Antike griechische Geschichte: Kulturen, Epochen und Expansion
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1. Relief und Lebensweise der frühen Griechen
Zu Beginn des 2. Jahrtausends siedelten die Griechen in Mitteleuropa, drangen dann auf die Balkanhalbinsel und nach Griechenland vor. Das Land war geprägt von Gebirgen, Tälern und Küstengebieten mit mediterranem Klima. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen suchten sie Schutz in den Küstengebieten. Ende des zweiten Jahrtausends erreichten die Dorer Griechenland, was zu einer weiteren Migration führte.
Räumliche Streuung der griechischen Gebiete
Wir teilen die Gebiete in vier Bereiche:
- Griechenland Festland: Regionen wie Thessalien in der Mitte und der Peloponnes im Süden, wo die Stadt Sparta lag.
- Griechenland-Inseln: Bekannt für ihre Kultur, zum Beispiel die Insel Kreta.
- Kleinasien (Asia Minor): Das Gebiet der heutigen Türkei, das durch die Auswanderung der Griechen besiedelt wurde.
- Griechische Kolonien: Kolonien, die sich rund um das Ägäische Meer und das Mittelmeer ausbreiteten. Die wichtigsten Handelspartner waren die Griechen selbst.
Minoische Kultur (2000–1400 v. Chr.)
Diese bedeutende Kultur entwickelte sich auf der Insel Kreta. Sie beherrschten die Schrift und errichteten sehr luxuriöse Paläste.
Mykenische Kultur (1600–1100 v. Chr.)
Diese Kultur übernahm die minoische Schrift und entwickelte eine archaische Form der Schrift, die später zur klassischen griechischen Schrift führte. Die Mykener eroberten auch Troja.
Dorische Zivilisation (1100–800 v. Chr.)
Die Zivilisation der Dorer entwickelte sich in Hellas inmitten einer chaotischen Situation, was zu einer Verarmung ihrer Kultur führte.
Archaische Zeit (800–496 v. Chr.)
Sozio-politische Veränderung
Es etablierte sich die Polis als Stadtstaat. Es entstand die Klasse der Kaufleute und Handwerker.
Handels-, Industrie- und Kulturzentrum
Der Handel begann mit Gütern wie Wein. Der Transport erfolgte in Keramikbehältern. Es wurde eine neue, leichtere Schrift eingeführt.
Kolonisation
Dies war die Zeit der großen griechischen Kolonien. Aufgrund von Bevölkerungswachstum und Landmangel kam es zu verstärkter Kolonisation.
Aufstieg der Poleis
Athen und Sparta begannen, sich von anderen Poleis abzuheben und entwickelten Lebensstile, die einander entgegengesetzt waren.
Klassische Periode (496–336 v. Chr.)
Diese Epoche ist gekennzeichnet durch:
- Die Perserkriege: Die Perser fielen in das griechische Festland ein. Die Kolonisation wurde hauptsächlich von Athen und Sparta vorangetrieben, insbesondere in den Schlachten von Marathon.
- Apogäum Athens und der Demokratie: Während der Zeit des Perikles erreichten die athenische Demokratie sowie die wirtschaftliche und kulturelle Blüte ihren Höhepunkt.
- Der Peloponnesische Krieg: Dieser Krieg fand zwischen Sparta und Athen statt (431–404 v. Chr.). Athen wurde besiegt, und Perikles starb in dieser Zeit. Philipp von Makedonien nutzte diese Schwäche und drang gegen Ende dieser Periode in die griechischen Poleis ein.