Berufliche Grenzen und Emotionen in der Pflege
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Berufliche Grenzen, Emotionen und professionelle Pflege
Die Grenze zwischen den Emotionen, die eine Person haben kann, und der beruflichen Wertentwicklung ist eng miteinander verbunden. Wenn Gefühle die professionelle Arbeit beeinträchtigen, wirkt sich das nachteilig auf die Schwester und den Patienten aus. Die Grenze zwischen guter Betreuung und fachlicher Professionalität ist sehr schmal. Manche Menschen neigen in bestimmten Situationen in der Pflege dazu, diesen Grenzwert zu überschreiten. Professionelle müssen erkennen, was in der Krankenpflege falsch läuft, und deutlich machen, was ihre Rolle ist.
Das Wissen um diesen Unterschied ist für professionelles Pflegepersonal — Krankenschwestern und Krankenpfleger — von großer Bedeutung. Auch wenn der Patient sich nicht bewusst ist, dass diese Emotionen sein Verhalten beeinflussen, müssen die Fachkräfte wissen, wie sie handeln, um die Trennung von Emotionen zu erreichen und das Notwendige zu tun.
In ihrem gesamten Aufgabenbereich ist die berufliche und emotionale Bindung zwischen Pflegekraft und Patient bzw. deren Familien von größter Bedeutung. In verschiedenen Situationen kann die Arbeit der Fachkräfte verschlechtert werden, wenn Gefühle die Situation dominieren. Sie müssen stets die bestmögliche medizinische Versorgung sichern, unabhängig davon, ob es sich um positive oder negative Emotionen handelt. Angehörige der Gesundheitsberufe im Bereich der Pflege müssen ohne Ausnahme Regeln und ethische Normen beachten, damit auf dieser Grundlage ein erfolgreiches Ergebnis erzielt werden kann — nicht nur zugunsten des Pflegepersonals, sondern auch des Patienten.
Die Sensibilität der Krankenschwestern ist für die Genesung der Patienten von entscheidender Bedeutung. Emotionen können zur baldigen Genesung beitragen; dies ist wichtig für die Versorgung und für die Familie sowie weitere beteiligte Personen.
Es hat sich gezeigt, dass positive Emotionen die Genesung unterstützen, da sie die Verbindung zwischen Geist und Körper stärken. Patienten erholen sich oft schneller, wenn sie näher bei ihren Angehörigen sind, weil sie eine bessere Stimmung haben. Positive Gefühle tragen zu einer raschen physischen Erholung bei. Im Gegensatz dazu wirken sich störende, negative Emotionen nachteilig auf die Gesundheit aus: Sie fördern die Verschlechterung bestimmter Erkrankungen und machen das Immunsystem anfälliger.
Hinsichtlich der emotionalen und beruflichen Beziehung zwischen Pflegekraft und Patient ist es äußerst wichtig, alle Situationen zu erkennen, die die ordnungsgemäße Erfüllung der Arbeit beeinträchtigen könnten. Die Fähigkeit, die Qualität der Pflege zu unterscheiden und anzuwenden, ist unerlässlich. Wenn Pflegekräfte das oben Genannte beherzigen, können sie umfassende und reibungslose Pflege bieten.
Empfehlungen für professionelle Pflege
- Grenzen erkennen: Pflegepersonen sollten klare berufliche Grenzen setzen und wahren.
- Emotionen trennen: Gefühle dürfen die fachliche Leistung nicht beeinträchtigen.
- Sensibilität zeigen: Einfühlsames Verhalten fördert die Genesung der Patienten.
- Ethische Standards beachten: Regeln und Normen sind Grundlage erfolgreicher Versorgung.
- Positive Atmosphäre fördern: Nähe zu Angehörigen und positive Stimmung unterstützen die Heilung.
Diese Hinweise sollen helfen, die Balance zwischen beruflichem Handeln und emotionaler Anteilnahme zu wahren — zum Wohle der Patienten und des Pflegepersonals.