Antibiotika, Krankheiten und medizinische Fortschritte
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Antibiotika
Antibiotika sind Medikamente, die zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt werden. Beispiele sind:
- Penicillin
- Aminoglykoside
- Cephalosporine
- Chloramphenicol
Resistente Bakterien
Der unnötige Einsatz von Antibiotika begünstigt die Entstehung resistenter Bakterien. Antibiotika töten keine Viren ab. Die Entstehung von Antibiotikaresistenzen ist nicht nur auf die klinische Verabreichung beim Menschen zurückzuführen, sondern auch auf den massiven Einsatz von Antibiotika in der Veterinärmedizin, Tierzucht usw. Bakterien, die widerstandsfähig werden, sind Organismen, die eine unterschiedliche Genetik aufweisen.
Krankheiten
AIDS-Virus
Das AIDS-Virus (HIV) ist ein RNA-Virus. Es zerstört das Immunsystem, das den Körper schützen soll. Es befindet sich in Körperflüssigkeiten und kann durch sexuelle Beziehungen oder verunreinigte Spritzen, Rasierklingen usw. eindringen. Es wird nicht durch Berühren, Küssen oder Mückenstiche übertragen. Es gibt keine Heilung, kann aber mit Medikamenten behandelt werden, sodass die Krankheit chronisch wird.
Pandemien
Mikroben kennen keine Grenzen. Ein neuer Ausbruch von Infektionskrankheiten breitet sich leicht aus. Wenn eine Krankheit geografische Hindernisse überwindet, spricht man von einer Pandemie. Pandemien und Epidemien können plötzlich auftreten und offenbaren oft Schwächen und Einschränkungen in den Gesundheitssystemen.
Krebs
Krebs entsteht, wenn sich normale Körperzellen unkontrolliert vermehren und sich nicht spezialisieren. Sie bilden dann einen bösartigen Tumor im Gewebe. Der Tumor breitet sich über den Organismus aus (Metastasierung) und gelangt in die Blutgefäße und das Lymphsystem.
Krebsbehandlung
- Chirurgie: Entfernung des Tumors durch chirurgische Eingriffe. Wichtig bei Gebärmutter- und Lungenkrebs.
- Strahlentherapie: Anwendung konzentrierter Strahlendosen zur Zerstörung des Tumors.
- Chemotherapie: Medikamente (Zytostatika) greifen Krebszellen an, verändern deren Zellteilung und zerstören sie. Zytotoxische Wirkungen beschränken sich nicht nur auf bösartiges Gewebe, sondern betreffen auch Haut, Schleimhäute, Knochen usw.
Herzkrankheit
Herzkrankheiten werden hauptsächlich durch unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel, übermäßige Anstrengung und Tabakkonsum verursacht. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße. Herzinfarkte und Schlaganfälle sind die schwerwiegendsten Folgen. Fortschritte in Chirurgie und Pharmakologie ermöglichen die Behandlung von Herzklappenerkrankungen. Herzklappen, die den Blutfluss regulieren, können durch künstliche Klappen (Kunststoff, Metall oder tierisches Gewebe) ersetzt werden. Bei verstopften Arterien können Bypässe gelegt werden (Überbrückung des geschädigten Bereichs mit einem gesunden Blutgefäß). Bei verengten Arterien kann eine Angioplastie durchgeführt werden (Einführung eines Ballonkatheters, der an der verengten Stelle aufgeblasen wird).
Geistige Erkrankungen: Alzheimer
Alzheimer ist eine Form von Demenz, die mit Gedächtnisverlust einhergeht. Risikofaktoren sind genetische Veranlagung und fetale Fehlbildungen während der Schwangerschaft (Infektionen, Unterernährung, Blei, Drogenkonsum).
Medizinische Bildgebung
Röntgenstrahlen (X-Rays)
Röntgenstrahlen können dichte Gewebe wie Haut, Fett und Muskeln durchdringen. In Kombination mit der Verarbeitungskapazität von Computern entstanden die Computertomographie (CT), die Bilder von Körperabschnitten erzeugt und anatomische Anomalien ohne Gewebeeingriff nachweist.
Magnetresonanztomographie (MRT/NMR)
Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch bekannt als Kernspinresonanz (NMR), liefert detaillierte Bilder von Körperteilen. Der Patient wird einem starken Magnetfeld ausgesetzt, das mit den Kernen der Wasserstoffatome in allen Geweben interagiert.
Thermografiekammer
Die Thermografiekammer ist nützlich, um Tumore zu erkennen. Sie erfasst Temperaturunterschiede im Körper. Tumore, als Bereiche mit abnormalem Wachstum, erscheinen wärmer.
Knochendichtemessung
Die Knochendichtemessung ist eine medizinische Technik, die geringe Röntgendosen verwendet, um die Knochendichte zu bestimmen. Je geringer die Dichte, desto größer die Frakturgefahr.