Arbeitsbedingungen und Gesundheit: Theoretische Perspektiven

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Fordismus als technologisches Paradigma

Der Fordismus als technologisches Paradigma ist für die Gesellschaft der Vollbeschäftigung und die Krise des Wohlfahrtsstaates erschöpft. Derzeit gibt es kein hegemoniales technologisches Paradigma, sondern verschiedene Formen der Arbeitsorganisation. Darüber hinaus bedeuten die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse in einem Kontext struktureller Arbeitslosigkeit und informeller Wirtschaft neue Risiken für die Gesundheit der Arbeitnehmer.

In diesem Kontext der Verletzlichkeit sind arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken mit folgenden Faktoren verbunden:

  • Unsicherheit über die Zukunft
  • Antriebslosigkeit
  • Nervosität
  • Mangelndes Vertrauen
  • Gefühl der Unzulänglichkeit
  • Mangelnder Schutz

Theoretische Beiträge zur Analyse der Arbeitsbedingungen und ihrer Auswirkungen auf die Gesundheit

Die Perspektive des Faktors Mensch

Diese Perspektive ist als menschliches Verschulden zu verstehen, da sie auf einem übermäßigen Vertrauen in Wissenschaft und Technologie beruht. Es ist besser, sich auf die Untersuchung der spezifischen Arbeitssituationen zu konzentrieren, um das tatsächliche Verhalten der Mitarbeiter zu analysieren.

Die Stressperspektive

Hierbei hängt die Sichtweise von mehreren Faktoren ab, wie der Art der Arbeit, dem organisatorischen Rahmen sowie der Qualität und Art der Arbeit.

Die Perspektive der kognitiven Ergonomie

Ihr Schwerpunkt liegt auf der Verarbeitung und Übermittlung von Informationen. Es wird davon ausgegangen, dass der Mensch Informationen aus der Umwelt verarbeitet und ihnen Bedeutungen zuweist, wobei seine Kapazität begrenzt ist.

Psychodynamik der Arbeit

Die Arbeit wird als die Tätigkeit definiert, die Männer und Frauen ausführen, um das zu bewältigen, was von der Organisation nicht gefordert wird. Es gibt einen Wandel hin zu einer Perspektive der Normalität im Denken. Der Schwerpunkt liegt auf dem Normalen, nicht auf dem Wahnsinn. Es wird vorgeschlagen, dass das Individuum mit der Rationalität der Objekte konfrontiert ist. Die subjektive und soziale Gesundheit ist auch ein Produkt der tatsächlichen Arbeitsorganisation und der gesellschaftlichen Verhältnisse. Es handelt sich um eine Verpflichtung, die aufgebaut wird, weshalb die Prozesse analysiert werden, die die intersubjektive soziale Bewältigung der audiovisuellen Arbeit ermöglichen.

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