Aristoteles und die Grundlagen der Metaphysik

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Aristoteles (4. Jh. v. Chr.)

Aristoteles wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. in Athen geboren. Er war ein Schüler Platons und entwickelte eine eigene, gegensätzliche Theorie. Er war Lehrer Alexanders des Großen. Die Reflexion über die Metaphysik beginnt bei Aristoteles. Sie basiert auf der Begründung des Wissens und dem Streben danach, die Gründe für Dinge zu verstehen.

Die Metaphysik

Ursprünglich wurde die Metaphysik auch als erste Philosophie bezeichnet (Aristoteles war der Erste, der diesen Bereich benannte). Sie untersucht die ersten Ursachen und Prinzipien. Später erhielt sie den Namen Metaphysik, da sie über die Physik hinausgeht, also jenseits der Natur.

Primitive Menschen reagierten auf die Existenz der Wirklichkeit durch Mythen. Die ersten Philosophen suchten jedoch nach einer Reaktion auf die reale Existenz von allem durch die Technē (Kunst/Handwerk). Alle Wissenschaften untersuchen spezifische Ursachen und Folgen; die Metaphysik studiert die Ursachen und Prinzipien aller Seienden.

Charakteristika der Metaphysik

  • Schwer: Sie geht über die Sinne hinaus und erfordert Anstrengung, um sie zu erreichen.
  • Sie ist die Grundlage von allem. Alle Wissenschaften und alle Personen hängen von ihr ab.
  • Es besteht eine Hierarchie; sie ist die wissenschaftlichste und philosophischste Disziplin.
  • Sie ist universell und basiert auf den grundlegenden Prinzipien anderer Wissenschaften.
  • Sie ist uneigennützig, rein auf das Wissen um des Wissens willen ausgerichtet. Es gibt keinen unmittelbaren Nutzen.
  • Sie untersucht die einzelne oder allgemeine Ordnung.
  • Das Gute und das Ende sind Gründe, die Aristoteles als zweckmäßig organisiert betrachtet.
  • Letztlich fragt sie: „Wer wissen will, der wisse das Wirkliche: was uns umgibt und warum, was unsere Wirklichkeit ausmacht.“
  • Göttlich: Nur Gott hat Kenntnis der Prinzipien; dies ist der göttliche Ansatz. Der Mensch kann darüber philosophieren, aber nur Gott kennt die Ursachen vollständig.

Analyse des Textes zur Metaphysik des Aristoteles

Die Metaphysik entspringt dem Wunsch zu wissen und zu lernen, nicht einem praktischen Nutzen. Sie ist selbstlos und rein wissenschaftlich-philosophisch.

Aristoteles sagt, dass die Kenntnis der Prinzipien und Ursachen uns eine genaue Erkenntnis verschafft. Dies ist die aristotelische Idee der Wissenschaft: Wissenschaft liegt vor, wenn man die Grundsätze und Ursachen kennt.

Die „souveräne Wissenschaft“

Die „souveräne Wissenschaft“ (Metaphysik) fragt, warum und zu welchem Zweck Dinge geschehen. Sie betrachtet die Ordnung entweder einzeln (für jeden Bereich) oder allgemein (für die gesamte Natur).

Das Endziel ist oft nicht unabhängig von den Zielen anderer Tätigkeiten; es hilft oder trägt dazu bei. Beispiel: Die Bestäubung hilft den Bienen, ist aber nicht deren eigenes Endziel (das Essen ist das Ende).

Ein Grund ist das Endziel. „Es ist zwingend notwendig, dass die theoretische Wissenschaft der Philosophie die ersten Prinzipien und Ursachen untersucht, da eine Ursache das Gute oder das Ende ist.“

Gott und die Prinzipien

Im dritten Absatz wird Theos (Gott) erwähnt. Da Griechenland im 4. Jahrhundert v. Chr. polytheistisch war, verweist dies auf Gott als ein rationales Prinzip, nicht als Gegenstand des Glaubens. Gott wird durch die Idee der Überlegenheit in der Natur verstanden.

Da die Wissenschaft in demselben Absatz als göttlich bezeichnet wird, ist die vollständige Kenntnis der Ursachen und Prinzipien das Erbe Gottes; nur Gott kann dies vollständig besitzen.

Zusammenfassung

Eine der zentralen Fragen des Aristoteles wird sein, die Merkmale der Metaphysik zu bestimmen. Studieren Sie dies gut.

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