Arbeitsschutz: Fragen & Antworten zu Stress, Müdigkeit und Schadstoffen
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Psychosoziale und physische Belastungen am Arbeitsplatz
15. Müdigkeit: Definition, Symptome und Prävention
Müdigkeit vermindert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit eines Arbeitnehmers.
Symptome von Müdigkeit:
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schlaflosigkeit
- Reizbarkeit und Depression
Prävention:
Innehalten und entsprechende Anpassung der Arbeitsfrequenzen an die Merkmale der Tätigkeit.
16. Arbeitszufriedenheit und Beschwerden
Beschwerden entstehen, wenn die Vergütung, die der Arbeitnehmer erhält, nicht mehr im Verhältnis zu der geleisteten Anstrengung steht.
17. Stress am Arbeitsplatz: Ursachen, Symptome und Folgen
Stress entsteht, wenn die Anforderungen der Arbeitsumgebung die Kapazität des Arbeitnehmers zur Bewältigung übersteigen.
Symptome von Stress:
- Gefühl der Hilflosigkeit
- Angst, Depression
- Aggression und Frustration
Ursachen von Stress:
- Physische Risiken: Temperatur, Lärm
- Psychologische Risiken: Entscheidungsfindung, Überbelastung, Beziehungsaspekte
- Emotionale Risiken: Angst, Schuldgefühle
18. Vorzeitiges Altern: Definition und Ursachen
Vorzeitiges Altern ist ein natürlicher Prozess, der alle lebenden Organismen betrifft und beim Menschen durch die Arbeit beschleunigt werden kann. Es beschreibt die Beschleunigung des normalen Alterungsprozesses.
Präventive Techniken und rechtliche Grundlagen
19. Verschiedene präventive Techniken und ihr Zweck
Die wichtigsten präventiven Techniken umfassen:
- Arbeitssicherheit
- Arbeitsschutz
- Ergonomie
- Arbeitspsychologie
- Arbeitsmedizin
20. Rechtsnormen zur Verhütung von Arbeitsunfällen
Die Rechtsnorm, welche die Verhütung von Arbeitsunfällen und berufsbedingten Gefahren regelt, ist das Gesetz 31/1995 vom 8. November.
21. Allgemeine und spezifische Pflichten der Arbeitgeber
Allgemeine Verpflichtungen:
Gewährleistung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer, Anpassung der Arbeitsbedingungen und Ergreifung aller erforderlichen Maßnahmen.
Spezifische Verpflichtungen:
- Übernahme der Kosten
- Erstellung eines Präventionsplans
- Bereitstellung von Teams für Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
- Information, Anhörung und Beteiligung der Arbeitnehmer
- Notfallmaßnahmen
- Überwachung der Gesundheit
- Dokumentation
- Koordination
- Sensibler kollektiver Schutz
Gefahrenstoffe und Risikofaktoren
1. Definition: Risikofaktor für ständige Gefahr
Ein Risikofaktor ist jeder Zustand, der eine ständige Gefahr für die Gesundheit des Arbeitnehmers darstellt.
2. Was ist ein Schadstoff?
Ein Schadstoff ist eine Energie, eine chemische Substanz oder ein Lebewesen, das schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben kann, wenn es in ausreichender Konzentration in die Arbeitsumgebung gelangt.
3. Eintrittswege von Schadstoffen in den Körper
- Respiratorisch (Atmung)
- Digestiv (Verdauung)
- Dermal (Haut)
- Parental (Über Wunden/Injektion)
4. Wirkungen von Schadstoffen auf den menschlichen Körper
- Reizend
- Erstickend (Asphyxiant)
- Anästhetisch
- Ätzend (Korrosiv)
- Sensibilisierend
- Karzinogen (Krebserregend)
- Mutagen
- Teratogen
- Systemisch
- Pneumokoniotisch (Lungenstaubkrankheit verursachend)
5. Systeme zur Kontrolle chemischer Schadstoffe
Die Kontrollsysteme umfassen:
- Ersatz von Produkten
- Isolierung oder Einhausung des Prozesses
- Prozessmodifikation
- Wartung und Reinigung
- Allgemeine oder örtliche Lüftung
- Alarmsysteme
- Schulung und Information
- Arbeitsplatzrotation oder Schließung
- Persönlicher Schutz (PSA)
6. Biologische Verunreinigungen und biologisches Risiko (Biohazard)
Biologische Verunreinigungen sind lebende Organismen oder biologische Strukturen, die beim Eintritt in den Körper infektiöse oder parasitäre Krankheiten verursachen können.
Biologisches Risiko (Biohazard) bezeichnet die Gefahr von Infektionen, Vergiftungen oder Allergien, die durch verschiedene Mikroorganismen bei der Arbeit verursacht werden können.