Arbeitsrecht und ideologische Grundlagen des Franquismus

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Arbeitsrecht und Gewerkschaften

Das Arbeitsrecht ist jener Bereich, in dem alle spanischen Gewerkschaften vertikal organisiert sind und ein Streik als Verbrechen gegen den Staat definiert wird. Frauen sind in diesem System von allem befreit. Es wurden vertikale Beziehungen zwischen der Armee und der Gewerkschaftsorganisation der Autarkie etabliert; diese bestanden in der Organisation der Werktätigen und in der Autarkie zusammen mit deren Führern.

E-Referendum und Gesetzgebung

E-Referendum L. Dieses Gesetz ermächtigt den Staatsleiter Spaniens, ein Referendum unter allen über 21-Jährigen zu veranlassen, um über von den Gerichten vorbereitete Gesetzesvorlagen abstimmen zu lassen. Hinsichtlich der Autarkie besteht eine Beziehung zum Erbrecht: Die Regelung der Erbfolge bestimmt auch Verpflichtungen und Verfahren, unter anderem die Durchführung von Referenden über bestimmte Gesetze.

Erbrecht und Staatsoberhaupt

Erbrecht. Es legt das politische System nicht als klassische konstitutionelle Monarchie fest; stattdessen entspricht das Staatsoberhaupt dem Titel des Generalissimus. Bei einer Vakanz des Staatsoberhauptes würde ein Regentenrat die Macht übernehmen. Dieses Gesetz war eines der wichtigsten, da dadurch ein möglicher Nachfolger für Franco bestimmt werden konnte, weil Franco bereits älter war.

Ideologische Grundlagen dieser Phase

Die ideologischen Grundlagen dieser Phase lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Organische Demokratie. Ablehnung der Elemente liberaler Demokratie wie allgemeines Wahlrecht, Gründung politischer Parteien und linker Ideologien (z. B. Marxismus, Anarchismus, Kommunismus). In den Cortes wurden die Vertreter nicht durch allgemeines Stimmrecht gewählt, sondern durch sogenannte natürliche oder korporative Vertretung. Mit dem Referendumsgesetz ließ sich darüber hinaus die Gesetzgebung durch Volksabstimmungen durchsetzen.
  • Autoritarismus. Die Armee spielte eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Feindes. Die Cortes hatten keine echte Macht, da sie nur beratende Funktionen erfüllten und keine Exekutivbefugnisse besaßen, um im Regime praktische Maßnahmen durchzuführen.
  • Totalitarismus. Totalitarismus fordert, dass die gesamte Bevölkerung alle Aspekte zum Ausbau des Staates beiträgt, ohne Rücksicht auf abweichende politische Auffassungen. Das Franco-Regime war allerdings nicht vollständig totalitär; es diente eher als Präzedenzfall für Bestrebungen, Spanien zu einen, ohne die grundlegenden sozialen Bindungen und die Einteilung der Menschen in Klassen vollständig aufzulösen. Daher wurde die Autarkie angestrebt.

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