Aristoteles: Ethik, Glückseligkeit und die ideale Politeia
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Akzidentelle Veränderungen und Materie
Diese Veränderungen sind erhebliche Veränderungen des Stoffs, der generiert und korrumpiert wird. Materie (auch Bonus): das absolut sicher Unbestimmte. Das Konzept ist dem Bereich des platonischen Demiurgen sehr nah, der empfindliche Objekte in der Welt nach den Modellen der Ideen konfiguriert.
4. Das höchste Gut und die Glückseligkeit (Eudaimonia)
Es gibt viele Ziele, die in einer Kette stehen, aber einige sind wichtiger. Das höchste Gut ist das, was wir um seiner selbst willen anstreben und nicht für andere. Dies ist die Art der Interpretation der Glückseligkeit (Eudaimonia).
Drei Verhältnisse zum Glück:
- Glück = Vergnügen (gemeine Natur).
- Politisches oder öffentliches Leben (Ruhm und Ehre).
- Kontemplatives oder geistiges Wissen.
Aristoteles glaubt, dass die eigene Arbeit des Menschen die Tätigkeit der Seele gemäß der höchsten Exzellenz ist. Die menschliche Exzellenz ist eigentlich geistig, und Glück muss eine Tätigkeit im Einklang damit sein. Dies besteht aus einer Form der geistigen Tätigkeit: der Kontemplation (Theoria).
Aristoteles gibt den Gütern der Seele den Vorzug, um Glück und Erfüllung zu erklären, aber das verhindert keinen platonischen Intellektualismus. Die Distanzierung von äußeren Gütern ist unverzichtbar für das Glück.
Tugend (Arete)
Aristoteles definiert Glück durch die Seele zur Tugend als eine Tätigkeit, die beide Seelenfähigkeiten umfasst. Er unterscheidet die Seele als vernünftig: ein Teil ist mit Vernunft begabt, der andere nicht.
Arten von Tugenden
Intellektuelle Tugenden (Dianoetische Tugenden)
Diese Zustände werden durch Erziehung und Bildung geschaffen. Sie unterscheiden zwei rationale Fähigkeiten:
- Die Fähigkeit für Naturwissenschaften (die notwendige Dinge betrachtet).
- Die Fähigkeit zur Begründung/Beratung (die sich mit dem befasst, was anders sein kann).
Die Klugheit (Phronesis) ist die grundlegende Tugend der aristotelischen Ethik und Politik. Der kluge Mann lenkt sein Handeln nicht automatisch durch die Anwendung einer Reihe von Regeln, sondern ist in der Lage, in einer konkreten Situation zu beurteilen, was falsch oder gut ist.
Ethische Tugenden (Charaktertugenden)
Betrifft den Zustand des Individuums, das die Wahl in einer relativen Mitte trifft, geleitet von einem rationalen Prinzip, so wie es der kluge Mann bestimmen würde.
5. Politische Verfassungen (Politeia)
Es gibt drei Arten von Verfassungen/Politik: Diejenige, deren Leitprinzip das Recht ist, und diejenige, die das gemeinsame Interesse regelt. Theoretisch sollte der beste Zustand monarchisch oder aristokratisch sein, da dort die Verwirklichung der Tugend einfacher ist.
Die aristokratische Republik (Politeia) stellt ein bevorzugtes Gleichgewicht zwischen Oligarchie (Eigentümern) und den armen Bürgern her. Die ideale Republik liegt in der Mitte der Mittelschicht, die den Standard für das aristotelische politische Handeln setzt. Die Verbindung von Freien und Sklaven, Reichen und Armen mit verschiedenen Formen und der Entwicklung des Staates wird nicht als Problem dieser Gruppen betrachtet.
Wirtschaftliche Klassen und Bürgerrechte
Aus wirtschaftlicher Sicht gibt es drei Klassen: Handwerker, Bauern und Kaufleute. Für Aristoteles sollten Landwirte keine Sklaven haben, da zivile Tätigkeit (Bürgerrechte) für ein tugendhaftes Leben notwendig ist.