Arten von Risiken: Natur, Technik & Prävention

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Arten von Risiken

Nach ihrer Herkunft werden Risiken unterteilt in:

Naturgefahren

Naturgefahren sind Ereignisse, die mit der internen und externen Dynamik der Erde zusammenhängen. Je nach Ursprung können sie sein:

  • Geologisch (endogen): Verbunden mit der inneren Geodynamik (z. B. Vulkane, Erdbeben).
  • Geologisch (exogen): Verbunden mit der äußeren Geodynamik (z. B. Hangbewegungen, Muren).
  • Meteorologisch: Verursacht durch Einwirkungen der Atmosphäre (z. B. Hurrikane, Taifune).
  • Kosmisch: Verursacht durch äußere Einflüsse (z. B. Meteore, Asteroiden).
  • Physikalisch: Z. B. Brände, natürliche Radioaktivität.
  • Biologisch: Risiken durch Organismen.

Technologische Risiken

Technologische Risiken werden direkt oder indirekt durch menschliches Handeln verursacht.

Gemischte Risiken

Gemischte Risiken sind Naturrisiken, die durch menschliches Handeln verstärkt werden.

Prävention und Vorhersage

Prävention

Prävention umfasst alle Maßnahmen, die ergriffen werden können, um die durch ein Risiko ausgelösten Schäden zu mildern, zu verringern oder zu vermeiden.

Vorhersage

Vorhersage bedeutet, das Eintreten eines Phänomens zu antizipieren, z. B. wenn bekannte Wetterbedingungen eine Überschwemmung oder eine Lawine begünstigen könnten.

Endogene Risiken

Dies sind Risiken, die ihren Ursprung im Erdinneren haben.

Vulkane

Vulkane sind der deutlichste Ausdruck der Energiefreisetzung, die durch die Bewegung der lithosphärischen Platten entsteht. Die meisten Vulkane befinden sich an der Küste des Pazifischen Ozeans im sogenannten Pazifischen Feuerring, der Ansammlung der umfangreichsten und aktivsten Vulkane.

Risiken durch Vulkane

Die Risiken im Zusammenhang mit Vulkanen umfassen:

  • Lavaströme, die die Hänge hinabfließen
  • Mehr oder weniger heftig ausgestoßene feste pyroklastische Materialien
  • Vulkanische Aschen
  • Gase

Warnsignale für Ausbrüche

Es ist möglich, einige Anomalien zu erkennen, die einem Ausbruch vorausgehen können. Dazu gehören:

  • Erdbeben zunehmender Stärke und Häufigkeit
  • Auftreten von Rissen
  • Hebung des Bodens
  • Freisetzung von Gasen
  • Magnetische Anomalien
  • Chemische Veränderungen in Fumarolen und heißen Quellen

Erdbeben

Erdbeben sind Erschütterungen der Erdoberfläche, die durch die Freisetzung innerer Energie infolge von Plattenbewegungen, Verwerfungen oder anderen Erschütterungen im Inneren des Planeten verursacht werden.

Arten von Erdbeben

Man unterscheidet zwei Haupttypen:

  • Tektonische Erdbeben: Entstehen durch Brüche, Risse oder Reibung in Gebirgszügen.
  • Vulkanische Erdbeben: Entstehen durch Magmabewegungen in tiefen Bodenschichten oder durch Vulkanausbrüche.

Auswirkungen von Erdbeben

Die Auswirkungen eines Erdbebens hängen von mehreren Faktoren ab:

  • Tiefe des Hypozentrums: Der Ort, an dem das Beben entsteht. Je näher an der Oberfläche, desto größer der Schaden.
  • Entfernung zum Epizentrum: Die Zerstörung hängt von der Distanz zum Punkt an der Oberfläche direkt über dem Hypozentrum ab.
  • Gebäudebeschaffenheit: Art der Gebäude, verwendete Materialien und angewandte präventive Baumaßnahmen beeinflussen das Schadensausmaß.

Diapire

Diapire sind Strukturen, die entstehen, wenn ein Gesteinsmaterial (oft Salz oder Ton) durch darüber liegendes, dichteres Felsmaterial aufsteigt.

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