Anpassungstheorien im Sport
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Theorien der Anpassung
Die Überkompensation ist ein zentraler Begriff in den Anpassungstheorien.
Belastungs- und Erholungsphasen
- Die Belastungsphasen-Theorie besagt, dass eine unzureichende Belastung zu Übertraining führen kann.
- Ohne einen Wechsel zwischen Arbeit und Erholung kann es zu Problemen kommen (siehe Selyes Stressmodell).
Arndt-Schulz-Gesetz
Das Arndt-Schulz-Gesetz (oder Gesetz der biologischen Reizstärke) basiert auf dem Prinzip, dass jeder Athlet eine individuelle Reizschwelle hat:
- Reize unterhalb der Schwelle sind nicht trainingswirksam.
- Sehr starke Reize, die die Schwelle überschreiten, aber nicht die maximale Toleranz, können zu Anpassungserscheinungen führen.
- Wiederholte, zu starke Reize können zu einem Überkompensationszustand führen.
Allgemeines Anpassungssyndrom (AAS)
Das "Allgemeine Anpassungssyndrom" (AAS) nach Selye beschreibt die adaptive Reaktion des Organismus auf Bedrohungen oder biologischen Stress. Es besteht aus folgenden Phasen:
- Alarmphase
- Widerstandsphase
- Erschöpfungsphase (oder Anpassung, die bei positiver Entwicklung zur Superkompensation führt)
Phasen der organischen Anpassung
Die Anpassung an körperliche Belastung erfolgt in vier Phasen:
Eingangsphase:
- Beginnt mit der Aktivität nach dem Schlaf.
- Heterostase (Ungleichgewicht) tritt auf, da nicht alle Funktionen gleichzeitig starten.
- Anaerobe Prozesse überwiegen aufgrund unzureichender Sauerstoffversorgung.
- Neutral: Vor der Stabilisierungsphase, reduzierte Leistungsfähigkeit.
- Zweite Luft: Der Körper reguliert die Funktionen effizienter (Kreislauf, Atmung, Muskulatur).
Stabilisierungsphase:
- Vorwiegend aerobe Prozesse.
- Systeme erreichen einen stabilen Zustand.
Ermüdungsphase:
- Resultiert aus Erschöpfung und Anhäufung von Milchsäure.
- Aerobe Kapazität wird überschritten.
Erholungsphase:
- Beginnt nach Beendigung der Übung.
- Regeneration und zelluläres Rebalancing finden statt.
Was ist Anpassung?
Anpassung ist der Prozess, durch den sich der Mensch an natürliche Lebensbedingungen, Arbeit usw. anpasst. Dies führt zu morphologischen und funktionellen Verbesserungen des Körpers und einer möglichen Zunahme der vitalen und unspezifischen Funktionen.
Es ist die Fähigkeit von Lebewesen, ein konstantes Gleichgewicht ihrer Funktionen aufrechtzuerhalten, dank funktioneller Veränderungen in Organen und Systemen als Reaktion auf Reize.
Arten von Übungen
(Dieser Abschnitt benötigt weitere Informationen, um ihn korrekt zu formatieren. Bitte geben Sie Details zu den Arten von Übungen an, z. B. "zentrische und konzentrische Übungen".)
Anpassungsphasen
- Stresslevel oder Reizlevel: Die Spannung, die der Körper produziert, wenn er einem Reiz ausgesetzt wird.
- Tendenz zum Gleichgewicht (Homöostase): Das dynamische Gleichgewicht zwischen den Prozessen, die zur Aufrechterhaltung eines biologischen Systems führen. Wenn ein Reiz das organische Gleichgewicht stört (Heterostase).
- Effektivität des Trainings: Die Veränderungen, die im Körper auftreten und das Ergebnis des Trainingsprozesses sind.