Der Aufbau der Erde: Schichten, Vulkane und Landformen
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Die Schichten der Erde
Die Erde ist in drei Hauptebenen unterteilt:
- Kern: Er ist der innerste Teil und wird in zwei Bereiche unterteilt: den inneren Kern und den äußeren Kern.
- Erdmantel: Er umschließt den Kern und ist die dickste Schicht.
- Erdkruste: Sie ist die äußere Schicht der Erde und im Vergleich sehr dünn. Hier treffen die Kontinente und der Meeresboden aufeinander.
Tektonische Platten und Oberflächenformen
In der Erdkruste lassen sich verschiedene Formen des Reliefs unterscheiden: Berge, Täler, Senken und Ebenen.
Tektonische Platten sind große Blöcke, die die Erdkruste bilden. Kontaktzonen von zwei Platten sind Orte mit hoher seismischer Aktivität. Sie führen zu inneren Bewegungen der Erde, wie Erdbeben und Vulkanausbrüchen.
Die Rücken (Mittelozeanische Rücken) sind Unterwasser-Gebirge, die zwei Platten voneinander trennen.
Bestandteile eines Vulkans
- Krater: Die Öffnung am Ende des Schlots, durch die Materialien nach außen gelangen.
- Seitenkamin: Ein kleinerer Schlot an der Seite des Vulkans.
- Hauptkamin: Der Hauptgang, durch den das Magma aufsteigt.
- Vulkankegel: Der Teil des Vulkans, der aus dem ausgeworfenen Material gebildet wird.
- Lavastrom: Geschmolzenes Gestein, das den Hang des Vulkans hinabfließt.
- Magmakammer: Ein Reservoir im Inneren der Erde, das aus flüssigen Materialien besteht.
Wichtige geografische Begriffe
- Kap: Ein Teil der Küste, der weit ins Meer hineinragt.
- Golf: Eine abgerundete Meeresbucht.
- Archipel: Eine Inselgruppe, wie zum Beispiel die Kanaren.
- Halbinsel: Ein Stück Land, das fast vollständig von Wasser umgeben ist, außer an einer Landenge (Isthmus).
- Ebene: Flaches oder nur leicht hügeliges Gelände.
- Hochebene (Plateau): Ein Gelände in der Höhe, das mehr oder weniger flach ist.
- Tal: Eine Vertiefung im Relief, die in der Regel eine längliche Form aufweist.
- Berg: Eine natürliche Erhebung des Bodens.
- Gebirgskette: Eine kontinuierliche Abfolge von Bergen.
- Depression (Senke): Ein tiefer liegender Bereich zwischen Bergen.
Externe Faktoren der Landschaftsgestaltung
Zu den externen Faktoren (exogenen Kräften) gehören Wasser, Wind, Vegetation und der Mensch:
- Das Regenwasser lässt Täler erodieren, trägt Felsen ab und führt dazu, dass Sand abgelagert wird, wodurch Deltas und Ebenen entstehen.
- Regen sickert durch Gesteinsritzen. Wenn das Wasser gefriert oder chemisch reagiert, kann das Gestein aufbrechen oder sich auflösen.
- Wellen und Strömungen sorgen für die Erosion der Küsten und lagern Sand an Stränden und in Golfen ab.
- Der Wind ist ein sehr wichtiger externer Faktor, der Felsen untergräbt und erodiert.
- Die Vegetation trägt dazu bei, Felsen aufzubrechen oder den Boden an Hängen zu fixieren.
- Der Mensch nutzt das Gebiet und verändert dadurch aktiv das Relief.