Die Avantgarde-Bewegungen in der spanischen Literatur

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Die Avantgarde-Bewegungen stellen eine radikale literarische Bewegung dar, die als anterior bezeichnet wird. Sie schlagen eine neue Vorstellung von Kunst und Literatur vor, die tiefgreifende Veränderungen mit sich bringt. Diese Bewegungen sind efimeros (vergänglich). Die Eruption der Moderne in Spanien ist zeitlich sehr begrenzt und fand hauptsächlich zwischen 1914 und 1930 statt, wobei sie eine besondere Sensibilität aufweist. Darüber hinaus ist eine Abkehr vom Realismus und eine Hinwendung zum Antiromantizismus in Europa zu beobachten.

Vier Stufen der Entwicklung der Moderne in Spanien

  1. 1. Stufe (1908-1918): Erste Demonstrationen, inszeniert von Ramón Gómez de la Serna.
  2. 2. Stufe (1918-1925/27): Der Surrealismus tritt auf, und die Jahre des Ultraismus und Creacionismo beginnen.
  3. 3. Stufe (1925/27-1930): Vorherrschaft des Surrealismus, der die Literatur zwischen 1930 und 1936 zur Rehumanisierung führt.
  4. 4. Stufe: Die Avantgarde der Ästhetik steht nicht im Widerspruch zur politischen Avantgarde.

Die Gruppe 27

Die poetische Gruppe 27 wurde 1927 in Sevilla gegründet und feierte das hundertjährige Jubiläum des Todes von Gongora. Diese Gruppe, bekannt als die poetische 27, besteht aus Mitgliedern gleichen Alters, die verschiedene Aspekte in der Gemeinschaft teilen. Zu den Mitgliedern gehören: R. Alberti, F. García Lorca, Jorge Guillén, Dámaso Alonso, Gerardo Diego, Pedro Salinas, Vicente Aleixandre und Luis Cernuda. Obwohl es einige sehr persönliche Wege gibt, bieten die Elemente der Gruppe einen Grad an Identität.

Kulturelle Beteiligung

Die Mitglieder der Gruppe engagieren sich in kulturellen Zusammenkünften und Aktivitäten, die alle in denselben Zeitschriften veröffentlicht werden. Die Anthologie enthält eine signifikante Auswahl dieser Poeten.

Poesie der Nachkriegszeit

In der Nachkriegszeit, geprägt von Freiheit und der harten Realität einer Gesellschaft, die von Armut und Hunger umgeben ist, verpflichtet sich die Poesie einer beschwerlichen Reise zwischen 1939 und 1950. Sie nimmt einen klassizistischen, heroischen und intimen Ton an, der mit der täglichen Realität der Entwurzelten und der Enttäuschung konfrontiert wird. Im Gegensatz dazu spiegelt die Poesie die Wechselfälle des menschlichen Individuums in Zeiten von Angst und Schmerz wider. Sie ist eine existentialistische Poesie, die bald zur sozialen Poesie übergeht und die Einzelnen durch eine fast gewalttätige dialektische Sprache zeigt.

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