Atmungsorgane: Erkrankungen und Funktionen

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Lungenventilation

Was ist Lungenventilation?

Die Lungenventilation ist der Prozess, bei dem Luft aus der Atmosphäre in die Lunge gelangt und diese wieder verlässt. Die Ein- und Ausatembewegungen werden durch Volumenänderungen der Lunge verursacht. Diese Volumenänderungen entstehen hauptsächlich durch zwei Arten von Muskeln:

Das Zwerchfell

Das Zwerchfell ist ein Muskel unterhalb der Lunge, der Brust- und Bauchraum trennt. Seine Bewegung nach oben und unten verändert das Volumen des Brustkorbs und somit der Lunge, wodurch die Atmung ermöglicht wird.

Die Intercostalmuskeln

Die Intercostalmuskeln verbinden die Rippen miteinander. Durch ihre Kontraktion und Entspannung bewegen sich die Rippen und verändern so das Lungenvolumen.

Ein- und Ausatmen

Die Lungenventilation besteht aus zwei Bewegungen: der Inspiration (Einatmen) und der Exspiration (Ausatmen).

Erkrankungen der Atemwege

Alle Teile der Atemwege sind in direktem Kontakt mit der Außenwelt und daher anfällig für Krankheiten. Die häufigsten sind Infektionskrankheiten, die durch Viren, Bakterien und andere Mikroorganismen verursacht werden. Es gibt aber auch chronische Krankheiten, die durch ungesunde Gewohnheiten wie Tabakkonsum entstehen.

Häufige Erkrankungen der Atemwege

Bronchitis

Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchien, die durch eine bakterielle Infektion verursacht wird und Atembeschwerden hervorruft. Sie ist durch anhaltenden Schleim und Husten gekennzeichnet. Bei Rauchern kann sie aufgrund der Reizung durch den Tabakrauch chronisch werden. Im fortschreitenden Stadium der Erkrankung hat der Patient zunehmende Schwierigkeiten beim Atmen, Gehen oder körperlicher Betätigung und benötigt möglicherweise regelmäßig zusätzlichen Sauerstoff.

Asthma

Asthma ist eine vorübergehende Verengung der Atemwege, die zu Sauerstoffmangel im Gewebe führt und das Atmen erschwert. Auslöser können Allergien (Pollen, Staub, Umweltverschmutzung usw.), starke körperliche Anstrengung oder Infektionen der Atemwege sein. Zu den Symptomen gehören Husten, Kurzatmigkeit und Atemnot.

Tuberkulose

Tuberkulose ist eine ansteckende Krankheit, die durch ein Bakterium verursacht wird, das das Lungengewebe zerstört. Sie wird von Mensch zu Mensch durch die Luft übertragen. Sie kann auch andere Körperteile wie Gehirn oder Nieren befallen. Unbehandelt kann sie tödlich sein.

Erkältungen und Grippe

Erkältungen und Grippe sind hochansteckende Infektionen der Atemwege, die durch Viren verursacht werden. Es gibt keine Heilmittel für diese Krankheiten, sie klingen nach einigen Tagen von selbst ab. Häufige Symptome sind unter anderem Müdigkeit, Niesen, starke Schleimproduktion und Halsschmerzen. Die Grippe ist eine schwerere Erkrankung als eine Erkältung und wird oft von Muskelschmerzen, Schüttelfrost und Fieber begleitet.

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