine sehr komplexe Struktur, bestehend aus einem gewickelten Rohr, der Schnecke (Cochlea).

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